Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe September'24 -Südlicher Oberrhein
Anzeigenkompendium Prüfer Medienmarketing für die Region Südbaden Unternehmensnachfolge 43 REALISATION: PRÜFER MEDIENMARKETING Endriß & Rosenberger GmbH · Ooser Bahnhofstr. 16 · 76532 Baden-Baden · Tel. 07221 / 21 19 0 · www.pruefer.com · Die Textbeiträge in diesem Special wurden von den werbenden Firmen verfasst. Unternehmensnachfolge ©contastwerkstatt/Adobe Stock Geplante Stabübergabe Immer mehr Unternehmer scheiden al- tersbedingt aus dem Berufsleben aus – in Deutschland stehen rund 125.000 mit- telständische Betriebe jährlich vor einer Übergabe. Das Thema „Nachfolge“ ist häu- fig herausfordernd. Bei fast einem Viertel kann der Stab nicht pünktlich übergeben werden. Eine frühzeitige Planung lohnt sich. Bekanntlich hat der deutsche Mit- telstand ein Nachfolgeproblem. Es ist zum einen nicht mehr selbstverständlich, dass die eigene Kinder später ins elterli- che Unternehmen einsteigen und dieses übernehmen. Zum anderen steigt die Zahl der sogenannten Babyboomer, die in den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren in den Ruhestand gehen und es gibt zu wenig Nachwuchs. Daher empfehlen Experten, frühzeitig über die Unternehmensnach- folge nachzudenken und sie langfristig zu planen. Es kommt nicht selten vor, dass Menschen im Pensionsalter noch das Ge- schäft führen – einfach aus der Not heraus, keinen geeigneten Nachfolger gefunden zu haben. Wird früh mit dem Nachfolge- prozess begonnen, steigt die Wahrschein- lichkeit, die Übergabe erfolgreich zu regeln – es zahlt sich auch in finanzieller Hinsicht aus, wenn hier nichts überstürzt werden muss. Der Prozess ist emotional und wird von manchen aus diesem Grund aufge- schoben. Es hängt Herzblut am Geschäft, zudem finden sich geeignete Nachfolger nicht so leicht. Studien zufolge tut sich die jüngere Ge- neration mit den „alten Strukturen“ der Elterngeneration zunehmend schwerer und schreckt auch tendenziell eher vor den wirtschaftlichen Risiken einer Selbst- ständigkeit zurück. Viele möchten ihren Berufsweg nach den eigenen individuel- len Vorstellungen gestalten und nicht den Familienbetrieb übernehmen. Tatsächlich zog daher ein Viertel der befragten Un- ternehmer im vergangenen Jahr in Erwä- gung, den Betrieb zu schließen anstatt weiterzugeben. Auch bei grundsätzlichem Übernahmeinteresse sieht sich die Nach- folgegeneration mit Herausforderungen konfrontiert, die sie zögern lassen. Die Welt hat sich verändert. Die Kosten sind gestiegen, es herrscht Fachkräftemangel, die Digitalisierung bringt Zeiten des Um- bruchs mit sich. Nachhaltigkeit soll umge- setzt werden, der bürokratische Aufwand hat zugenommen. Dazu kommen der Kli- mawandel, der Krieg in der Ukraine und steuerliche Belastungen. Optionen abwägen Experten gehen dennoch davon aus, dass gut aufgestellte Unternehmen, „de- ren Fortführung sich finanziell lohnt, gute Chancen haben, eine Nachfolgelösung zu finden“ (Quelle: ifM-Bonn / Sparkasse). Wenn die Jahre vor der Übergabe wirt- schaftlich erfolgreich gewesen seien, dann gelänge – trotz der schwierigen Bedin- gungen heutzutage – die Übernahme. Bei der Planung der Unternehmensnachfolge helfen Beratungsfirmen. Sie begleiten den Prozess, der über Rechts- und Steuerfragen
Made with FlippingBook
RkJQdWJsaXNoZXIy MjQ2MDE5