Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Juli/August'24 -Südlicher Oberrhein

ANZEIGEN Decke, Boden, Wand – Handwerk aus der Re heinrich-schmid.com Heinrich Schmid GmbH & Co. KG | | | | eschbach@heinrich-schmid.de + Maler- und Putzarbeiten + Trockenbau + Brandschutz + Bodenbelags- und Parkettarbeiten sowie Beschichtung alles aus einer Hand! Jobmotor 2024 Firmen aus der Region räumen Preise ab D ie Wirtschaft stagniert, die Aussichten sind nicht rosig. Trotzdem gibt es Unter- nehmen, die den Optimismus nicht verloren haben und in neue Arbeitsplätze investieren. Fünf Firmen aus der Region, die sich dabei besonders hervorgetan haben, wurden An- fang Juni mit dem Jobmotor ausgezeichnet. Die 24 Firmen, die sich um den diesjährigen Jobmotor bewarben, haben 2023 insgesamt 999 neue Stellen geschaffen – alles sozial- versicherungspflichtige Arbeitsplätze, keine Minijobs. Allein 115 davon sind bei der Freiburger Jobrad GmbH entstanden. Der bundesweit erfolgreiche Pionier des Dienstrad-Leasings hat sich in der Kategorie der großen Un- ternehmen mit mehr als 200 Mitarbeitern durchgesetzt – und das nicht zum ersten Mal. „Wenn es Jobrad gut geht, profitiert davon nicht nur das Unternehmen“, sagte Alwin Wagner, Stellvertretender Hauptgeschäfts- führer der IHK Südlicher Oberrhein, in seiner Laudatio, „denn je mehr Pendler aufs Rad umsteigen, desto stärker werden die Innen- städte vom PKW-Verkehr entlastet.“ Bei den mittelgroßen Unternehmen (20 bis 199 Mitarbeiter) gewann die Holzhaus Fa- brik Breisach, die im vergangenen Jahr um 59 Stellen wuchs. Keinen Sieger gab es bei den Kleinunternehmen, von denen in die- sem Jahr keine einzige Bewerbung einging – womöglich spiegelt sich darin eine flaue Auftragslage. Mitarbeiter finden und binden Während in der Kategorie „Arbeitsplatzzu- wachs“ eine mathematische Formel über den Sieger entscheidet, kommt es bei der zweiten Jobmotor-Kategorie „Mitarbeiter finden und binden“ auf das Urteil einer Jury an. Bei den großen Unternehmen fiel die Ent- scheidung auf die Eisenbacher Franz Morat Group, die sich durch ihre gezielte Förderung von Nachwuchskräften einen Namen als „Ta- lentschmiede“ gemacht hat. Der Pulverbe- schichter EOM machte das Rennen bei den mittelgroßen Unternehmen und hatte die Jury durch seine gelungene Integration überzeugt. In dem Offenburger Betrieb arbeiten Kurden, Polen, Ukrainer, Russen, Afghaninnen und Somalierinnen unter einem Dach. Den fünf- ten Jobmotor sicherte sich der Spielplatz- bauer Penz aus Engen. Zu dem dreiköpfigen Team gehört ein junger Ukrainer, der vor dem Krieg floh und im Hegau landete. Der Jobmotor wird jährlich in der Meckel- halle der Sparkasse Freiburg verliehen. Ins Leben gerufen wurde der Wirtschaftspreis vor 18 Jahren durch die Badische Zeitung, die Industrie- und Handelskammer, die Handwerkskammer sowie die WVIB Schwarz- wald AG. flo Die Gewinner des Jobmotors 2024: Sie haben im vergan- genen Jahr viele neue Stellen in der Region geschaffen. Bild: BZ/Thomas Kunz

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