Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Juni'24 -Schwarzwald-Baar-Heuberg
58 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten 6 | 2024 PRAXISWISSEN Erklärung zur Nachhaltigkeit 12. Juni, 10 – 12 Uhr: Sozial- und Governanceinformationen für die Nachhaltigkeitserklärung (Aufbau und Schlüsselkonzepte der Sozial- und Gover- nance-Standards; Funktionsweise der Be- richterstattung über Stakeholdereinbindung und -abhilfemaßnahmen; Abgrenzung und Unterscheidung der wesentlichen sozialen Stakeholder) 10. Juli, 10 – 11 Uhr: Nachhaltigkeitsberichterstattung 25. September, 10 – 11.30 Uhr: Einführung in die EU-Taxonomie (Quantitative und qualitative Offenlegungspflichten; prakti- sche Umsetzung der EU-Taxonomie-Prüfung) 9. Dezember, 10 – 11.30 Uhr: Bedeutung der Wertschöpfungskette in der CSRD (Rolle der Wertschöpfungskette in der Wesentlichkeitsanalyse; Bedeutung der Wertschöpfungskette für die Erfüllung von Datenanforderungen) 30. Oktober, 10 – 11 Uhr: CSRD für KMU – Vergleich zwischen den ESRS und den speziellen KMU-Standards LSME und VSME (Wesentliche Unterschiede in der Berichterstattung für börsennotierte kleine und mittelständische Unternehmen; Schlüsselkonzepte des Rahmenwerks) 22. November, 10 – 11.30 Uhr: Datenmanagement und -anforderungen im Kontext der CSRD (Unterscheidung qualita- tiver und quantitativer Datenanforderungen; Unterschiede einzelner Rahmenwerke – vor allem GRI und ESRS; Möglichkeiten zur struk- turierten Datenerhebung) 4. Dezember, 10 – 11 Uhr: Sprechstunde II Nachhaltigkeitsberichter- stattung 18. Dezember, 10 – 11.30 Uhr: CSRD-Umsetzung – Erfahrungen aus der Praxis (Erste Erkenntnisse aus der ersten CSRD-Berichtssaison; Praktische Erfahrun- gen mit der Erstellung erster Nachhaltigkeits- erklärungen nach CSRD) Wegweiser Mittlerweile erlebten fast alle, dass ihre Kunden ent- sprechende Fragen stellen und Nachweise einfor- dern, weil diese eben auch ihre Lieferketten Richtung Nachhaltigkeit umstellen. Dazu komme, dass Kredite teurer oder gar nicht mehr genehmigt würden, weil auch Banken ihren CO 2 -Fußabdruck nachweisen müs- sen. Dazu Moock: „Das Wissen zum Thema Nachhal- tigkeit in den Unternehmen ist noch viel zu gering. Wobei es nicht darum geht, ob man aus moralischen Gründen gerne nachhaltig wirtschaften will, sondern es ist eine Frage, ob man sein Unternehmen strate- gisch clever aufstellen möchte.“ Aus diesem Grund bescheinigt die Ingenieurin vielen Geschäftsführun- gen einen Nachholbedarf in Sachen Leadership – Richtung Nachhaltigkeit. Moock ist sicher: „Die Chancen im Transformations- druck zu sehen, ist kein Generationenthema, sondern vielmehr eine Frage des Mindsets und eben der Füh- rungsqualität.“ Leider sei an dieser Stelle auch die Politik kein Vorbild. Ganz anders übrigens als die In- dustrie- und Handelskammern. Dass diese in diesem Feld unterstützend aktiv werden, findet das uneinge- schränkte Lob der Expertin. Kontakt und weitere Infos: André Olveira-Lenz, Federführung Umwelt der baden-württembergischen IHKn und Leitung Geschäftsbereich Innovation und Umwelt bei der IHK Südlicher Oberrhein. +49 761 3858 260 Andre.Olveira-Lenz@freiburg.ihk.de ANZEIGE
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