Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Juni'24 -Schwarzwald-Baar-Heuberg

Anzeigenkompendium Prüfer Medienmarketing für die Region Südbaden Medizintechnik 45 te. Dazu gehören zum Beispiel Diagnostikgeräte wie Röntgen oder Ultraschall, chirurgische Instrumente, Zahnimplantate, künstliche Gelenke, Rollstühle, Prothesen, Dialysemaschinen, Strahlenthe- rapiegeräte, Blutdruckmesser, Herzschrittmacher, Herzmonitore, tragbare Gesundheitsmonitore oder auch biochemische Analysein- strumente, Physiotherapieausrüstung, digitale Gesundheitsplatt- formen oder Apps, um nur eine Auswahl zu nennen. Technologien erleichtern Diagnose und Behandlung Eindrucksvolle Beispiele für das enorme Potenzial medizinischer Diagnosetechnologien sind die Magnetresonanztomographie (MRT) und die Computertomographie (CT). Sie liefern detaillierte Bilder von Körperstrukturen und revolutionieren damit das Erkennen von Krankheiten. Beide wurden in den 1970er Jahren entwickelt. Die Computertomographie ist bis heute eines der wichtigsten und am häufigsten eingesetzten Diagnoseverfahren in der klinischen Pra- xis. Ihre Geschwindigkeit und Qualität der Funktionsweise wurden immer weiter verbessert. Die Aufnahme einzelner Bilder dauert nun nicht mehr viele Minuten, sondern nur wenige Millisekunden. Auch die Strahlenbelastung konnte durch die Optimierung vieler Algorithmen beschränkt werden. Neuere Entwicklungen verspre- chen auch bei MRTs, die Untersuchungszeit deutlich zu verkürzen, so dass Aufnahmezeiten von unter einer Sekunde möglich sind. Die molekulare und die hochauflösende 3D-Bildgebung verbessern die Diagnosegenauigkeit weiter. Die Telemedizin ist ein weiteres Beispiel für wesentliche Erleichte- rungen in der Diagnose und Behandlung. Sie ermöglicht Patienten, medizinische Beratung und Versorgung von zu Hause aus zu erhal- ten. Diese Entwicklung erleichtert vor allem die ländliche Gesund- heitsversorgung und die Überwachung chronischer Krankheiten. So misst zum Beispiel ein Gerät am Handgelenk die Herzfrequenz, den Blutdruck und andere vitale Parameter. Die Daten werden drahtlos an das Krankenhaus übertragen, wo Ärzte und Pflegepersonal die- se Patienten in Echtzeit überwachen können. Wenn Abnormalitä- ten auftreten, erhalten die Patienten und ihre behandelnden Ärzte sofort eine Warnmeldung. Alle Beteiligten können schnell reagie- ren, um potenzielle Komplikationen zu verhindern. Auch robotergesteuerte Chirurgiesysteme werden immer häufiger eingesetzt, um komplexe Operationen durchzuführen. Diese Tech- nologie verbessert die Genauigkeit von Eingriffen, verkürzt die Erholungszeit und reduziert das Risiko von Komplikationen. Bei der robotergestützten Chirurgie steht der Operateur nicht mehr am Operationstisch, sondern sitzt an einer Konsole, die neben dem Patienten im Operationssaal steht. Der Roboter ist der verlängerte Arm des Chirurgen, der nie alleine oder selbstständig tätig wer- den kann. Operationen können wesentlich exakter durchgeführt werden, weil das Operationssystem die bei jedem Menschen vor- handenen feinen Zitterbewegungen der Hände vollständig aus- gleicht. Perfektion durch Digitale Anleitungen tepcon GmbH | Obere Wiesen 9 | 78166 Donaueschingen | Tel. +49 771 8983-260 | contact@tepcon.de | tepcon.de Fehlervermeidung in der Medizintechnik-Produktion mit dem von tepcon! LIVE erleben auf der MOTEK in Stuttgart: 08. – 11. Oktober 2024

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