Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Juni'24 -Schwarzwald-Baar-Heuberg
37 6 | 2024 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten IMS Gear: Erneutes Umsatzplus Optimistisch ins Jahr 2024 DONAUESCHINGEN. Die IMS Gear SE & Co. KGaA ist weiter auf Wachstumskurs. Der Zahnrad- und Getriebespezialist hat seinen Umsatz im Jahr 2023 auf 591 Millionen Euro gesteigert und rechnet im laufenden Jahr mit erneutem Wachstum. „Trotz aller Unwägbar- keiten, die das Marktumfeld mit sich bringt, bleiben wir vorsichtig-optimistisch und rech- nen mit einer Umsatzsteigerung von rund fünf Prozent“, erklärt Vorstand Ales Starek. Was die Ertragsseite anbelangt, sei IMS Gear beim Blick auf das Geschäftsjahr 2023 noch nicht zufrieden. Zwar habe sich die Umsatz- rendite im Vergleich zum Vorjahr von knapp drei auf gut vier Prozent verbessert. „Das ist aber nach wie vor ein Wert, der unseren Anforderungen und unserem Anspruch nicht gerecht wird“, sagt Starek. Rund 36 Millionen Euro hat der Getriebespe- zialist und Komponentenlieferant für die Automobilindustrie im vergangenen Jahr in den Ausbau seiner Produktionskapazitäten investiert. Im laufenden Jahr sind erneut In- vestitionen in Höhe von 35 Millionen Euro geplant. „Wir behalten die Kostenseite fest im Blick, nehmen aber notwendige und für die Weiterentwicklung von IMS Gear wichtige Investitionen vor“, erläutert Ales Starek. IMS Gear produziert kundennah an seinen Standorten in Deutschland, den USA, Mexiko und China. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 3.200 Mitarbeiter, davon rund 1.700 an seinen deutschen Standorten in Donaueschingen, Eisenbach, Trossingen und Villingen-Schwenningen. MediclinBilanz 2023: Stabile Auslastungsquoten Positive Geschäftsaussichten OFFENBURG. Die Mediclin Aktiengesell- schaft verzeichnet 2023 mit einem kon- zernweiten Umsatz von rund 730 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 3,6 Prozent. Das Betriebsergebnis lag mit 12,7 Millionen Euro - aufgrund eines Ein- maleffektes - 6,8 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert. „Wir haben Ideen geschaffen und vorangetrieben, sodass Mediclin durch die Ambulantisierung und Digitalisierung der Rehabilitation, unserer Kernkompetenz, bestens für die Zukunft aufgestellt ist“, sagt CEO Joachim Ramming. Im Segment Postaktut lag laut einer Pres- semitteilung der Umsatz in Höhe von 451,2 Millionen Euro um 19,9 Millionen Euro oder 4,6 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres. Der Umsatz des Segments Akut in Höhe von 254 Millionen Euro erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 1,3 Millio- nen Euro oder 0,5 Prozent. Der Umsatz im Bereich Pflege stieg 2023 auf 21,3 Millionen Euro (2022: 18,7 Millionen Euro). „Wir ha- ben das Jahr 2023 mit wirklich guten Aus- lastungsquoten beendet“, erklärt CFO Tino Fritz. Der Konzern sehe eine Stabilisierung der Auslastungsquoten. Auch wenn diese noch immer nicht ganz auf dem Niveau von vor der Coronapandemie liegen würden, sei die Stabilisierungsquote ein klares Zeichen dafür, dass es in die richtige Richtung gehe. Die stabilen Auslastungsquoten stimmen den Vorstand für die Geschäftsaussichten 2024 positiv. Der Vorstand rechnet mit einem Umsatzwachstum für den Konzern von drei bis fünf Prozent. Zu Mediclin gehören bundesweit 32 Kliniken, sechs Pflegeeinrichtungen und zehn Medizi- nische Versorgungszentren. Die Gruppe ver- fügt über rund 8.300 Betten beziehungswei- se Pflegeplätze und beschäftigt rund 10.000 Mitarbeiter. Das IMS Gear-Vorstandsteam (von links): Wolfgang Weber, Bernd Schilling und Ales Starek
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