Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Juni'24 -Schwarzwald-Baar-Heuberg
20 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten 6 | 2024 REGIO REPORT IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg ANZEIGE UF Gabelstapler GmbH I Am Flugplatz 10 I 88367 Hohentengen I Tel. 07572 7608-0 I info@uf-gabelstapler.de I www.uf-gabelstapler.de I Verkauf I Vermietung I Kundendienst I UVV-Abnahme I Ersatzteile I Regaltechnik I Fahrerschulung und Weiterbildung CESAB B 318 II Elektro 3 Rad Gabelstapler Der Kleine und Wendige! Frontstapler - klein aber oho! I Tragkraft: 1.800 kg I Hubhöhe: 4.700 mm I 48 V Elektromotor incl. Ladegerät I Seitenschieber, Vollfreihub, Fingertip I 3.+4. Steuerkreis, extrem wendig! I LED Arbeitsscheinwerfer vorne I Aquamatik, Frontscheibe, Dachscheibe Vorbeikommen und ausprobieren! ab Lager lieferbar! NEUGERÄT Mieten bei UF! I Arbeitsbühnen I Stapler I Teleskopstapler I Lagertechnik I u.v.m. Unsere Schulungen: I Gabelstaplerfahrer I Teleskopstaplerfahrer I Hubarbeitsbühnen- bediener I Kranführer I jährl. Unterweisungen I Flurförderschein IHK-Länderwoche Südamerika Handel zieht langsam wieder an D ie südamerikanischen Staaten haben im Mittelpunkt der fünften IHK-Länderwoche gestanden, die mit 160 Teilnehmern online stattfand. „Ziel unserer Länderwoche war es, zu einer ausgesuch- ten Länderregion ein kompaktes Informationsangebot und eine Netzwerkplattform für unsere Mitglieder zu schaffen“, sagte IHK- Vizepräsident Steffen P. Würth in seiner Eröffnungsrede. So sollen neue Kontakte geknüpft sowie Chancen zur Sicherung des Exportge- schäfts und in der internationalen Beschaffung aufgezeigt werden. Er hat hinzugefügt, „dass die Bundesregierung sich unbedingt jetzt für ein Doppelbesteuerungsabkommen mit Brasilien einsetzen sollte“. Dieses Abkommen ist von Deutschland vor fast 20 Jahren gekündigt worden und der Abschluss eines neuen Doppelbesteue- rungsabkommens ist derzeit noch immer nicht absehbar. Der Nicht- abschluss eines solchen Abkommens benachteiligt deutsche Un- ternehmen erheblich im internationalen Wettbewerb um Brasilien. Außerdem plädiert Würth dafür, „dass vorläufig eine Trennung des kommerziellen vom politischen Abschluss des Mercosur-Freihan- delshandelsabkommen stattfindet, bevor das gesamte Freihandels- abkommen endgültig scheitert. Eine Trennung bewirkt zumindest, dass die deutschen Unternehmen ihren Kunden Zollvorteile und Steuerermäßigungen einräumen können“. Von einem kompletten Scheitern würde lediglich China profitieren, einer der stärksten Mitwettbewerber für die deutschen Unternehmen um den wach- senden südamerikanischen Markt. Marktchancen aufgezeigt Bei der Länderwoche hat es an fünf Tagen ein Programm gege- ben, das aus mehr als einem Dutzend Einzelveranstaltungen und Workshops bestanden hat. Unter anderem sind die Charakteristika und Marktchancen der Standorte Brasilien, Kolumbien, Ecuador, Bolivien, Peru, Argentinien, Chile und Uruguay dargestellt worden. Teilnehmende Unternehmen haben die technologischen Zukunfts- trends und den Markteinstieg der Märkte kennengelernt. Ebenfalls im Programm der IHK-Länderwoche: eine Geschäfts- und Kontaktbörse. Dort gab es wertvolle Erfahrungsberichte aus erster Hand rund um einen erfolgreichen Markteintritt in Südamerika. He Jörg Hermle, Fachbereich International 07721 922-123 hermle@vs.ihk.de Bild: Christian Beck IHK-Vizepräsident Steffen P. Würth setzt sich für ein Doppelbesteue- rungsabkommen mit Brasilien ein. Hintergrund und Ausblick Allein in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg unterhalten 220 UnternehmenWirtschaftsbeziehungen zu den südameri- kanischen Ländern Brasilien, Chile, Argentinien, Kolumbien, Bolivien, Peru und Uruguay. Das sind 16 Prozent der regionalen Unternehmen, dieAuslandsgeschäfte betreiben. Das Handels- volumen zwischen Baden-Württemberg und den genannten Staaten hat im vergangenen Jahr 4,31 Milliarden Euro be- tragen. Durch ein Handelsabkommen könnte die Region zur Diversifizierung deutscher Wertschöpfungsketten beitragen und das Handelsvolumen steigen. Die nächste Länderwoche ist für das erste Quartal des Jahres 2025 geplant. Dort sollen dann die südostasiatischen Länder näher betrachtet werden.
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