Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Mai'24 -Südlicher Oberrhein

44 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten 5 | 2024 UNTERNEHMEN Sparkasse Offenburg/Ortenau: Überzeugende Zahlen Investieren ja, zumachen nein OFFENBURG. Die Sparkasse Offenburg/Ortenau hat 2023 ihr Betriebsergebnis um 13,1 Millionen Euro auf 57 Millionen Euro ge- steigert und ist mit dem Geschäftsjahr rückblickend zufrieden, so der Vorstandsvorsitzende Jürgen Riexinger anlässlich der Bilanz- Pressekonferenz im Februar. Man habe einmal mehr bewiesen, dass man für Privat- und Geschäftskunden gleichermaßen ein „verläss- licher und sicherer Partner“ sei. Man habe mit einer Bilanzsumme von 5,08 Milliarden Euro (2022: 5,12 Milliarden Euro) die regionale Führungsposition des Geldinstituts ausgebaut und die Zukunftsfähig- keit bei der Kreditvergabe gesichert. Das Volumen der Kundenkredite stieg um einen Prozentpunkt auf 3,5 Milliarden Euro, das Volumen der Kundeneinlagen wuchs um zwei Prozent auf 9,4 Milliarden Euro. Statt auf Filialschließungen setze man mit zwei Bauprojekten in Et- tenheim und Achern auf Investitionen und Kundennähe. Insgesamt werden knapp 37 Millionen Euro in die beiden Standorte gesteckt. Das unterstreiche auch, dass das Geldinstitut ein Top-Arbeitgeber sei. Derzeit beschäftigt die Spar- kasse Offenburg/Ortenau rund 700 Menschen, 20 junge Leute haben im August 2023 zudem ihre Ausbil- dung begonnen. 2,5 Millionen Euro wurden an Sponsorings für regiona- le Vereine bereitgestellt. rd Volksbank Konstanz legt überzeugende Bilanz vor Stabil in turbulenten Zeiten KONSTANZ. Die Volksbank Konstanz startet gestärkt durch eine von Wachstum geprägte Jahresbilanz 2023 in die Zukunft. Die Bilanzsumme wuchs überdurchschnitt- lich um 3,5 Prozent beziehungsweise 55 Millionen Euro auf 1,64 Milliarden Euro. Das betreute Kundenvolumen (Einlagen und Kredite) wuchs ebenfalls um 170 Millionen Euro auf 3,43 Milliarden Euro. In diesem Zusammenhang betonten die Bankvorstände Martin Schuhmacher und Sa- bine Meister, dass das Bausparen derzeit eine regelrechte „Renaissance“ erfahre. Auch das Kreditgeschäft wuchs trotz sinkender Nachfrage für Baufinanzierungen um 63 Millionen Euro auf 1,43 Milliarden Euro. Geholfen habe die steigende Nachfrage nach Sanierungen und Unterneh- menskrediten, so die Vorstände. Die Bank sei ihrer Rolle als „Förderer der regionalen Wirtschaft und Gesellschaft“ gerecht geworden. Regional engagiert zeigte sich die Bank auch, indem sie Spenden und Sponsorings in Höhe von 120.000 Euro für Vereine, Schulen und Kindergärten aus- schüttete. Das Eigenkapital wuchs um rund 20 Millionen Euro auf 182 Millionen Euro an. Davon haben auch die An- teilseigner der Bank etwas, sie bekommen eine Basis- und Bonus-Dividende von insgesamt vier Prozent ausgezahlt. Die Bank beschäftigt rund 200 Menschen. rd Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau Beste Laune bei Bilanz-PK FREIBURG. Ging im vergangenen Jahr die Angst vor einer Bankenkri- se um? Falls ja, dann hat man sie in Freiburg gut gemeistert, denn die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau hat Ende Februar eine sehr positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2023 gezogen. Die Zinsüber- schüsse als wichtigste Einnahmequelle des größten Geldinstituts im Raum Freiburg wuchsen um 52 Millionen Euro auf 170 Millionen Euro. Trotz sinkender Nachfrage bei den Baufinanzierungen und derzeit ho- her Zinslast konnten noch neue Kredite in Höhe von fast einer Milliarde Euro zugesagt werden. Die Bilanzsumme stieg um 110 Millionen Euro auf 8,236 Milliarden Euro. Der Betriebsgewinn stieg vor Bewertung um 46 Millionen Euro auf 123 Millionen Euro (2023: 77 Millionen). Parallel dazu stieg die Zahl der Beschäftigten auf 964 (2023: 956), wovon 86 Auszubildende sind (2023: 72). Gleichzeitig wurde die Zahl der Vorstände von vier auf drei reduziert. Die Herausforderungen der Zukunft würden „schlankere Strukturen“ fordern, so der Vorstands- vorsitzende Daniel Zeiler. rd Volksbank Dreiländereck eG ist zufrieden Gutes Ergebnis in herausforderndem Umfeld LÖRRACH. Ein Plus zu erwirtschaften, ist dieser Tage für keinen so richtig leicht. Die Volksbank Dreiländereck eG hat aber 2023 genau dieses geschafft und das Jahr mit einem Überschuss von 2,3 Millionen Euro abgeschlossen. Damit könne unter anderem das Eigenkapital der Bank gestärkt werden, so die Vorstände Günther Heck und Marco Kückmann Ende Februar bei der Vorstellung der Bilanzzahlen. Man habe rund 300 „motivierte und kompetente Mitarbeitende“, die für diesen Erfolg mitverantwortlich seien und die hinter der Ausrichtung der Bank „auf eine hohe Qualität in der Betreuung, Beratung und dem Service“ stünden. Die Bilanzsumme der Bank lag bei 2,29 Milliarden Euro (-1,8 %). Das Volumen der Kundenkredite und -anlagen wuchs hingegen um 0,1 Prozent auf 4,49 Milliarden Euro. Die Kundenein- lagen sanken um 4,1 Prozent auf 1,58 Milliarden. Euro. Das habe mit Umschichtungen von Geldanlagen und mehr inflationsbedingten Ausgaben für den Konsum zu tun gehabt, so die Bank, die mittlerweile rund 44.000 Genossenschaftsmitglieder (+1.425) zählt, was mehr als 55 Prozent der Kunden des Geldinstituts sind. „Sehr erfreulich“ sei diese Zahl, so Günther Heck und Marco Kückmann. Die Zahl der Mitglieder wolle man weiter ausbauen. Mit dem Jahresverlauf im derzeit fordernden wirtschaftlichen Umfeld sei man zufrieden. rd Der Vorstand: Lars Hopp, Bernd Rigl, Daniel Zeiler (v.l.) … Martin Schuhmacher Vorstände Sabine Meister und … Die Vorstandsmitglieder Nicole Dietl, Jürgen Riexinger, Alexander Meßmer

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