Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Februar'24 -Schwarzwald-Baar-Heuberg

Transport | Verkehr | Logistik | Nutzfahrzeuge Anzeigenspecial FEBRUAR Sonderseite FEBRUAR Alternative Antriebsarten nehmen zu Transport | Verkehr | Logistik Zu wichtigen Themen im Transport zählen heute emissionsfreie Antriebe, autonomes Fahren und die Digitalisierung. Auf dem letzten Zukun skongress Nutzfahrzeuge in Berlin standen neue Technologien und die digitale Vernetzung und deren Nutzen für gewerbliche Flotten im Fokus. Auch über Wassersto als Energieträger für Lkws – Brennsto zellensysteme oder H2-Verbren- nungsmotoren – wurde diskutiert. Bei der Digitalisierung ist nach wie vor die Sicher- heit der Daten üsse ein großes Thema. Lo- gistikportale sollen für Daten-Transparenz sorgen. Über die sogenannte letzte Meile wurde zudem gesprochen. Diese soll mög- lichst emissionsarm sein, es soll möglichst e zient transportiert werden – hier kön- nen alternative Fahrzeugantriebe aufgrund der kürzeren Wegstrecke gut zum Einsatz kommen. Auf dem Kongress war zu erfah- ren, dass der Güterverkehr auf der Strasse bis zum Jahr 2050 voraussichtlich deutlich steigen wird, worauf sich die Hersteller von Nutzfahrzeugen und deren Zulieferer ein- stellen müssen. Im Hinblick auf die Dekar- bonisierung wurde erwähnt, dass es neben der batterieelektrischen Lösung noch zahl- reiche Varianten gibt. Wenn die Verkehrs- wende gelingen soll, müsse der Ausbau der Ladeinfrastruktur europaweit schneller vorangetrieben werden, hieß es (Quelle: KFZ-Anzeiger). Der Frage wurde außerdem nachgegangen, wie von der Automatisie- rung und digitalen Tools mit KI pro tiert werden kann. Mit Hilfe von KI könnten möglicherweise die Touren besser geplant werden. Auch die Ladungssicherung könnte sich durch die Digitalisierung verbessern. Ehrgeizige Ziele Die Dekarbonisierung ist derzeit ein Megat- rend, berichtet die Internetseite Logistra. Auf der IAA Transportation dieses Jahr in Hannover werde das spürbar sein. Jürgen Mindel, Geschä sführer des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) bekannte sich in einem Interview mit dem Branchenmaga- zin klar zum Pariser Klimaabkommen. Die Dekarbonisierung sei für den Verband und die Branche ein Leitmotiv. Nutzfahrzeu- ge seien Trendsetter und Vorreiter für eine klimaneutrale Mobilität, sagte er. Die Mit- gliedsunternehmen brächten innovative Produkte auf den Markt. Das genüge jedoch nicht, denn insbesondere die Lkw-Lade- struktur an Fernstraßen sei „nur rudimentär vorhanden“. Insgesamt sei man in Berlin und Brüssel in punkto (digitale) Infrastruk- tur noch nicht entschlossen genug unter- wegs. Es werde von dort „mehr Strategie, mehr Monitoring und mehr Nachsteuern“ benötigt. Auch im Bereich Wassersto kön- ne es „spannende Lösungen geben“. Umsetzung herausfordernd Auf der IAA Transportation soll es in diesem Jahr ein größeres Spektrum an Unternehmen präsent sein. Hinsichtlich der letzten Mei- le seien auch Hersteller von Lastenrädern, Ladeinfrastruktur und Last-Mile-Lösungen generell – etwa auch Leichtelektrofahrzeu- ge relevant. Neue Ansätze seien gefragt, so Jürgen Mindel. Die Messe werde über die klassische Nutzfahrzeugindustrie hinausge- hen. Neben Lkw, Transportern, Anhängern und Au auten werden auch Busse in den Blick genommen. Die „Grüne Logistik“ sei inzwischen kein Nischenthema mehr. Die Logistik könne nur „erfolgreich nachhal- tig sein, wenn sie nachhaltig erfolgreich bleibe“, stellen Vertreter des Bundesver- bands Spedition und Logistik (DSLV) in einer Pressemitteilteilung von Januar fest. Darin wurde „die zunehmende Verschlechterung politischer Entscheidungsstrukturen“ kriti- siert. Mit zu starken Belastungen hätte die Wirtscha zu kämpfen. Herausfordernd für die Branche seien Belastungen wie zum Beispiel durch das Lkw-Mautgesetz, das Brennsto emissionshandelsgesetz und das Energiee zienzgesetz. Die Klimaschutz- gesetzgebung führe zu einem „enormen Zuwachs nanzieller und bürokratischer Belastungen in der Speditionsbranche“. Gleichzeitig hinke der Ausbau der erneu- erbaren Energien und der Stromnetze dem Bedarf hinterher. Eine CO 2 -Kostenfalle dro- he. Dabei ist die Logistik besonders wichtig, denn sie sichert die Versorgung von Indust- rie, Handel und Bevölkerung (Quelle: DSLV). Während sich die E-Mobilität bei kürzeren bis mittleren Distanzen gut umsetzen lässt, stellt dies bei Langstrecken nach wie vor ein Problem dar. Dennoch hat sich die Zahl der E-Lkws in Deutschland in den letzten Jah- ren fast verdoppelt. Anstieg der E-Fahrzeuge Während es 2021 noch 32.210 Lastwagen mit Elektroantrieb gab, waren im vergangenen Jahr bereits 60.803 E-Lkws im Einsatz. Im Vergleich zu den Dieselfahrzeugen stellt das jedoch immer noch eine sehr geringe Zahl dar (Quelle: Statista). Bei den Bussen, die ebenfalls zu den Nutzfahrzeugen zählen, waren 2023 rund 2.000 E-Busse (1.884) in Deutschland unterwegs, Im Vorjahr wa- ren es noch 600 Busse gewesen, was einer Verdreifachung entspricht (Quelle: pwc). Mit alternativem Antrieb wie Wassersto , Brennsto zellen und Plug-in-Hybride bzw. Gas waren es insgesamt circa 9.000 von den rund 55.000 Bussen in Deutschland. Dennoch stellen E-Busse und E-Lkws im- mer noch die Ausnahme dar. Eine genaue Zahl legt das Nachrichtenportal heise vor. Demnach sind nur 1,75 Prozent der Lkws in Deutschland mit einem alternativen Antrieb ausgestattet. Von den Daimler Truck Was- sersto -Fahrzeugen gibt es deutschland- weit 92 Stück (Stand: Januar 2024). Ziel der Bundesregierung ist, bis 2030 den Anteil Nutzfahrzeuge mit alternativem An- trieb auf ein Drittel anzuheben. Zudem soll bis dahin die Häl e aller Stadtbusse in Deutschland elektri ziert sein. Auch das EU-Parlament hat im November 2023 eine Verschärfung der CO 2 -Normen für schwere Nutzfahrzeuge eingeleitet, worüber noch mit den EU-Staaten verhandelt wird. Nach einem Bericht des Spiegel sollen bis 2040 Busse und Lkws (fast) emissionsfrei wer- den, das bedeutet eine Reduktion um 90 Prozent. Wenn Sie einen Logistiker und Spediteur auf Augenhöhe suchen, sind Sie bei uns richtig. Sowohl Lager- wie auch Transportkapazitäten haben wir verfügbar. Bracchi – Passion – not work – wir können mehr als Standard Sprechen Sie uns an – Hr. Helge Bogisch hbogisch@bracchi.de · +49 7822 4498428 · www.bracchi.it/de REALISATION: PRÜFER MEDIENMARKETING Endriß & Rosenberger GmbH · www.pruefer.com · Die Textbeiträge in diesem Special wurden von den werbenden Firmen verfasst. Anzeigenkompendium Prüfer Medienmarketing für die Region Südbaden

RkJQdWJsaXNoZXIy MjQ2MDE5