Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Januar'24 -Südlicher Oberrhein

5 1 | 2024 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten PANORAMA Wettbewerb läuft Jetzt bewerben zum Jobmotor 2024 A uch in diesem Jahr sind die drei IHKs Hochrhein-Bodensee, Schwarzwald-Baar-Heuberg und Südlicher Oberrhein wieder auf der Suche nach Unternehmen aus der Region, die im vergan- genen Jahr in Sachen Mitarbeitergewinnung erfolgreich unterwegs waren oder die dem Arbeitskräftemangel mit originellen Ideen be- gegnet sind, um Mitarbeiter zu finden und zu binden. Gemeinsam mit ihren Partnern, der Badischen Zeitung (BZ), der Handwerkskammer Freiburg und dem WVIB, rufen sie zum Wettbewerb „Jobmotor in Südbaden 2024“ auf, zu dem sich Betriebe noch bis zum 29. Februar bewerben können. Aufgerufen sind nicht nur Unternehmen, die 2023 viele Stellen geschaffen haben, sondern auch solche, die mit interessanten Aus- bildungs- oder Integrationskonzepten arbeiten oder spezielle Frau- en- oder Seniorenförderprogramme entwickelt haben. Der Fairness halber wird der Jobmotor in drei Größenkategorien vergeben: für Betriebe mit bis zu 19 Beschäftigten, mit 20 bis 199 Beschäftigten und mit 200 oder mehr. Die Preisträger erhalten ein Porträt, das in der gedruckten BZ und auf BZ-Online veröffentlicht wird, sowie einen Imagefilm. Auch die Wirtschaft im Südwesten wird über den Ausgang des Wettbewerbs berichten. uh Weitere Infos und Bewerbungen unter www.badische-zeitung.de/jobmotor Wettbewerb Arbeitsplatzzuwachs Sie haben 2023Arbeitsplätze geschaffen oder interessanteAusbildungskonzepte entwickelt? IhrUnternehmen fördert Frauen besonders?DemArbeitskräftemangel begegnen Sie durch originelle Ideen, umMitarbeiterinnen undMitarbeiter zu finden und zu binden? Sie haben das Potenzial ältererBeschäftigter erkannt? Sie investieren in Integration? Dann reichen Sie IhreKonzepte ein und bewerben Sie sich beim Jobmotor. Die offizielle Preisverleihung findet am 4. Juni 2024 statt. Die Preisträger erhalten ein Portrait in derBZ und einen Imagefilm. Anme ldeschluss:29.Februar2 024 BadischerVerlagGmbH&Co.KG, LörracherStr.3,79115 Freiburg BewerbenSiesichunter: www.badische-zeitung.de/jobmotor inSüdbaden2024 Wettbewerb BadischerVerlagGmbH&Co.KG,LörracherStr.3,79115 Freiburg BewerbenSiesichunter: www.badische-zeitung.de/jobmotor Frauen im Unternehmen I hrUnternehmen fördert Frauen besonders? Sie haben 2023Arbeitsplätze geschaffen oder interessanteAusbildungskonzepte entwickelt?DemArbeitskräftemangel begegnen Sie durch originelle Ideen, umMitarbeiterinnen undMitarbeiter zu finden und zu binden? Sie haben das Potenzial ältererBeschäftigter erkannt? Sie investieren in Integration? Dann reichen Sie IhreKonzepte ein und bewerben Sie sich beim Jobmotor. Die offizielle Preisverleihung findet am 4. Juni 2024 statt. Die Preisträger erhalten ein Portrait in derBZ und einen Imagefilm. Anme ldeschluss:29.Februar2 024 inSüdbaden2024 DIHK Innovationsreport 2023 Innovationsfreude im Sinkflug begriffen D ie Innovationsbereitschaft der deutschen Wirtschaft ist auf den niedrigsten Stand seit der ersten Erhebung im Jahr 2008 gesun- ken. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle DIHK Innovationsreport 2023, dem Angaben von mehr als 2.200 Betrieben zugrunde liegen. Wollten bei der letzten Befragung vor drei Jahren noch knapp die Hälfte der Unternehmen ihre Innovationsaktivitäten ausweiten, pla- nen dies heute nur noch rund ein Drittel. 15 Prozent der Betriebe möchten ihre Innovationsaktivitäten sogar verringern. Der Fachkräftemangel ist dabei mittlerweile zum Innovationshemm- nis Nummer eins geworden, dicht gefolgt von den bürokratischen Hürden. Fast drei Viertel der Unternehmen sehen sich durch ihre begrenzten personellen Kapazitäten ausgebremst. An zweiter Stelle stehen die hohen bürokratischen Anforderungen. Dazu zählen kom- plexe Zulassungs- und Genehmigungsverfahren ebenso wie kleinteilige Dokumentationspflichten. „Viele Unternehmen sind vollauf damit beschäftigt, mit den aktuellen Herausforderungen klarzukommen“, berichtet DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben bei der Vor- stellung der Ergebnisse. „Sie kümmern sich um das Kerngeschäft, sie sind beschäftigt mit dem Einhalten oder Umsetzen von Vorschriften und haben dann kaum noch Ressourcen für die Entwicklung neuer Produkte oder Dienstleistungen. Diesen Trend müssen wir unbedingt umkehren, damit Deutschland wieder an seine klassischen Stärken anknüpfen kann.“ Dass die Zeit drängt, zeigt auch das steigende In- teresse am Aufbau von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Ausland. Wollte bei der Vorumfrage nur ein Viertel der Unternehmen FuE-Kapazitäten im Ausland aufbauen, ist es mittlerweile ein Drittel. Der komplette DIHK Innovationsreport zum Herunterladen über den Bitly-Link https://bit.ly/3NtHv5y Landesförderung für Forschung wieder am Start Passend dazu meldeten das baden-württembergische Wirtschaftsmi- nisterium und die L-Bank Anfang Dezember, dass das Förderprogramm Innovationsgutscheine 2024 fortgesetzt werde. Das Ministerium hatte die bereits seit 2008 laufende Fördermaßnahme überarbeitet. Des- halb war seit August eine Antragstellung nicht mehr möglich. Seit Dezember geht das nun wieder. Die Förderung durch die L-Bank beläuft sich auf bis zu 20.000 Euro Zuschuss, maximal 50 Prozent der Kosten, die ein Unternehmen für beauftragte Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im Vorfeld der ei- gentlichen Innovation zu zahlen hat. Darunter fallen etwa Recherchen und Machbarkeitsstudien oder der Bau und das Testen von Prototypen. Die „neuen“ drei – statt bisher fünf –Gutscheine setzen sich zusam- men aus dem Innovationsgutschein BW, dem Innovationsgutschein Hightech BW und dem Innovationsgutschein Start-up BW. uh Die genauen Antrags- und Förderbedingungen unter www.l-bank.de/innovationsgutschein »Wir brauchen Innovations- beschleuniger« Martin Wansleben, DIHK-Hauptgeschäftsführer Bild: Adobe Stock/ phive2015

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