Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Dezember'23 -Schwarzwald-Baar-Heuberg

REGIO REPORT  IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg ANZEIGE RHE I NBAU BAUUNT ERNEHMEN GMBH Ihr vertrauensvoller Partner O b Neubau, Umbau oder Sanierung - die Rheinbau Bauunternehmen GmbH in Eschbach ist der ideale Partner die auf Bautradition seit 1950 zurückblicken kann. Vom klas- , sischen Rohbau modernen Stahlbau über Wohn-, Indust- rie- und Gewerbebau bis zur Bausanierung und auch als Generalplaner, Bauträger bei allem was mit Bau zu tun hat ist die Rheinbau GmbH der ideale Partner. Die Rheinbau GmbH ist be- kannt für ihre Zuverlässigkeit, Erfahrung und ihren hohen Qualitätsanspruch, was von e e u ede e esta ds vi l n z fri n n B n - kunden durch langjährige Zusammenarbeit honoriert wird. Die freundlichen, fachkundigen, kompetenten i i i i M tarbe ter s nd be den Bauherren gerne gesehen. Unser Motto: wir leben Bauen! Ministerin Razavi beim Strategietag Standortpolitik „Ohne Flächen geht es nicht!“ D er Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg droht den Anschluss zu verlieren. Energie ist teuer, Arbeitnehmer kaum verfügbar, Be- triebserweiterungen nur schwer zu realisieren. Dies belegt die jüngste Standortumfrage der Industrie- und Handelskammern im Regierungs- bezirk Freiburg. Bei ihrem diesjährigen „Strategietag Standortpolitik“ diskutierten Experten der Regionalentwicklung Lösungsansätze, um Investoren, Flächen und Gesetze erfolgreich zu kombinieren. Gastred- nerin war Nicole Razavi MdL, Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen. Das gemeinsame Fazit: Ohne neue Flächen wird es bei der wirtschaftlichen Fortentwicklung Baden-Württembergs nicht gehen. „Deutschland kann es besser“, bekräftigte IHK- Vizepräsidentin Carolin Deberling bei ihrer Be- grüßung im ausgebuchten „Haus der Wirtschaft“. Sie betonte die Bedeutung der Industrie für den Wohlstand im Südwesten. „Jeder zweite Euro der Gewerbesteuer wird in der Industrie erwirt- schaftet“, so Deberling. Die Transformation in den Bereichen Automotive oder Medizintechnik bedeute aber auch, dass sich Investitionsschwer- punkte neu sortierten. „Der Wettbewerbsdruck ist hart. Deshalb ist es keine Selbstverständlich- keit mehr, dass Hidden-Champions aus Baden- Württemberg regional investieren.“ Deutschland sei teuer, kompliziert und langsam geworden. Landesministerin Nicole Razavi skizzierte in ihrem Vortrag Lösungs- ansätze: „Als Landesregierung haben wir eine Ansiedlungsstrate- gie verabschiedet. Damit wollen wir mittelständische Unternehmen binden und neue Investitionen nach Baden-Württemberg holen.“ Gleichzeitig sei ein neuer Landesentwicklungsplan in Arbeit. „Dieses Gesamtkonzept setzt den Rahmen für die räumliche Entwicklung von Verkehrswegen, Erneuerbaren Energien oder Wirtschaftsflächen.“ Absehbar sei, dass es angesichts der notwendigen Transformation der Wirtschaft neben einer Strategie zur Reduzierung des Flächenver- brauchs auch neue Gewerbeflächen brauche. Razavi: „Einzelne Land- kreise stoßen bereits heute an die Grenzen ihres Flächenpotenziales. Das beschränkt absehbar ihre Einnahmen aus der Gewerbesteuer.“ Steigende Kosten könnten Kommunen dann nur abdecken, wenn sie Steuern und Gebühren erhöhen oder ihre Aufgaben reduzieren. Das senke wiederum ihre Attraktivität als Standort. Im Rahmen des Strategietages Standortpolitik präsentierten sich auch Best-Practices zur effizienten und nachhaltigen Flächenentwick- lung. Ergänzend zeigte die Landesentwicklungsgesellschaft Thürin- gen ihr Investorenmanagement. „Baden-Württemberg International“ berichtete als landeseigene Agentur zur Standortförderung von den Grundsätzen der beschlossenen Ansiedlungsstrategie. Investoren und expandierende Unternehmen sollten gleichermaßen professionell, schnell und individuell in ihren Vorhaben begleitet werden. Ein Ziel, dessen Bedeutung der Gemeindetag Baden-Württemberg mit seinem Vizepräsidenten Jörg Frey unterstrich. Hi Philipp Hilsenbek, Fachbereich Standortpolitik 07721 922-126 hilsenbek@vs.ihk.de Flächenpolitik ist für viele relevant (v.l.): Stefan Kühnlein (Moderator), Alexander Graf (IHK Hochrhein-Bodensee), Carolin Deberling (IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg), Frank Bonath MdL, Nicole Razavi (Landesministerin für Landesentwicklung und Wohnen), Martina Braun MdL, Christina Gehri (IHK Südlicher Oberrhein), Barbara Houessinon- Junger (Baden-Württemberg International) und Jörg Frey (Vizepräsident des baden-württembergischen Gemeindetages). Bild: pixl-Agentur Hüfingen »Es ist keine Selbstverständ- lichkeit mehr, dass Hidden-Champions aus Baden-Würt- temberg regional investieren«

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