Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Dezember'23 -Schwarzwald-Baar-Heuberg

10 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten 12 | 2023 titel DIGITALE STARTHILFE FÜR HANDEL UND GASTRONOMIE Veranstaltungen Unternehmerfrühstück Spaichingen: Rund um KI und ChatGPT und ihr Einsatz in der Praxis, 13.12., 7.30 bis 9 Uhr, Spaichingen. Infos undAnmel- dungen unter www.veranstaltungen-ihk-sbh.de/ufspaichingen_2023 Instagram im Handel – Inhalte clever planen, ggf. Mitarbeiter einbinden & von Kunden zu Fans: Hybrid-Seminar, 10.1., 7.30 Uhr Instagram im Handel – Aus Kundenverhalten und Insights lernen: Hybrid-Seminar, 21.2., 7.30 Uhr Infos und Anmeldungen für beiden unter www.ihk.de/sbh 5580836 (ab Frühjahr weitere Veranstaltungen in allen IHKs) Informationsportale mit vielen Beispielen aus der Praxis Handel innovativ: Projekt, das den stationären Handel in BW bei Digitalisierung, Innovationen und neuen Geschäftsmodellen unterstützt. Zusammenschluss der HTWG Konstanz, der Hochschule Furtwangen, dem Fraunhofer IAO und anderen. Veranstaltungen, Infos, Beratung, Praxisbeispiele. Bieten Betrieben auch die Umsetzung von Pilotprojekten. www.handel-innovativ.de Urban Innovation Hub (uih!): Innovationslabor fur den Transformationsprozess im stationären Handel. Stationäres Innovationslabor in der Heilbronner Innenstadt sowie mobiler Showroom mit neuen digitalen Lösungen für den stationären Handel auf Tour durch Baden-Württemberg. Termine und erste Einblicke in die Inno- vationen unter www.urbaninnovationhub.de/ausstellung Kompetenzzentrum Smart Services BW: Infoportal, auf dem sich KMU über neue digitale Technologien im Dienstleis- tungsbereich informieren und erleben können. Live zum Beispiel in einem Erlebnisraum an der Hochschule Furtwangen. www.smart-service-bw.de Das Mittelstand-Digital Zentrum Handel: Initiative des HDE-Handelsverband Deutschland.Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen aus dem Handel rund um das Thema Digitalisierung. eranstaltungen, Informationen, Beratung, neueste Technologien, Praxisbei- spiele aus dem ganzen Bundesgebiet. www.digitalzentrumhandel.de Die IHK-Handelsexperten IHK Hochrhein-Bodensee: Alexander Vatovac 07531 2860-135 alexander.vatovac@konstanz.ihk.de IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg: Simone Mader, Innenstadtberaterin 07721 922-204 mader@vs.ihk.de IHK Südlicher Oberrhein: Thomas Kaiser, Innenstadtberater 07821 2703-640 thomas.kaiser@freiburg.ihk.de Die IHK-Tourismus-Gastgewerbe-Experten IHK Hochrhein-Bodensee: Alexander Vatovac 07531 2860-135 alexander.vatovac@konstanz.ihk.de IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg: Daniela Hermann 07721 922-136 hermann@vs.ihk.de IHK Südlicher Oberrhein: Christina Gehri 0761 3858 142 christina.gehri@freiburg.ihk.de ratungs- und Fördermittelangebot zugreifen (Infos bei den IHKs). Auch bei der Umsetzung gibt es Hilfestellung, merkt Julian Kemmer von Handel innovativ an. „Wir machen zum Beispiel Pilotprojekte mit Unternehmen – die dann als Blaupause für andere dienen kön- nen.“ Aber auch andere Institutionen wie die IHKs stehen mit Rat und Tat zur Seite. Auf den digitalen Zug jetzt aufzuspringen, lohnt also – vor allem, bevor die Technologien gang und gäbe werden und die staatliche Förderlust versiegt. Man müsse ja nicht alles umsetzen, was man sich ansehe, meint Simone Mader. „Aber man muss informiert sein, wohin die Reise geht, um nicht schleichend abgehängt zu werden.“ Wer wartet, bis die Konkurrenz digital überholt oder die Kundschaft wegbleibt, hat dann eine viel größere Wegstrecke aufzuholen“, bestä- tigt Kollegin Daniela Hermann. „Man muss sich bewusst machen, dass das alles mehr ist als eine technische Spielerei, die man mal so eben ignorieren kann.“ Ulrike Heitze Bild: Adobe Stock/ Shisu_ka Selfservice und digitale Speisekarte Personal ist knapp und Smartphones gibt es reichlich – warum also nicht den Gast gewisse Teile des Bestell-/ Abhol- oder Bezahlvorgangs übernehmen lassen? Insbe- sondere die jüngere Kund- schaft ist bei sowas gerne mit dabei. Digitale Speisekarten, etwa als QR-Code am Tisch hinterlegt oder über Webseite und App aufrufbar, sind in vielen Gastronomiebetrieben schon im Einsatz. Ein ansehnliches Pdf mit dem Speisen- und Getränkeangebot zu erstellen und aktuell zu halten, ist kein großer Aufwand – und könnte der Startpunkt für eine modulare Erweiterung werden. So könnten Gäste über eine digitale Speisekarte auch Bestellungen aufgeben, die gleich als Bon an der Theke oder in der Küche eingehen. Das entlastet die Servicekraft um einen Gang und Gäste könnten schneller und häufiger ordern. In einer Ausbaustufe könnte das bargeldlose Bezahlen direkt aus dem „Verzehrwarenkorb“ integriert werden. Guter Service für Tou- rismusbetriebe: eine englische Speisekarte online bereithalten. Ähnlich modular können Gastronomiebetriebe andere Selbstbedienungskonzepte aufbauen, um Personalressour- cen zu schonen. Der Gast bestellt etwa beim Wirt an der Theke und wird per Summer benachrichtigt, wenn sein Gericht abholbereit ist. uh

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