Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Dezember'23 - Hochrhein-Bodensee

19 12 | 2023 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten ANZEIGE WEGWEISER NACHFOLGE Welche Option ist die richtige für mein Unternehmen? Wir begleiten Sie bei der Suche nach der passenden Nachfolgelösung. Sprechen Sie uns gerne an unter wegweiser@teamschulz.net oder 07733 365 3999 . Klassische Nachfolgelösung Verkauf an Strategen Übergabe vorbereiten Gratis Orientierungs- gespräch Damit Tradition Zukunft hat www.teamschulz.net Engagement in der Ausbildung Viele Faktoren führen zum Erfolg E s sind 60 – meist junge – Menschen, die bei der Feinwerktechnik Hago GmbH in Küssaberg aktuell eine Ausbildung oder ein duales Studium durchlaufen. Die Übernah- mequote nach Abschluss der Ausbildung liegt bei über 90 Prozent, berichtet Jule Isele, zuständig für das Ausbildungswesen. Das trägt dazu bei, die Zukunft des Unter- nehmens zu sichern. Das Engagement in die Ausbildung sorgt nicht allein für eine große Treue, sondern auch für Aufmerksamkeit: Im Herbst wurde die Hago Feinwerktechnik vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz in Berlin als Ausbildungs-Ass in der Kategorie „Industrie, Handel und Dienst- leistung“ ausgezeichnet. Nicht nur darüber freut sich Stephanie Bitterli, die geschäfts- führende Gesellschafterin von Hago. Frau Bitterli, viele Unternehmen konnten in diesem Jahr ihre freie Ausbildungsstellen nicht besetzen. Wie sieht es bei Hago aus? Stephanie Bitterli: Zum diesjährigen Ausbil- dungsbeginn konnten wir all unsere freien Ausbildungs- und Studienplätze in 14 Ausbil- dungsberufen und vier dualen Studiengängen glücklicherweise vollständig besetzen. Dies war allerdings nur aufgrund unserer umfang- reichen Arbeit im Bereich der Berufsausbil- dung möglich. Welchen Stellenwert hat die Ausbildung in Ihrem Unternehmen und was machen Sie anders? Die Ausbildung hat bei uns einen sehr hohen Stellenwert, was sich an unserem vielfälti- gen Ausbildungs- und Studienangebot und unserem außerordentlichen Engagement in der Berufsbildung zeigt. Wir differenzieren uns von anderen Unternehmen durch um- fangreiche externe und interne Maßnah- men im Ausbildungswesen. Dazu gehören beispielsweise unser großes Veranstaltungs- programm mit vielen Schulungen und einem mehrtägigen Workshop sowie unser externes Praktikumsprogramm „5 Tage, 5 Berufe, 1 Unternehmen“. Sie sind Bildungspartner von zwölf Schu- len in der Region – wie wichtig ist dieses Engagement? Die Zusammenarbeit mit regionalen Schulen liegt uns am Herzen, weswegen wir mit allen zwölf Bildungspartnern eine enge Zusam- menarbeit pflegen und im Laufe des Schul- jahres viele gemeinsame Veranstaltungen der Berufsorientierung realisieren. Die Pro- jekte sind sehr vielfältig und umfangreich und orientieren sich an den individuellen Wün- schen unserer Bildungspartner. Ausbildungs-Ass – was bedeutet Ihnen diese Auszeichnung? Die Auszeichnung stellt einen großartigen Meilenstein für unsere Arbeit in der Berufs- ausbildung dar und würdigt unser Engage- ment in einer außerordentlichen Form. Was muss getan werden, damit sich mehr junge Menschen für eine Ausbildung entscheiden? Viele Unternehmen gehen mit gutem Bei- spiel voran und arbeiten an der Attraktivi- tät einer Berufsausbildung. Allerdings kann dies nicht nur durch Unternehmen allein getragen werden, sondern muss in enger Zusammenarbeit mit dem Schulsystem in Form einer ausreichenden und zielführen- den Berufsorientierung erfolgen. Interview: Patrick Merck Von links: Hago-Geschäftsführerin Stephanie Bitterli, Ausbildungsleiterin Jule Isele und Ausbilder Aleksej Nartov Bild: WJD/Christan Schneider

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