Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe November'23 -Südlicher Oberrhein
26 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten 11 | 2023 REGIO REPORT IHK Südlicher Oberrhein ÖFFENTLICHE BEKANNTMACHUNG Termine und Anmeldungsadressen für die Abschlussprüfungen im Sommer 2024 Maßgeblicher Termin für die Sommerprüfung 2024 ist der 31. Juli 2024. Der Prüfungszeit- raum für die Abschlussprüfung Sommer 2024 bei der IHK Südlicher Oberrhein erstreckt sich vom 1. Mai 2024 bis zum 30. September 2024. Die schriftliche Kenntnisprüfung der Kammer und die schriftliche Prüfung der Schule werden wie bisher gemeinsam durchgeführt, und zwar vorwiegend für a) kaufmännische Ausbildungsberufe vom 6. – 8. Mai 2024. b) Ausbildungsberufe im Hotel- und Gaststättengewerbe vom 6. – 7. Mai 2024 (Block B) sowie vom 17. – 18. Juni 2024 (Block C) . c) gewerblich-technische Ausbildungsberufe vom 6. – 8. Mai 2024. Die Fertigkeits- und mündlichen Kenntnisprüfungen finden voraussichtlich von Juni bis August 2024 statt. Die Kammer fordert die Betriebe auf, alle Auszubildenden, deren vertragliche Ausbildungs- zeit vor dem 1. Oktober 2024 endet, zur Abschlussprüfung anzumelden. Die Anmeldung muss die Zustimmung des Auszubildenden haben, im Ausnahmefall kann auch der Auszu- bildende selbst beziehungsweise sein gesetzlicher Vertreter anmelden. Für die Anmeldung sind die Vordrucke der Kammer zu verwenden, die den Betrieben rechtzeitig zugesandt werden. DieAnmeldungen aus den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Stadtkreis Freiburg richten Sie bitte an: IHK Südlicher Oberrhein, Geschäftsbereich Aus- und Weiterbil- dung, Hauptstelle Freiburg i.Br., Schnewlinstr. 11-13, 79098 Freiburg. Anmeldungen aus dem Ortenaukreis: IHK Südlicher Oberrhein, Geschäftsbereich Aus- und Weiterbildung, Hauptgeschäftsstelle Lahr, Lotzbeckstr. 31, 77933 Lahr. Für die Berufe des Hotel- und Gaststättengewerbes richten Sie bitte alle Anmeldungen an: IHK Südlicher Oberrhein, Geschäftsbereich Aus- und Weiterbildung, Hauptstelle Freiburg i.Br., Schnewlinstr. 11-13, 79098 Freiburg. Die Anmeldungen müssen bis spätestens 8.12.2023 (Ausschlussfrist) bei der IHK Südlicher Oberrhein eingegangen sein. Bis zu diesem Termin können auch Anträge auf vorzeitige Zulassung zur Prüfung gestellt werden, sofern die Ausbildungszeit nach dem 30. September 2024, aber vor dem 1. Mai 2025 endet und die Leistungen des Auszubildenden dies rechtfertigen. Auszubildende, die bereits an einer Abschlussprüfung teilgenommen und diese nicht bestan- den haben, können zur Wiederholungsprüfung angemeldet werden, sofern die Abschlussprü- fung nicht bereits zweimal wiederholt wurde. Patrick Bareiter , Referent für Klimaschutz und Ressourceneffizienz bei der IHK Südlicher Oberrhein, Freiburg Herr Bareiter, was steckt hinter dem Netzwerk, das jetzt an den Start geht? Patrick Bareiter: Ziel des neuen Netzwerkes, für das wir die Trägerschaft übernommen haben, ist, dass Unternehmen gemeinsam ihre Energie- und Ressour- ceneffizienz verbessern und dadurch CO 2 einsparen. Es gehört in die Familie der IEEK-Netzwerke. Das steht für „Initiative Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netz- werke“ und wird von der Bundesregierung gefördert. Wie funktioniert das Netzwerk? Angedacht sind drei Treffen pro Jahr für eine Laufzeit von mindestens zwei Jahren. Die Details legt die Gruppe aber selbst fest. Zu Beginn erstellt ein (externer) Experte für jedes Unternehmen eine Potenzialanalyse über die Energie- und CO 2 -Einsparmöglichkeiten. Alternativ kön- nen auch bereits vorliegende Daten verwendet werden. Und dann? Dann nehmen die Unternehmen sich im Laufe des Prozesses Ziele vor, die sie erreichen wollen – gemein- sam und einzeln - und gehen passende Maßnahmen an. Das können Veränderungen im Fuhrpark sein, man kann Kälte- und Heiztechnik optimieren, Klimaschutz- maßnahmen einleiten oder sich die Materialeffizienz vorknöpfen. Das Netzwerk ist da ziemlich frei. Zu den gemeinsamen Treffen tauscht man dann Erfahrungen aus, lernt voneinander, was gut funktioniert und was nicht. Zudem sorgen wir jedes Mal für einen fachli- chen Input von Referenten. Was hat ein Unternehmen – neben dem Austausch mit Kollegen – sonst noch von der Mitgliedschaft? Eine um zehn Prozent höhere Förderung im „BAFA Mo- dul 5 Transformationskonzept“. Zudem können KMU bis zu 10.000 Euro über Klimaschutz-Plus vom Land Baden-Württemberg für ihre Maßnahmen bekommen. Und unterm Strich natürlich die Kosteneinsparungen, an denen man gearbeitet hat. Wer kann mitmachen? Unternehmen, die durch die Steigerung ihrer Energie- und Materialeffizienz Kosten sparen wollen. Besonders relevant scheint uns das für Betriebe mit Energiekosten von 80.000 Euro und mehr. Ange- sprochen sind jeweils die Energie-, Umwelt- und Klimabeauftragten der Firmen. Wie wird man Mitglied? Einfach bei uns melden und kostenfrei beitreten. Wir haben Kapazitäten von drei bis sieben Unternehmen. Wenn sich mehr interessieren, müssen wir nochmal mit dem Land reden. Das Gespräch führte Ulrike Heitze. Mehr zum neuen Netzwerk Energieeffizienz und Klima- schutz bei Patrick Bareiter 0761 3858-867 patrick.bareiter@ freiburg.ihk.de oder unter www.ihk.de/freiburg 5918730 Mehr zu den anderen Netz- werken und Arbeitskreisen der IHK unter www.ihk. de/freiburg 4332764 Die IHK organisiert und moderiert eine ganze Reihe von Arbeitskreisen und Netz- werken zu verschiedenen Themen von Digitalisierung bis Umwelt. In ihnen können sich Mitgliedsunternehmen austauschen, Rat suchen und gemeinsam an Zielen arbeiten. Aktuell wird ein weiteres gegründet: das Netzwerk Klimaschutz, Energie- und Materialeffizienz. Interessierte Unternehmen sind eingeladen, sich zu melden. Neues Netzwerk „Klimaschutz, Energie- und Materialeffizienz“ #GemeinsamRessourcenSparen
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