Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe November'23 - Hochrhein-Bodensee

18 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten 11 | 2023 REGIO REPORT  IHK Hochrhein-Bodensee 17 Grenzmonitoring aktualisiert Studie zeigt Verflechtung des deutsch- schweizerischen Grenzraums auf 19 Erwartungen Gäubahnausbau Keine Abbindung in dieser Form 20 Seminar Viele Neuerungen bei der Maschinenrichtlinie 21 Elektronisches Ausfuhrverfahren Pilotphase startet 2025 22 IHK-Unternehmerreise „Zukunftsthemen der Medizintechnik“ 23 Aktuelle Entwicklungen/Ausblick IHK-Forum 2023 „Wirtschaft trifft Zoll“ 24 Veranstaltung Neues Recht Personengesellschaften 25 Wirtschaftsrecht für Unternehmen Update Arbeitsrecht/Steuerrecht 26 Die Kümmerer der IHK Eine Chance für Teklom Tewelde 27 Die Kümmerer der IHK Eine Ausbildung mit Zukunft für Hakam Hamdan 28 Weiterbildung Alles auch als Inhouse-Angebot 29 Unternehmer im Ehrenamt Prüfer für Mechatroniker 30 IHK-Bildungszentrum Absolventen feiern Abschluss 31 Vorankündigung Neujahrsempfänge in Konstanz und Schopfheim 32 Lehrgänge und Seminare INHALT Hochrhein-Bodensee Daten über die Verflechtungen in der Region Nordschweiz/Hochrhein-Bodensee. Die aktuelle Fassung ist die mittlerweile fünfte Fortschreibung. Erstmalig wurden die Verflechtungen im Energiebereich analysiert „Wir können mit dem vorliegenden Grenzmonitoring aufzeigen, dass zu den vielfältigen, historisch gewachsenen Verflechtun- gen in der deutsch-schweizerischen Grenzregion eben auch die Energieversorgung gehört“, so Alexander Graf. „Die Region Hochrhein-Bodensee trägt überproportional viel zur elektri- schen Energieproduktion Baden-Württembergs bei. Aber Teile unserer Region werden genauso aus der Schweiz versorgt, wie Schweizer Grenznachbarn aus unserer Region.“ Auch wenn große Zuwächse durch weitere Wasserkraftwerke laut Graf nicht mehr möglich seien, so birgt die Seethermie noch weiter Potenzial. Auch die Was- serkraft könne zukünftig verlässlich grünen Wasserstoff produzieren. „Über diese Zukunftsenergien liefert unser aktuelles Grenzmonitoring ei- nen Überblick. Zudem wird einmal mehr deutlich, dass der Abbruch der bilateralen Verträge auch auf den Energiebereich negative Auswirkun- gen haben wird. Deutschland ist Teil des EU-Energiebinnenmarktes mit seinen geöffneten Strommärkten, Regeln zum grenzüberschreitenden Stromhandel und zur Förderung erneuerbarer Energien. In der Schweiz ist der Energiemarkt nur teilweise liberalisiert. Eine zukunftsfähige und verlässliche Energieversorgung wird aus dezentralen Elementen und einer Einbindung in überregio- nale Netzwerke bestehen müssen. Durch ein fehlendes Strom- abkommen zwischen der Schweiz und der EU kann es auch für unsere Region negative Folgen für den grenzüberschreitenden Stromhandel und die Versorgungssicherheit geben.“ Insofern sei dieses Thema einmal mehr ein Plädoyer dafür, die Gesprä- che zwischen der Schweiz und der EU wieder auf einen Pfad zurückzuführen, der zum Abschluss bilateraler Verträge führt, so Graf abschließend. ag Ansprechpartner: Alexander Graf Leitung Geschäftsfeld Standortpolitik 07622 3907-213 alexander.graf@konstanz.de Die gesamte aktualisierte Studie finden Sie unter: »Teile unserer Region werden genauso aus der Schweiz versorgt, wie Schweizer Grenznachbarn aus unserer Region«

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