Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Oktober'23 -Südlicher Oberrhein

Anzeigenkompendium Prüfer Medienmarketing für die Region Südbaden 38 Anzeigenspecial OKTOBER 2023 D-78176 Blumberg  07702 / 60 800 60 Holzhausbau Modernisierung Gewerbebau V erschiedene A usbaustufen sowie s chlüsselfer�ge L ösungen für FREI RÄUME aus Holz www. f l u c k - h o l z b a u . d e Ihr Industrie- & Gewerbebau aus Holz? Natürlich von Fluck! Sie betrachten gewerblich genutzte Objekte aus Holz als Teil einer nachhaltigen Unternehmensphilosophie? Dann sollten Sie bei der Planung neuer Industrie- oder Gewer- bebauten mit den Holzbau-Experten von Fluck sprechen. Von Firmenzentralen, Verwaltungsgebäuden, Produktions- & Lager- hallen über Hotels, Ausstellungs- & Verkaufsgebäude bis zu Kin- dergärten und Seniorenheime, Sporthallen & Kommunalbauten. Die Holzbauweise bietet auch im gewerblichen Bereich die Chance, individuelle Architekturwünsche für jede Nutzungsart zu realisieren. Dabei werden sämtliche Anforderungen an den Brand- und Schallschutz zuverlässig erfüllt oder sogar übertrof- fen. Natürlich umgesetzt in herausragender Handwerksqualität und mit schneller Rentabilität durch kurze Planungs- und Bau- zeiten. VO I GT LÄNDER GMBH Gebäude-Vermietung Fertigungshalle mit Büros und Freigelände direkt an der B27 in Kürze zu vermieten. - Halle massiv, ebenerdig, zweigeschossig Fußbodenheizung, guter Zustand - Länge 26m, Breite 16,5 m, Grundfläche 412 m², mit Sektionaltor 3,8x4m (BxH) - große Zufahrt u. großer Hof m. vielen Parkplätzen - Gabelstapler, kpl. Werkstatteinrichtung für Kunststoffverarbeitung, Sägemaschi- nen und CNC-Fräsmaschine, Plattenregale u.a. können genutzt werden - an Gewerbebetreibende in Kürze zu vermieten. Idealerweise an einen kunst- stoffverarbeitenden Betrieb oder an ein Handelsunternehmen O Kontakt /Info Voigtländer GmbH Claudia Seiffert Alemannenstr. 42 78176 Blumberg-Riedböhringen Tel. 07702 47915-0 info@voigtlaendertechnik.de (wegen Umzug in Neubau) bereits im Juni 2023 erneut von einer Rezession gesprochen, nach- dem die Europäische Zentralbank am 14. September nochmals den Leitzins erhöht hat. Schon im Juni war ein Auftragsschwund spürbar, die Zahl der Kurzarbeitenden stieg an. Die hohen Zinsen und Ma- terialkosten machten viele Bauprojekte unrentabel, berichtete die Wirtschaftswoche. Die Süddeutsche Zeitung betitelte Mitte Septem- ber einen Artikel mit der Überschrift „Die Erhöhung der Zinsen wird die Rezession am Bau weiter anheizen“. Davor warnte auch Tim- Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Bauindustrie. Die Bundesregierung müsse ein Baupaket auf den Weg bringen, machte er deutlich. Lage im Wirtschaftsbau Im September warnte Bundesbauministerin Klara Geywitz im Zuge der teils pessimistischen Stimmung in der Baubranche vor Schwarz- malerei. Die Zeiten seien herausfordernd, einen kompletten Ein- bruch sehe sie jedoch nicht, wurde die Ministerin in der Frankfurter Rundschau zitiert. „Ich sehe keinen Niedergang auf den Bau zu- kommen“, sagte sie. Die Ministerin geht wie die oben genannten Branchenkenner davon aus, dass „es eine kurze konjunkturelle He- rausforderung“ gebe. Im Hinblick auf das kommende Jahr rechnet sie zunächst mit schwierigen Zeiten, diese ließen sich aber durch staatliche Unterstützung gut überstehen. Für 2025 erwarteten nach ihren Worten „quasi alle Experten eine Gewöhnung des Marktes an das neue Zinsniveau“. Andere Experten wie etwa Handwerkspräsi- dent Jörg Dittrich malen die Lage schlimmer. Er warnte „vor einem Kollaps und dem drohenden Einbruch des Baugewerbes“. Auch Per- sonal könnte dann abgebaut werden. Dazu gibt es unterschiedliche Meinungen. Ende September wollte die Bauministerin ein Hilfspaket vorstellen (Stand zu Redaktionsschluss). Was den Wirtschaftsbau betrifft, so ist wurde dort Ende August von Brancheninsidern angenommen, dass die befürchtete Rezession ausbleibt. Der Verband Bauindustrie verwies in seiner Pressemittei- lung auf die Wirtschaftsforschungsinstitute, die im Juni 2023 für die- ses Jahr von einer minimalen Abnahme (0,3 Prozent) ausgegangen waren. „Mittlerweile zu mehr als 90 Prozent gefüllte deutsche Gas- speicher sowie deutlich rückläufige Energiepreise – vor allem beim Erdgas – haben die Stimmung aufgehellt“, hieß es Ende August von Seiten des Hauptverbands der deutschen Bauindustrie. „2024 soll das reale BIP um 1,7 Prozent zulegen“, war dort weiter zu lesen. Die Meldung wurde allerdings veröffentlicht, bevor die EZB den Leitzins erneut erhöht hat. Für das Jahr 2023 wurde zum Jahresabschluss im wichtigen Segment der Handels- und Lagergebäude ein Zuwachs erwartet. 2022 hatten die Baugenehmigungen im Neubau um 21 Prozent zugelegt – auch bei den deutlich steigenden Baukosten verbliebe somit ein „starkes reales Plus“. Zusätzliche Logistikflächen Der andauernde, „durch die Corona-Pandemie noch verstärkte Trend zum Einkauf im Internet“ ginge auf der einen Seite zwar „zu Lasten des stationären Handels“, erfordere auf der anderen Seite jedoch „zusätzliche Logistik und Umschlagflächen“, merkte des Verband Bauindustrie an. Zur Überraschung des Verbands hätten im Vorjahr „die nominalen Genehmigungen für Fabrik- und Werkstattgebäude um 9 Prozent zugelegt“. Die Entwicklung in der ersten Jahreshälf- Fortsetzung von Seite 36

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