Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Juli/August'23 -Schwarzwald-Baar-Heuberg
5 7+8 | 2023 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten MITMACHAKTION WOW-FENSTER Das Wow-Fenster für Juli hat die WiS-Redaktion entdeckt: Im Schaufenster von Sarah Roths „Pultkult“ werden nicht einfach Waren ausgestellt. Alles, was dort im Fenster und auch vor dem Laden in der Freiburger Augustinergasse mit viel Liebe zum Detail inszeniert wird, vermittelt die Leidenschaft fürs Schreiben, die sich dann auch innen konsequent fortsetzt. Das Fenster als große Einladung, sich doch mal mit Feder und Tinte auszuprobieren. Der Funke springt über. uh Wenn auch Sie ein inspirierendes Fenster entdecken, senden Sie uns ein Foto davon an wis @freiburg.ihk.de . Die besten Einsendungen teilen wir im Heft und in unseren Onlinekanälen. Die neue Blackforest Line 360 Grad Schwarzwald D er Hochschwarzwald ist um eine Besucher- attraktion reicher: An Pfingsten wurde die Blackforest Line in Todtnau eröffnet. 450 Meter lang und 1,20 Meter breit, überspannt die Fuß- gängerhängebrücke in bis zu 120 Metern Höhe den Todtnauer Wasserfall. 100.000 Besucher pro Jahr erhofft sich der Bauherr, die Stahl- und Bewehrungsbaufirma Eberhardt aus Riedlingen. Gut fünf Millionen Euro hat das Unternehmen in das Projekt investiert, das sich durch die Ein- trittsgelder – ein Teil der zwölf Euro pro Person geht dabei an die Gemeinde Todtnau – refinan- zieren soll. Eberhardt hat bereits die Wildline- Hängebrücke in Bad Wildbad gebaut und rüstet sich für die nächste: Noch in diesem Jahr sollen, so bestätigt das Unternehmen laut „Schwarzwald aktuell“, die Arbeiten zur Neckarline in Rottweil beginnen. Investitionsvolumen: rund sechs Milli- onen Euro. Auf 606 Metern soll sie das Neckartal überspannen und das Berner Feld und den 246 Meter hohen TK Elevator-Testturm mit der Stadt verbinden. Eberhardt hatte 2016 schon am Test- turm mitgebaut. uh Bilder: Ulrike Heitze KI im Bewerbungsanschreiben Immer mehr lassen texten F ür viele Unternehmen ist das Anschreiben eines Bewerbers nach wie vor ein wich- tiger Gradmesser, ob man sich einen Kandi- daten näher anschauen möchte oder nicht. Sehr wahrscheinlich verliert das Anschreiben aber sukzessive an Aussagekraft, wenn man die Ergebnisse der Studie „Candidate Journey 2023“ betrachtet. Das HR-Tech-Unterneh- men Softgarden hatte dazu bundesweit rund 3.800 Bewerber befragt. Danach haben sich bereits 13 Prozent der Stellensuchenden von KI wie etwa ChatGPT beim Formulieren helfen lassen. Tendenz steigend, denn weitere 36,6 Prozent können sich das für die Zukunft durchaus vorstellen, auch wenn sie es noch nicht getestet haben. Es steht deshalb zu erwarten, dass immer mehr Anschreiben ihre authentische Note verlieren. Aber: Gut die Hälfte der Befrag- ten äußert die Vermutung, dass sich mehr Menschen auf eine Stelle bewerben würden, wenn die Firma gleich auf die Hürde des An- schreibens verzichten würde. uh Die Studie Candidate Journey 2023 unter www.softgarden.com/de/studie. Mehr zum Einsatz von ChatGPT auf Seite 46.
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