Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Juni'23 -Südlicher Oberrhein

26 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten 6 | 2023 REGIO REPORT IHK Südlicher Oberrhein ANZEIGEN BAUEN, WOHNEN, MODERNISIEREN WERBEN ...Sie erfolgreich in der „WIRTSCHAFT IM SÜDWESTEN“ ANZEIGEN-HOTLINE: 07221/2119-12 Rufen Sie uns an – wir beraten Sie gerne! www.pruefer.com Der südliche Oberrhein hat seit Mai ein Welcome Center für Fachkräfte aus dem Ausland - ein Service vor allem für kleine und mittlere Unternehmen. Neues Welcome Center am Start Hilfe beim Ankommen J üngste Berechnungen der Industrie- und Handelskam- mern haben ergeben, dass der Wirtschaft in Baden- Württemberg zwischen 2022 und 2035 durchschnittlich pro Jahr mehr als 397.000 Fachkräfte fehlen werden. Eine Möglichkeit, diese Lücke zu schließen, ist die Zu- wanderung von Fachkräften aus sogenannten Drittstaa- ten. Damit diese Integration aus dem Ausland gelingt, gibt es für kleine und mittlere Unternehmen sowie für internationale Arbeitssuchende Hilfe von den Welcome Centern in Baden-Württemberg. Der Kammerbezirk der IHK Südlicher Oberrhein hat seit 1. Mai nun auch eine solche Anlaufstelle. Das Welcome Center Südlicher Oberrhein ist ein Ge- meinschaftsprojekt von IHK Südlicher Oberrhein und Handwerkskammer Freiburg, gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württem- berg. Entsprechend gemeinsam funktioniert auch die Infrastruktur: Die Räumlichkeiten für die drei Teammit- glieder Petra Kilimann, Sophie Figueredo-Hardy und Olga Kuchendaeva stellt die Handwerkskammer in ihrem Sitz in der Bismarckallee in der Freiburger Innenstadt. Alles, was IT und Digitales betrifft, kommt von der Industrie- und Handelskammer ein paar Häuser weiter. „Das funkti- oniert reibungslos“, sagt Christiane Möller, die das Team Fachkräftesicherung der IHK Südlicher Oberrhein leitet, zu dem das Welcome Center auf Seiten der IHK gehört. Und so unkompliziert soll auch die Hilfe sein, die die Mitarbeiterinnen des Welcome Centers den IHK- und HWK-Mitgliedsbetrieben sowie den an Arbeit in der Re- gion interessierten Fachkräften in Form von Beratun- gen und Veranstaltungen bieten. Möller: „Das Angebot ist kostenfrei, die Anzahl der Unterstützungsstunden ist nicht limitiert.“ Anders sei es auch nicht möglich, ergänzt Olga Kuchendaeva: „Bis eine Fachkraft dann wirklich einreist, kann es Monate dauern. Hinzu kommt die spätere Integration der Familien, die dann im besten »Das Angebot ist kostenfrei, die Anzahl der Unterstützungs- stunden ist nicht limitiert« Christiane Möller

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