Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Juni'23 -Schwarzwald-Baar-Heuberg
5 6 | 2023 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten MITMACHAKTION WOW-FENSTER WiS-Leser Christian Forster steuert das Wow-Fenster für Juni bei: „freewilly JEANSWEAR“ in Konstanz. „Für mich hat dieser Laden das ganze Jahr über das schönste Schaufenster in Konstanz. Die junge Inhaberin kreiert immer wieder neue Ideen in ihrem Schau- fenster“, schreibt er. „Männer gehen bekanntlich nicht gerne ein- kaufen. Daher gehe ich zu Freewilly, weil mir die Hosengröße von den Augen abgelesen wird und die Jeans passt.“ Seit 2016 führt Julia Dreher das 40 Jahre alte Traditionshaus am Fischmarkt. uh Wenn auch Sie ein inspirierendes Fenster entdecken, senden Sie uns ein Foto davon an wis @freiburg.ihk.de . Die besten Einsendungen teilen wir im Heft und in unseren Onlinekanälen. Studie zu Tourismusakzeptanz Einheimische bewerten Gäste positiv D ie Schwarzwald Tourismus GmbH (STG) hat im Januar zusammen mit ihren Gesellschaftern, den 16 Stadt- und Landkreisen, eine repräsentative Feldstudie zur Tourismus akzeptanz in der Ferienregion Schwarzwald durchgeführt. Darin wurde die heimische Bevölkerung gefragt, wie sie den Tourismus am eigenen Wohnort wahrnimmt. Das Ergebnis: Die Schwarzwälder haben im Bundesvergleich eine überdurch- schnittlich hohe Tourismusakzeptanz. Auswirkungen des Tourismus auf die persönlichen Belange werden neutral bewertet. Gut die Hälfte fand die Menge der Touristen gerade richtig. Spannend: Je mehr Tourismus, desto höher die Akzeptanz in der Bevölkerung. uh Studie des IW Köln Solo-Selbständige spielen wichtige Rolle in Unternehmen E twa jedes vierte Unternehmen in Deutsch- land hat 2021 die Dienste von Solo-Selb- ständigen oder Angehörigen von Fremdfirmen im Rahmen von Dienst- oder Werkverträgen in Anspruch genommen. Das macht die Ein- zelkämpfer zu wichtigen Säulen für die Wirt- schaft. Zu diesem Ergebnis kommt eine empi- rische Analyse des IW Köln. Die Unternehmen, so schreiben die Forscher, setzen auf freie Mitarbeiter und Co. nicht nur, um zeitweilige Personalengpässe zu decken, sondern auch um Zugang zu spezifischem Know-how zu er- halten, das ansonsten in der Belegschaft nicht vorhanden ist. So wirken Freie laut der Studie positiv im Umfeld von Produktinnovationen, unterstützen bei der Vermarktung neuer Wa- ren und Dienstleistungen, auch wenn sie eher weniger unmittelbar an der Entwicklung der neuen Produkte beteiligt sind. Der Einsatz von Fremdpersonal sei zudem ein Katalysator für die digitale Transformation auf Unternehmens- ebene: So spielen Solo-Selbstständige eine wichtige Rolle bei der Einführung von digitalen Grenztechnologien. uh Vermessung der Kultur- und Kreativwirtschaft Eine Branche wird entdeckt F ür die Kultur- und Kreativwirtschaft in den ländlichen Räumen liegen aktuell keine konkreten Zahlen vor, was die Wahrnehmung und Förderung der Branche erschwert, meldet die MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg mbH. Daher erhebt die MFG gemeinsam mit dem Prognos Institut erstmals quantitative Daten zu den elf Teilbranchen der Kultur- und Kreativwirtschaft auf dem Land und wertet diese aus. Perspektiven und Einschätzungen von Kreativunternehmen und Förderern fließen über Interviews in die Studienergebnisse ein. Die Publikation soll im Februar 2024 erschei- nen. Bis dahin kann man online unter www.kreativland.mfg.de das Entstehen der Ergebnisse verfolgen. Zudem wird es am 23. Juni in Offenburg eine kostenlose Dialogveranstaltung für die Branche mit Zwischenergebnissen geben ( www.mfg.de/veranstaltungen/ detailansicht/1637-kreativland-bw-dialogveranstaltung-in-offenburg). Mitte Mai hat die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg einen eigenen Arbeitskreis Kreativwirtschaft initiiert. 20 selbstständige Kreativ- schaffende erarbeiten nun Handlungsfelder für die 1.587 regionalen Unternehmen der Kreativbranche in ihrer Region. Weitere Infos unter www.ihk.de/sbh 5802300 uh Bilder: Adobe Stock/nenetus (ganz oben), C. Schüßler (ganz rechts)
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