Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Juni'23 -Schwarzwald-Baar-Heuberg
43 6 | 2023 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten Kreissparkasse Tuttlingen Zufriedener Rückblick auf das Geschäftsjahr 2022 TUTTLINGEN. Die Kreissparkasse Tuttlingen blickt auf ein gutes Geschäftsjahr 2022 zurück. Die Bilanzsumme der Kreissparkasse erhöhte sich um 5,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf knapp 4,43 Milliarden Euro. Das Geldhaus erwirtschaftete einen Jahres- überschuss von 5,85 Millionen Euro. „Wir blicken auf ein Jahr mit großen Umbrüchen zurück und sind wirklich zufrieden, dass wir auch in einem Krisenjahr wie 2022 mit dem erwirtschafteten Jahresüberschuss unser Eigenkapital weiter stärken und ein verlässlicher Partner für unsere Kundinnen und Kunden in der Region sein können“, sagte Markus Waizenegger, Vorsitzender des Vorstandes der Kreissparkasse Tuttlingen bei der Präsentation der Jahresergebnisse. Der Bestand an Kundenkrediten belief sich zum Stichtag auf knapp 2,9 Milliarden Euro und lag mit einem Anstieg von acht Prozent deutlich über dem Vorjahreswert. Auch die Zusagen für neue Kredite blieben auf hohem Niveau. „Die Kreditnachfrage unserer gewerblichen Kunden zeigt, dass die Unternehmen in unserer Re- gion wirtschaftlich vernünftig gehandelt und sich in Krisenzeiten ausreichend Liquidität gesichert haben“, so Waizenegger. db Volksbank Rhein-Wehra Weiter auf Wachstumskurs BAD SÄCKINGEN. Trotz des turbulenten Marktumfelds meldet die Volksbank Rhein-Wehra, dass sie den Wachstumskurs der ver- gangenen Jahre auch 2022 fortzuführen vermochte. Wachstumstrei- ber waren nach Angaben der Genossenschaftsbank unter anderem das Baufinanzierungsgeschäft sowie der Unternehmenskunden- bereich. So berichtet die Bank sowohl von starken Zuwächsen im Kreditgeschäft als auch bei den Einlagen der Kunden. Zum 31. De- zember vergangenen Jahres hatte die Volksbank Rhein-Wehra 894 Millionen Euro an ihre Kunden ausgeliehen. Das entspricht einem Zuwachs um 10,1 Prozent. Auf der anderen Seite hatten die Kunden der Volksbank im ab- gelaufenen Geschäftsjahr 953 Millionen Euro anvertraut. Das ist ein Zuwachs um 5,4 Prozent. Die Bilanzsumme kletterte um 7,4 Prozent auf 1,551 Milliarden Euro. „Ein erneut starkes Zeichen setzte der Baufinanzierungsbereich“, deutet die Bank an, wo das Wachstum im Kreditgeschäft herkam. Die Bilanzsumme belief sich auf 1,55 Milliarden Euro (plus 7,4 Prozent), der Jahresüberschuss betrug rund 2,4 Millionen Euro und blieb damit auf Vorjahresniveau. db IBS GmbH erhält Deutschen Innovationspreis Wie Bauschutt clever recycelt wird Vater Hansjörg und Sohn Julian Bihl, geschäftsführende Gesellschafter der IBS GmbH, mit einem Zementquader, in dem ihr neuer Zusatzstoff verarbeitet wurde. Für den gab es jüngst den Deutschen Innovationspreis. HERRENZIMMERN. Wer Straßen, Bahntrassen oder Lagerflä- chen zu sanieren hat, steht oft vor ähnlichen Herausforderungen: Mal ist der Baugrund nicht tragfähig genug, mal macht der Unter- grund Probleme. Material muss gut zur Baustelle gebracht, Abfall leicht abtransportiert werden können. Die IBS GmbH in Herren- zimmern ist Spezialist für solche Fragen der Bodenstabilisierung und Bodenverfestigung, und produziert zudem Baustoffe, die dafür eingesetzt werden. Weil bei der Produktion von Zement große Mengen an klima- schädlichem Kohlenstoffdioxid (CO 2 ) entstehen, sich der Baustoff aber nicht ersetzen lässt, hat IBS den Zusatzstoff „NovoCrete“ entwickelt, der den Zement effektiver und haltbarer macht. Zu- sammen mit Bauschutt und dem alten Straßenkörper entsteht ein besonders robustes und langlebiges Material. Es ist sehr belastbar, wasserdicht und frostsicher. Die stabilisierte Schicht muss dann nur noch neu asphaltiert werden. Für die Entwicklung ihres mineralischen Additivs „NovoCrete“ – wurde das 20-köpfige-IBS-Team unter der Führung von Hansjörg und Julian Bihl Ende April in München mit dem Deutschen Innova- tionspreis in der Kategorie Mittelstand ausgezeichnet. Der Preis würdigt seit 1980 jedes Jahr in drei Kategorien die bedeutendsten Innovationen der deutschen Wirtschaft. Die Schirmherrschaft für die Auszeichnung hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Umwelt inne. nil
Made with FlippingBook
RkJQdWJsaXNoZXIy MjQ2MDE5