Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Juni'23 -Schwarzwald-Baar-Heuberg
25 6 | 2023 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten ANZEIGE Miriam Kammerer Fachbereich Berufliche Ausbildung 07721 922-512 kammerer@vs.ihk.de Ausbildung unbedingt absolvieren „Man muss kreativ sein, man muss Angebote wahr- nehmen. Ich sage euch, ich wäre nicht in dieser Position, wenn ich das nicht gemacht hätte. Ge- schäftsführerin zu sein ist nicht einfach und die Ent- scheidung zu treffen, diese große Verantwortung zu übernehmen, ist auch nicht leicht“, so Schuler- Kargoll in ihrer Videobotschaft. Sie habe das Glück gehabt, dass ihr Vater sie habe motivieren können, den Betrieb zu übernehmen. „So habe ich meinen Beruf als Lehrerin an den Nagel gehängt. Ich habe den Schritt nie bereut. Als Geschäftsführerin hat man eine große Verantwortung. Hier in unserem Unternehmen sind über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, und ich als Geschäftsführe- rin muss dafür sorgen, dass die Leute Arbeit haben, sie genug verdienen und es ihnen Spaß macht, hier zu arbeiten. Aber genau das ist die große Heraus- forderung. Es macht Spaß zu gestalten und jeden Tag etwas Neues zu lernen. Ich kann euch nur mit auf den Weg geben: Bleibt dabei, bleibt neugierig, nehmt Angebote an, probiert aus. Seid fleißig und sagt immer, ‚ich will mal dahin, wo Frau Schuler- Kargoll ist,‘ einfach auch um weiterzukommen im Leben, zu gestalten und Mut zu haben und Chancen ergreifen, die sich im Leben ergeben“, motivierte die Unternehmerin. Egal welche Ausbildung man im Le- ben absolviere, wichtig sei, dass man sie absolviere. Ausbildungsleiter Jannis Grizis stellte den Schüle- rinnen im Anschluss das Unternehmen, das bereits in dritter Generation geführt wird, vor und betonte, dass Recycling aktiver Umweltschutz ist. Wer also etwas für die Umwelt und das Klima tun möchte, der ist in dem Betrieb gut aufgehoben. Auszubildender Kevin Pham informierte die Mädchen über die mög- lichen Ausbildungsberufe und stellte heraus, welche Qualifikationen dafür nötig sind. Alle Mädchen hatten sich beworben, weil sie sehen woll- ten, was es heißt, Chefin eines Unternehmens zu sein, aber auch, weil sie das Unternehmen spannend fanden. „Ich wollte einfach mal schauen, wie das hier so abläuft“, sagt Laura. Emily ist sehr umweltbewusst, wie sie sagt, und ist deswegen auf der Suche nach einem entspre- chenden Beruf. Lilli macht nächstes Jahr ihr Abitur und interessiert sich generell für das Unternehmertum. Ihr Ziel ist es, ein eigenes Unternehmen zu gründen, oder einmal in einer Führungsposition zu arbeiten, wie sie er- zählt. Im Anschluss ging es dann noch einmal durch den Betrieb und ausgestattet mit Bauhelm und Warnweste auch über das Außengelände. Sie
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