Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Juni'23 -Schwarzwald-Baar-Heuberg
18 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten 6 | 2023 REGIO REPORT IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg 17 AuToS SW-BW Gelungener Projektauftakt 20 Wirtschaftsjunioren Schnupperabend in der KreatiFabrik 21 Mountainstour Zu Besuch bei Stein Automation 22 IHK-Gründerküche Netzwerktreffen in Rottweil 23 Außenwirtschaftsausschuss Marktchancen in Brasilien 24 Girls‘ Day Nachwuchschefinnen bei Schuler Rohstoff 26 Jetzt Mitmachen IHK präsentiert Hidden Champions 27 Technology Mountains Veranstaltungen im Juni und Juli 30 Fachkräfteeinwanderung IHKs fordern mehr Mut I Erhöhter Meisterbonus Reaktion auf Bayern erforderlich II Google Zukunftswerkstatt Eigene Stärken stärken III Regionalsplitter INHALT AUTOS SW-BW ... steht für Automotive Transformation Strategy für Südwest- Baden-Württemberg. Ziele des vom Bund mit drei Millionen Euro geförderten Projekts ist die erfolgreiche Transformation der Automobilbranche in der Region und der Aufbau eines zukunftsfähigen Automobil- und Technologiestandorts. Auf der Homepage unter www.autos-sw-bw.de sind weitere Informationen zum Projektinhalt, nächsten Schritten und an- stehendenVeranstaltungen sowie Netzwerkaktivitäten erhält- lich. Dort können sich Interessierte auch registrieren lassen und Teil des neuen Automotive-Netzwerks werden. Zudem besteht die Möglichkeit, sich über LinkedIn mit AuToS SW-BW zu vernetzen. www.linkedin.com/company/autos-sw-bw bilbranche eingeladen, sich über das umfangreiche Förderprojekt zu informieren. Den Standort zukunftsfest machen Nach drei Jahren Corona-, Lieferketten- und Energiepreiskrise sei die Finanzlage bei den Unternehmen oftmals angespannt, so Birgit Hakenjos. Gerade für kleinere und mittelständische Automobilzulie- ferer stelle die Transformation hin zur Elektrifizierung und Digitalisie- rung zusätzlich eine große Herausforderung dar. „Genau hier setzt das Projekt AuToS an, denn es geht um nichts Geringeres als den Wandel gemeinsam zu gestalten und unseren Automobilstandort im Südwesten Baden-Württembergs zukunftsfest zu machen“, erklärte die IHK-Präsidentin. Peter Schaumann, Vice President Digitalisierung/Enterprise Pro- gram Management Office bei Marquardt Management SE und Sprecher des Förderprojekts, stellte den zahlreichen Gästen die einzelnen Projektbestandteile genauer vor: „Mit einem sichtbaren Netzwerk verschaffen wir der regionalen Automobilwirtschaft eine starke Stimme, richten Geschäftsmodelle zukunftsorientiert aus, qualifizieren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und transferieren Wissen.“ Jörg Lützner, Head Portfolio & Innovation Management bei der Continental AG, und Roland Welter, Senior Vice President Pro- ject Management E-Mobility von der Schaeffler Automotive Buehl GmbH, gaben in ihren Vorträgen weitere wichtige Impulse für die Branche. Anschließend diskutierten die Redner unter Moderation von Kimsy von Reischach darüber, welche Schlussfolgerungen sich für das AuToS-Projekt ableiten lassen. Information und Vernetzung Im Vordergrund der Auftaktveranstaltung standen allerdings nicht ausschließlich Informationen und Impulse, sondern auch die Vernet- zung zwischen den Unternehmen, der IHK und den vier Projektpart- nern. So entschlossen sich viele Unternehmer noch vor Ort, Teil des neuen Automotive-Netzwerks zu werden, um künftig von den neuen Strukturen und Angeboten profi- tieren zu können. Da wäre zum Beispiel eine von der IHK initiierte Veranstaltungsreihe, die nun beginnt. Zudem startet das Institut für Automobilwirtschaft zusammen mit der Beruflichen Bildungsstätte Tuttlingen eine Struk- turanalyse über die regionale Automobilwirtschaft, um den Transformations- und Qualifizierungsbedarf in der Branche abzufragen. Die Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte For- schung sowie das Innovations- und Forschungs-Centrum der Hochschule Furtwangen unterstützen Unternehmen außerdem dabei, den Technologietransfer in den Bereichen Smart Automotive und Wasserstoff voranzutreiben. HS Martin Schmidt, Projektleiter AuToS SW-BW 07721 922-207 martin.schmidt@vs.ihk.de »Es geht um nichts Geringeres, als den Wandel gemeinsam zu gestalten«
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