Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Juni'23 - Hochrhein-Bodensee

76 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten 6 | 2023 IHK-MAGAZIN 50 JAHRE ANZEIGEN F ür Kunden aus Gesundheitswesen, Industrie, Gewerbe, Schule und Privat. Beratung, Auslegung, Realisierung und Service aus einer Hand. Zeitgemäße Trinkwasserversorgung durch Tafelwasseranlagen ( dispenso Trinkbrunnensystem) eigener Herstellung als kosten- günstige, ökologische und hygienisch zuverlässige Alternative zum Flaschenwasser. Entkalkungs-/Enthärtungsanlagen, Rein- und Reinstwasseranla- gen z.B. für Kühlung, Heizung, Labor, Medizin, Eigenwasser … ENV I RON GMBH Anlagenbau bundesweit Enthärtung, Entsalzung, Filtertechnik, Dosiertechnik, MSR-Technik, Rein-/Reinstwasser, Wasserhygiene Erfahrene und wirtschaftliche Lösungen für Trinkwasser und Prozesswasser. Kosten sparen und Umwelt schonen. Tafelwasseranlagen dispenso WASSERAUFBEREITUNG seit 1995 Reinwasseranlagen 79427 Eschbach www.environ-gmbh.de info@environ-gmbh.de O Kontakt /Info Tel. 07835/6359-0 info@pmp-mail.de P recise Metal Production – dabei handelt es sich um einen Spezialisten für präzise Metallbearbeitung in Zell am Harmersbach. Präzise Dreh- teile, (Dreh-)Frästeile und Schleifteile in Klein- und Großserien werden mit hoher Innovationskraft und techni- schem Know-how gefertigt. PMP verfügt über einen hoch- modernen Maschinenpark sowie einen vollklimatisierten Messraum mit modernster Messtechnik. PRE C I S E ME TAL PRODUC T I ON GMBH & CO. KG Präzision aus der Region Zurzeit wird in der öffentlichen Meinung tatsäch- lich viel in Frage gestellt. Wie gehen Unternehmer damit um? Albiez: Es zwingt sie, die mediale Welt teilweise aus- zublenden, um nicht komplett die Lust am Unterneh- mertum zu verlieren. Das ist auch der Unterschied zu früheren Krisen. Wenn man sich immer rechtfertigen muss, ist es umso schwerer, zu sagen „Los, das pa- cken wir“. Diese schleichende Resignation oder das Ausweichen auf Alternativen anderswo ist gefährlich. Die (Ersatz-) Investitionsquoten hierzulande sind schon seit Jahren zu niedrig, um weiteres Wachstum zu gewährleisten. Marx: Es ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, wenn schon der Begriff des Wachstums negativ kon- notiert ist. Wer hier investiert, um Wachstum zu gene- rieren, muss sich dafür erklären. Wobei, die gesamtwirtschaftlichen Zusammenhänge zu erklären, war auch in den vergangenen 20 Jahren immer ein Herausforderung. An dem Thema sind wir als IHKs ja schon lange dran. Was im Zuge der aktuellen Klimadiskussion nicht einfacher wird… Marx: Ja, stimmt. Es ist schwer zu kommunizieren, dass das Problem beim Klima tatsächlich nicht die Wirtschaft ist, sondern unsere Lebensweise. Die Wirt- schaft ist Teil der Lösung. Wenn wir die halbe Strecke gehen, indem wir als Ge- sellschaft unser Mindset verändern, und die andere halbe Strecke durch Technologie lösen, haben wir eine richtig gute Chance, die Kurve zu kriegen. Immerhin gibt es zwei positive Botschaften: Mit Sonne, Wind, Wasser und Geothermie gibt es auf dieser Welt Energie im Überfluss. Und wir verfügen über die tech- nologischen Fähigkeiten, sie zu nutzen. Jetzt müssen wir es „nur“ noch tun. Im Jahr 2000 gab es rund 714.500 sozial- versicherungspflichtige Beschäftigte quer durch alle Wirtschafts- zweige, 22 Jahre später waren es etwa 29 Prozent mehr (928.200).

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