Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Juni'23 - Hochrhein-Bodensee
74 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten 6 | 2023 IHK-MAGAZIN 50 JAHRE ANZEIGEN ebm-papst bewegt: Was unsere Heimat stark macht. www.ebmpapst.com Wir gratulieren zu ͱͬ Ǧ Ǩ O Kontakt /Info Tel. 07724/81-0 · www.ebmpapst.com info2@de.ebmpapst.com D er Südwesten hat viel zu bieten. Vor allem: einzigartige Menschen – geradlinig, voller Tatkraft und Ideen. Eigen- schaften, die uns zum Weltmarktführer für Lufttechnik machen. Produkte von ebm-papst finden sich überall dort, wo es darum geht, Luft effizient und möglichst geräuschlos zu bewegen. EBM-PAPS T S T. GEORGEN GMBH & CO. KG Nachhaltige und intelligente Lösungen für ein besseres Klima Spritzgießartikel Werkzeug- und Formenbau Terö-Plastic GmbH & Co. KG Baduf 2 79263 Simonswald Tel: +49 (0) 7683 / 91379 - 0 E-Mail: info@teroe-plastic.de Web: www.teroe-plastic.de Herstellung und Entwicklung von technischen Kunststoffteilen Spritzgießen - 2K-Spritzgießen - Schließkraftbereich 300-4.500kN - Spritzgewicht bis 1.500g - Automatisierungssysteme Werkzeugbau - CNC Maschinen für Fräsen, Drehen, Senk- und Drahterosion - Durchgängiges CAD/CAM System - Ultraschallreinigungsanlage - 3D Koordinatenmessmaschine Weiterverarbeitung - Konfektionierung - Baugruppenmontage - Tampondruck - Ultraschallschweißen Seit über 40 Jahren bieten wir unseren Kunden technisch anspruchsvolle Kunststoffteile in höchster Qualität. Die Integration aller Prozesse unter einem Dach garantiert vielfältige Synergien, reibungslose Abläufe sowie eine flexible Handhabung. Innovative Ideen und die stetige Verbesserung der technischen Anlagen sorgen für eine effiziente Bearbeitung aller Aufträge. Unterschiedlichste Branchen wissen die partnerschaftliche und kompetente Zusammenarbeit mit uns zu schätzen. »Die Herausforde- rung ist, die Globa- lisierung ein Stück weit rückgängig zu machen, ohne auf sie zu verzichten« Dieter Salomon , Hauptgeschäftsführer der IHK Südli- cher Oberrhein, Freiburg eines enormen Zuwachses an Produktivität – gene- riert durch ein immer ausgefeilteres System von Ar- beitsteilung, Globalisierung und Lieferketten. Unsere Produktivität entscheidet darüber, wie wir jetzt und in Zukunft leben. Der Preis für dieses System ist seine Komplexität und seine Verletzlichkeit… Marx: In der Tat. Wir gehen auf sehr dün- nem Eis. Kleine Störungen können mitt- lerweile eine Krise rund um den Globus auslösen. Die Schweiz musste jüngst ihre Bankenkrise binnen weniger Stunden lösen, bevor die Börsen in den USA öffnen. Wir werden deshalb in Zukunft mehr Zeit und Energie darauf verwenden müssen, unsere Systeme widerstandsfähiger zu machen. Präventiv, um im weltweiten Wettbewerb unsere Produktivität halten oder noch ausbauen zu können. Schließ- lich werden wir uns die heute gerne gefor- derte Work-Life-Balance und, ganz aktuell, die Vier- Tage-Woche nur mit einem entsprechenden Mehr an Produktivität leisten können. Salomon: Wohlstand wird in der öffentlichen und poli- tischen Meinung als selbstverständlich vorausgesetzt. Es geht nicht mehr darum, wo kommt der her. Eine schwierige Haltung. Albiez: Das sehe ich auch so. Und ich weiß nicht, wie lange wir diesen Spagat noch hinbekommen. Das System, in dem wir leben, ist ausgerichtet auf materiellen Wohlstand. Aber das System, dem gera- de Jugendliche aktuell anhängen, basiert auf einem ganz anderen Wertesystem, das zwar vorgibt, nichts mit materiellen Werten zu tun zu haben – aber doch auf ihm aufsetzt. Ich denke, irgendwann muss sich die Politik in der Zielvielfalt, die sie in ihrer Wirtschaftspolitik hat, für eine wesentliche Variable entscheiden. Diese Ambivalenz belastet unsere Mittelständler sehr, das hören wir in unseren Gesprächen immer wieder. 1995 lag der Auslandsumsatz der Betriebe bei 28 Prozent, im Jahr 2021 bei fast der Hälfte (47 Prozent).
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