Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Mai'23 -Südlicher Oberrhein

20 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten 5 | 2023 REGIO REPORT IHK Südlicher Oberrhein WIRTSCHAFTSJUNIOREN (WJ) FREIBURG Veranstaltungen in April und Mai Behind the Scenes @ Schreinerei Kiefer & Sohn GmbH Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Ehrenamt 25.04.2023 Trinationales Spargelessen 25.05.2023 Behind the scenes @ Tierheim Freiburg 31.05.2023 Und save the Date: Wirtschaftsball „rouge et noir“ 14.10.23 Weitere Infos, Termine und Anmeldung unter www.wj-freiburg.de Zahl des Monats 987 Unternehmen aller Branchen förderte die L-Bank im vergangenen Jahr im Bezirk der IHK Südlicher Oberrhein. Das ausgereichte Darle- hensvolumen betrug gut 454 Millionen Euro, über 30 Prozent mehr als imVorjahr. Insgesamt wurden Investitionen in Höhe von über 695 Millionen Euro angeregt. Mehr als 1.050 neue Arbeitsplätze werden dadurch geschaffen. Unter den Geförderten sind 323 Gründer mit Darlehen über 88 Millionen Euro. An 664 etablierte Mittelständler gingen rund 366 Millionen. Die Finanzierungsangebote der L-Bank richten sich an alle, die ein Unternehmen gründen oder übernehmen wollen oder einen bereits etablierten Betrieb führen. loe Gemeinsam mit den Wirtschaftskammern und der Bürgschaftsbank bietet die L-Bank regelmäßig Finanzierungsprechtage an. Termine und Anmeldungen bei Nicole Kintzinger unter 0761 3858-145. Weitere Infos zu den Förderprogrammen der L-Bank unter www.l-bank.de/beratung 0711 122-2345 Umfrage durch das Projekt „Zukunft.Raum.Schwarzwald“ Wie offen sind ländliche Unternehmen bei Innovationen? D as Bundesland Baden-Württemberg nimmt als Gesamtregion den ersten Platz innerhalb der EU in Bezug auf die Innova- tionsfähigkeit ein. Allerdings sind die innovativen Unternehmen geografisch ungleichmäßig verteilt. Die Region Südlicher Oberrhein, das Kammergebiet der IHK Südlicher Oberrhein, landete 2020 auf dem zehnten von zwölf Rängen. Die suburbanen, teils ländlichen Landkreise wie Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen und Ortenaukreis befinden sich auf Platz 37, 33 und 39 von 44 Kreisen in Baden-Württemberg. Der Stadtkreis Freiburg bildet mit Platz 13 eine Ausnahme. Für ein Angebot, das die tatsächlichen Bedürfnisse der Unternehmen abbildet, wurde Ende 2022 eine Umfrage rund um Innovationsstrategien erhoben, an der 153 Unternehmen aus ländlichen Gemeinden teilnahmen. Hier einige Ergebnisse der Studie Bereits 82,5 Prozent der Unternehmen verfolgen den Ansatz, Ideen offen mit externen Personengruppen wie etwa Lieferanten oder Kunden zu besprechen. Allerdings verfügen nur 17,5 Prozent eine niedergeschriebene Strategie zu dem Thema. Dabei gilt es gerade im Austausch mit Wissen und geistigem Eigentum, eine interne Vorgehensweise zu entwickeln, um den monetären Wert richtig zuzuordnen. Als größte Herausforderungen im Erfindungsprozess wurden von den Unternehmen die Kosten angeführt, 72 Prozent stimmten diesem Punkt ganz oder eher zu. Zwei Drittel gaben zudem die Qualifikation des Personals (eher) als Hürde an. Den zeitlichen Aufwand und die Ideengenerierung bewerteten knapp 60 Prozent als (eher) herausfordernd. Aspekte wie regulatorische Vorgaben, das Fehlen passender Kooperationspartner oder eine schwache eigene technische Ausstattung wurden dagegen kaum als Pro- blem genannt. Befragt nach den relevanten Faktoren für F&E-Kooperationspro- jekte maßen Unternehmen – sowohl kooperationserfahrene wie auch unerfahrene – den Aspekten Fachexpertise, Qualität der Produkte und Kosten die höchste Bedeutung bei. Erstaunlich: Während kooperationsunerfahrene Unternehmen die regionale oder nationale Herkunft der Projektpartner doch recht wichtig fanden, hielten sie kooperationserfahrene Unternehmen für weit weniger ausschlaggebend. 35 Prozent der befragten Unternehmen haben Interesse an externer Unterstützung im Innovationsmanagement. loe Das vom Landeswirtschaftsministerium und der EU kofinanzierte Förderprojekt „Zukunft.Raum.Schwarzwald“ unterstützt Unternehmen vom Norden der Ortenau bis in den Süden der Schweizer Grenze bis Mitte 2028 dabei, ihre Innovations- und Digitalisierungsfähigkeit zu erhöhen und ihre Nachhaltig- keitsstrategie zu überdenken. Weitere Infos zur Umfrage und zum Projekt unter www.zukunft-raum-schwarzwald.de oder bei Michael Löffler, Community Manager bei der IHK Südlicher Oberrhein für das Projekt 0761 3858 264 michael.loeffler@zukunft.raum.schwarzwald.de

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