Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe April'23 -Südlicher Oberrhein

Anzeigenkompendium Prüfer Medienmarketing für die Region Südbaden Maschinenbau | Elektrotechnik | Kunststo verarbeitung Mit einem effizienten Energiemanage- ment in Industrieanlagen können pro- duzierende Unternehmen gegen die steigenden Energiepreise wirken und gleichzeitig das Thema Nachhaltigkeit forcieren. Die ESM-Automatisierungstechnik un- terstützt beim spezifischen Energieein- satz der Maschinen in Industrieanlagen. Einsparpotenziale werden durch messen und visualisieren der Energie- verbräuche an spezifischen Punkten ermittelt und die Daten ausgewertet. Das System umfasst nicht nur Software- Lösungen, sondern auch Messgeräte, die wichtige Informationen zur Energie- optimierung liefern. Die Kosten für die Einführung des Energiemanagement-Systems werden staatlich gefördert und bis zu 40% zurückerstattet. Die Steuerungstechnik der ESM ist in verschiedenen Automationsprozessen ganzer Industrieanlagen integriert. So findet sich die ESM-Technik in Prozessen wie z.B. mischen, dosieren, befördern, wiegen, trocknen, verpacken und lagern wieder. Seit Gründung werden Steuerungs- systeme für die Baustoffindustrie realisiert. Von dem speziellen Know- How profitieren heute verschiedenste Industriezweige übergreifend vonei- nander. So bedient ESMmittlerweile auch Kunden aus den Branchen Lebensmittel, Pharma, Abfallver- wertung, Holzverarbeitung oder Biomasseheizkraftwerke. SOFTWAREENGINEERING SCHALTSCHRANKBAU INBETRIEBNAHME & MONTAGE ESMAutomatisierungs- und Energietechnik GmbH · Römerweg 7a · 79291 Merdingen · www.esm-aut.de · Tel. 07668/90898-0 Mehr Transparenz des Energieverbrauchs in Industrieanlagen mit Lieferengpässen, Lieferkettengesetz, eu- ropäischen Regulierungen, russischem An- gri skrieg, Energiepreisen, In ation, Fach- krä emangel und China. Die deutschen Maschinenbauer sind in Chi- na stark vertreten. China sei als Markt und Produktionsstandort mittelfristig nicht zu ersetzen, die Lage wird aber schwieriger. Aktuell sieht Haeusgen die frühere Devi- se „Wandel durch Handel“ nicht erfüllt. Bis vor wenigen Jahren konnte man noch von den Vorteilen pro tieren, inzwischen treten chinesischer Maschinenbauer ver- stärkt als Konkurrenten auf dem Weltmarkt auf. Einem VDMA-Bericht von 2021 zufolge will China bis zum Jahr 2035 „die techno- logische Vorherrscha auf verschiedenen industriellen Feldern“ anstreben. Strategi- sche Kompetenz im Wettbewerb sei einmal mehr gefragt, so der VDMA. Konkret bedeute das nicht etwa Protektionismus, sondern es sollten marktwirtscha liche Maßnahmen ergri en werden. Die Wettbewerbsfähigkeit in Europa müsse verbessert werden. Erwartungen verhalten Zwar hat sich die Lage bei den Lieferketten bis März dieses Jahres etwas entspannt. Die oben angesprochenen Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg, der hohen In ation und darüber hinaus die zeitweise schwächelnden chinesische Wirt- scha dämp en nach wie vor die Konjunk- tur, sagte VDMA-Volkswirt Ralph Wiechers kürzlich. Die Bestellungen im Maschinen- und Anlagenbau zum Jahresbeginn waren real um 18 Prozent gesunken, was jedoch auch mit dem hohen Niveau des Vorjah- res zu tun hat. Aus dem Inland kamen 16 Prozent weniger Bestellungen, die Au rä- ge aus dem Ausland sanken um 19 Prozent. „Im vergangenen Jahr war der Januar ein starker Au akt mit einem Orderplus von fast 20 Prozent“, verwies auch Wiechers auf den statistischen Basise ekt. Nach dem ersten Corona-Jahr hatte es 2021 wie zu- nächst 2022 ordentliche Zuwächse bei den Orders gegeben. Lieferengpässe beim Ma- terial und Ausfälle von Personal aufgrund Corona hatten aber dazu geführt, dass die Au räge nicht so schnell abgearbeitet wer- den konnten und die Au ragsbücher teil- weise übervoll waren. In dem weniger schwankungsfälligen Drei- Monats-Zeitraum November 2022 bis Ja- nuar 2023 seien die Bestellungen um real 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeit- raum gesunken. Dabei wurden im Inland weniger Au räge verbucht als im Ausland. Das Minus bei den Euro-Ländern lag bei 18 Prozent, bei den Nicht-Euroländern bei 20 Prozent. Aktuell seien die Kunden ange- sichts der angesprochenen Unsicherheiten mit Neuinvestitionen zurückhaltend. Für das Jahr 2022 waren die Exporterwartungen nach einem Bericht des VDMA von Februar dieses Jahres zumindest sehr gut gewe- sen. Man habe sich in einem „schwierigen globalen Umgeld gut behaupten können“. Die deutschen Maschinenexporte hatten für das vergangene Jahr nach vorläu gen Ergebnissen des Statistischen Bundesamts „einen Zuwachs von nominal 6,1 Prozent“ im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen kön- nen – das entspreche einem Rekordwert von 192,4 Milliarden Euro. Wichtiger Systemlieferant Neben dem Maschinenbau und der Auto- mobilindustrie zählt die Elektrotechnik und Elektroindustrie zu den wichtigsten Indus- triezweigen in Deutschland. Der Umsatz in der Branche lag in den vergangenen zehn Jahren zwischen 160 und 200 Milliarden Euro. Im Jahr 2022 lag der Umsatz bei 200,5 Milliarden Euro. Der Anteil am Gesamtum- satz des verarbeitenden Gewerbes lag bei rund 10,1 Prozent. Den wichtigsten Teil der

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