Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe März'23 -Schwarzwald-Baar-Heuberg

ANZEIGE BEWEGEN STEUERN AUTOMATISIEREN Ihr Partner aus der Region Hochwertige Systemlösungen aus Rottweil BAHN FREI FÜR IHRE IDEEN! MOTOREN & ANSTEUERUNGSSYSTEME Middex-Electronic – dieser Name steht seit 1978 für moder- ne Entwicklungen und qualitativ hochwertige Produkte. Wir konzipieren und fertigen am Standort Deutschland Systeme zur Werkzeugüberwachung sowie Motoransteuerungen für Schrittmotoren und DC-Motoren. Auch bei schwierigen Aufgaben- stellungen sind wir Ihr richtiger Partner. Mit unseren zuverlässigen Elektronikteilen läuft bei Ihnen alles rund: präzise Motoran- steuerungen, erstklassige, an Ihre Anforderungen angepasste Motoren und auf Ihre Wünsche zugeschnittenes Zubehör wie Netzteile – nach wie vor ab Lager verfügbar. Ihr Ansprechpartner Tobias Pfeifer Tel. +49 (0)741 348 770-0 Middex-Electronic GmbH Rheinwaldstr. 22 . 78628 Rottweil info@middex.de . www.middex.de Vertrauen Sie auf uns, Ihren bewährten Systemlieferanten für Standardteile und individuelle Entwicklungen. Wir produzieren kundenspezifische Lösungen auch als Einzelstücke. Unser engagiertes Team unter- stützt stets tatkräftig Ihre Inno- vationen und Ideen zur Auto- matisierung. Wir denken und tüfteln mit – dabei haben wir immer Ihren Erfolg im Blick. Top auch in Ersatzteillösungen: Wir bieten Pin-kompatible Lösungen zu anderen Herstellern wie z.B. Berger-Lahr. Sprechen Sie uns an! sparkdesign.de Medizinprodukteverordnung IHK begrüßt Übergangsbestimmungen I n Anbetracht dieser Zahlen wird die Relevanz der EU-Medizinpro- dukteverordnung (MDR) für unsere Wirtschaftsregion deutlich“, so IHK-Präsidentin Birgit Hakenjos. „Etwa die Hälfte der 13.000 Beschäftigten sind in kleinen, hochspezialisierten Unternehmen be- schäftigt – vor allem für diese stellt die MDR mit ihren aufwändigen und kostenintensiven Zertifizierungen eine unverhältnismäßige Be- lastung dar. Auch gibt es weiterhin nicht genügend Kapazität bei den Benannten Stellen, die die geforderten Zertifizierungen durchführen.“ Besonders Nischenprodukte betroffen Bereits in den letzten Monaten hätten sich die Berichte über die Verknappung von Medizinprodukten aufgrund der neuen Regulatorik gehäuft. Vor allem Nischenprodukte – unter anderem für Kinder – wären betroffen gewesen, für die sich eine erneute Zertifizierung nicht gerechnet hätte und die Hersteller sie deswegen auslaufen lassen. „Wir begrüßen daher, dass die EU-Kommission eine Anpassung der Übergangsfristen vorgeschlagen hat. Dies ist für die gesicherte Ver- sorgung des Gesundheitssystems - von den Patienten, den Kranken- häusern, den Ärztinnen und Ärzten, sowie den Medizinprodukteher- stellern - entscheidend“, sagt die IHK-Präsidentin. Die IHK sei stolz, mit der Medical Mountains GmbH eine erstklassige Cluster-Initiative in der Region zu haben, die sich mit ihrem Engage- ment zur MDR als wichtiger Dialog-Partner bei der Landesregierung, der Bundesregierung und in Brüssel erwiesen hat. Auch auf ihre tatkräftige Arbeit seien einige unerlässliche Änderungen am Gesetz zurückzuführen. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben „Ganz im Sinne von ‚aufgeschoben ist nicht aufgehoben‘ ändern die neuen Übergangsbestimmungen jedoch nichts an den strukturellen Problemen der Verordnung“, führt Birgit Hakenjos aus. „Wenn regu- latorische Hürden die Entwicklung von Nischenprodukten und neuen, innovativen Medizinprodukten hemmen oder gar verhindern, erreicht die MDR statt ihrem Ziel einer sicheren Versorgung der Patientinnen und Patienten genau das gegenteilige Ergebnis. Die Produktion und Entwicklung von Medizinprodukten am Standort Deutschland redu- ziert die Störanfälligkeit für Lieferengpässe und Abhängigkeiten von ausländischen Produzenten. Vor allem im Gesundheitsbereich sollte die Politik Abwanderungen von Unternehmen vermeiden.“ Ein erster Schritt wäre, die für 2027 geplante Evaluation der Verord- nung bereits jetzt anzustoßen, um die strukturellen Probleme der Verordnung aufzudecken und anzugehen. Denn die Verwerfungen am Markt seien bereits heute ersichtlich. Scha Matthias Schanz, Hauptgeschäftsführung 07721 922-485 schanz@vs.ihk.de „

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