Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe März'23 - Hochrhein-Bodensee

Anzeigenkompendium Prüfer Medienmarketing für die Region Südbaden Innovative Unternehmen in Zeiten der Krise präsentieren sich der Wirtscha Kommunikationswirtscha . Mittlerweile hat sich gezeigt, dass die Digitalisierung in alle Bereiche des Lebens- und Arbei- tens hineinreicht. Das Land bezeichnet die Wirtscha 4.0 deshalb als wichtiges Thema für jetzt sowie die Zukun . Bessere Rahmenbedienungen In Zeiten der Krise ist es überall – das gilt auch für Deutschland und Baden-Würt- temberg – schwieriger geworden. Vor Kurzem meldete der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), es seien im ge- rade erst erschienen Jahresgutachten der Expertenkommission Forschung und In- novation (EFI) „Alarmsignale fürs deutsche Innovationssystem“ festgestellt worden. Laut Forschungsgutachten sei „der Anteil des Umsatzes durch neue Produkte in der forschungsintensiven Industrie auf einen Tiefstand gefallen“. Es bestehe Nachhol- bedarf, das vorhandene Wissen in neue Märkte und Geschä smodelle umzumün- zen. An die Bundesregierung appelliert der BDI, sie müsse für forschungs- und um- setzungsfreundliche Rahmenbedienungen sorgen. Es wird befürchtet, sonst auch in anderen Schlüsseltechnologien Wissen und Wertschöpfung verlieren zu können. Wie der BDI in einer Pressemitteilung er- klärt, unterstreiche das EFI-Gutachten die Notwendigkeit einer Reform des Innovati- onssystems. Das bedeute, das Parallelstrukturen zwi- schen Ministerien „abgescha t und sämt- liche Verfahren durchgängig digitalisiert werden“ müssten. Eine „klare und in- novationsfreundliche Ausgestaltung der Nutzung von Forschungsdaten sowie mehr Reallabore“ seien vonnöten. Die Bundes- regierung müsse gemeinsam mit ihren Partnern des Innovationsnetzwerkes zü- gig in die Umsetzung gehen, damit sich die neue Zukun sstrategie (siehe unten) rasch positiv auf die Unternehmen aus- wirke, fordert der BDI. Im Februar wurde die Zukun sstrategie für Forschung und Innovation verschiedet. Mit der neuen Strategie soll die Forschungs- und Innova- tionspolitik neu ausgerichtet, mehr Fort- schritt gewagt werden, ist auf der Website des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zu lesen. Das erklärte Ziel: „Die Innovationskra in Deutschlands zu stär- ken und die technologische Souveränität Europas zu sichern“. Es geht um die Sicherung des Status Quo, die starke Innovationsfähigkeit, die lan- ge Baden-Württemberg und Deutschland dazu verhalf, in einer Spitzenpostion plat- ziert zu sein. Die internationale Wettbe- werbsfähigkeit gilt es, zu erhalten. Dazu zähle laut Bundesministerium auch, „die Resilienz der Gesellscha zu stärken und die Wirtscha skra auszubauen“. Große aktuelle Herausforderungen wie de Klima- wandel, die Biodiversitätskrise, die Um- weltverschmutzung, die Armutsbekämp- fung und die nachhaltige Entwicklung ganz allgemein gelte es hier zu meistern. Der Bereich Forschung und Entwicklung stahlt auf die gesamte Wirtscha aus und bilde „die Basis für unseren aktuellen und kün igen Wohlstand“. Die erklärten Ziele der Zukun sstrategie sind, die Techno- logieführerscha anzustreben, den For- schungstransfer voranzutreiben und tech- nologieo ener zu werden. Systematisch und nachhaltig Die Bundesregierung will die Forschungs- und Innovationspolitik neu ausrichten und das ressortübergreifend. Das Innovations- system soll systematisch und nachhaltig weiterentwickelt werden. „Neben einer

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