Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe März'23 - Hochrhein-Bodensee

Anzeigenkompendium Prüfer Medienmarketing für die Region Südbaden 32 Anzeigenspecial März 2023 Handlungsanleitungen nutzen Zu einer Gefährdungsbeurteilung gehö- ren „ausdrücklich auch psychische Be- lastungsfaktoren“. Auch solche Aspekte sollten beim Arbeitsschutz berücksichtigt werden, unterstreicht das BMAS. Hilfe- stellung bei Fragen rund um den Arbeits- schutz bieten vielfältige Handlungsanlei- tungen, die etwa bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), bei den Arbeitsschutzbehörden der Län- der sowie den Trägern der Unfallversiche- rungen zu finden sind. Dazu gibt es viele gewerbliche Anbieter, die mit Rat und Tat zur Seite stehen. Sie bewerten beispiels- weise Gefahrenstoffe, nehmen eine Ge- fährdungsbeurteilung (inklusive psychi- sche Belastungsquellen am Arbeitsplatz) vor etc. Die mentale Gesundheit ist in den vergangenen Jahren zunehmend in den Fokus geraten, denn die Anzahl der Burn- out-Fälle steigt. Das belegt auch eine von statista veröffentlichte Untersuchung, die auf Zahlen von der AOK basiert und im ver- gangenen September veröffentlicht wurde. Die Zahl der Burnout-Fälle haben sich demnach „im letzten Jahrzehnt drastisch erhöht“. Auch das Krankheitsvolumen bei einer solchen Diagnose ist gestiegen. So ist die Anzahl an Krankheitstagen angewach- sen. Während es 2004 lediglich 0,6 Ar- beitsunfähigkeitsfälle bei 1.000 AOK-Mit- gliedern aufgrund von Burnout gegeben hatte, waren es 2021 bereits 6. Nach einem Bericht der FAZ sind psychische Krank- heiten mittlerweile einer der häufigsten Gründe für einen Arbeitsausfall (Platz 2) neben Erkrankungen des Muskel-Skelett- Systems (Platz 1). Dem Artikel zufolge spielt das Thema „trotzdem im Arbeitsleben immer noch eine untergeordnete Rolle“. Maßnahmen des Arbeitsschutzes fließen in das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) mit ein. Zum Beispiel auch der Er- gonomie am Arbeitsplatz kommt hier eine wichtige Bedeutung zu, gerade vor dem Hintergrund der hohen Anzahl von Betrof- fenen mit einer Muskel-Skelett-Erkran- kung. Managementsysteme helfen Um den Schutz der Mitarbeiter zu ge- währleisten, sind wie oben beschrieben die Strukturen und Abläufe zu betrachten. Arbeitsschutzmanagementsysteme (AMS) wirken laut BMAS als sehr gutes Instrument zur Verbesserung des Arbeitsschutzes (sie- he auch Website der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit). Weiterhin wichtig im Zusam- menhang mit dem Arbeitsschutz ist das Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG). Das soge- nannte „Gesetz über Betriebsärzte, Sicher- heitsingenieure und andere Fachkräfte für Arbeitssicherheit“ verpflichte Arbeitgeber, Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssi- cherheit zu bestellen, so das Ministerium. Sie unterstützen den Arbeitgeber beim Ar- beits- und Gesundheitsschutz und beraten hinsichtlich Unfallverhütung. Konkretisiert werden die Vorschriften des ASiC in der Unfallverhütungsvorschrift „Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit“ der Träger der gesetzlichen Unfallversicherun- gen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Arbeitsschutz den technischen, den orga- nisatorischen, den medizinischen und den sozialen Arbeitsschutz umfasst. Die Grund- lage bildet immer das Arbeitsschutzgesetz. INTERESSE GEWECKT? Dann schauen Sie auf unserer Hompage hekatron.de vorbei. © Hekatron Vertriebs GmbH. Änderungen vorbehalten. HEKATRON BRANDSCHUTZ Der Spezialist für den anlagen- technischen Brandschutz HEKATRON MANUFACTURING Der individuelle Fertigungsdienstleister MITEINANDER STARK – VIELFÄLTIG GUT. MIT SICHERHEIT ZUKUNFTSSTARK.

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