Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe März'23 - Hochrhein-Bodensee
SIE HABEN EINE SCHWER ZU LÖSENDE FERTIGUNGSAUFGABE? SCHNELLER UND PRÄZISER GEHT ES NICHT. PRODUKTE » Schneckenradsätze » Schneckenwellen » Schneckenräder » Gewindekerne » Motorwellen » Gewindespindeln » Werkzeugspindeln » Sonderschrauben » Medizintechnik » Prototypenbau CNC LOHNARBEITEN » Fräsen » Drehen » Tieflochbohren » Schneckenradfräsen » Schneckenschleifen » Gewindeschleifen » Rundschleifen » Polygonschleifen » Exzenterschleifen AWS M.Schauber GmbH Präzisionsteile Rottweiler Strasse 34 | 78669 Wellendingen +49 7426 1042 | express@schauber-gmbh.de Schnelle Infos unter: EXPRESS.AWS-SCHAUBER.DE ANZEIGE Geschäftsentwicklung. Aktuell sieht jedes zweite Unternehmen für die kommenden zwölf Monate gleich- bleibende Geschäfte voraus, nur noch jedes vierte Unternehmen rechnet weiterhin mit sich verschlechternden Zahlen. Der Anteil der optimistischen Einschätzungen hat sich von acht auf 23 Prozent erhöht. Deutlich gestiegen sind die Erwart- ungen der Produktionsbetriebe. Hier erhöhtsichderAnteilderUnternehmen, die mit verbesserten Geschäften rechnen von zwei auf 25 Prozent, während die Zahl der Pessimisten, die mit einer Verschlechterung der Geschäftsverläufe planen, von 52 Prozent auf nur noch zwölf Prozent zurückgeht. Auch unter den Dienstleistungs- betrieben hellen sich die Prognosen zum großen Teil auf. 28 Prozent erwarten eine Verbesserung, 48 Pro- zent einen gleichbleibenden Verlauf und 24 Prozent – gegenüber 49 Prozent im Herbst – befürchten einen Rückgang des Geschäfts. Im Handel nimmt die Zahl der Unternehmen, die eine Verbesserung erwarten, zwar auf rund 16 Prozent zu, gleichzeitig sehen mit 29 Prozent aber weiter deutlich mehr Händler schlechtere Geschäfts- verläufe für die kommenden Monate voraus. Weiter Zurückhaltung bei Investitionen Was ihre Investitionsabsichten im Inland betrifft, lassen die Unternehmen weiter Vorsicht walten. Sie zeigen sich gegenüber der Herbstumfrage wenig verändert. Neben der Ersatzbeschaffung (63 Prozent) wird im Produktionsbereich insbesondere in Umweltschutz- und Energieeffizienzmaßnahmen (61 Prozent der Betriebe) investiert, während in Handel und Dienstleistung bei 60 Prozent der Betriebe gleichzeitig Investitionen in die Digitalisierung anstehen. Risiken der wirtschaftlichen Entwicklung Die Energiepreise und der Fachkräftebedarf sind und bleiben für viele Unternehmen die großen Herausforderungen. Energiesparen ist dabei für 84 Prozent der Betriebe in der Region das Gebot der Stunde. Zudem investieren 40 Prozent in Energieeffizienzmaßnahmen oder versuchen einen Großteil der gestiegenen Strom- und Energiekosten an die Kunden weiterzugeben. Bringen die möglichen Maßnahmen nicht den erwünschten Kosteneffekt, so sind die Unternehmen gezwungen, an anderer Stelle zu reduzieren. Dies führt aktuell bei 18 Prozent der Unternehmen dazu, dass sie geplante Investitionen zurückstellen müssen, und bei zehn Prozent, dass die Produktion oder das Angebot zurückgefahren wird. Zudem stellt die Suche nach geeigneten Fachkräften drei Viertel der Unternehmen in der Region vor große Probleme. Für einen Großteil der Produktionsbetriebe (71 Prozent) bergen des Weiteren die zum Teil immer noch hohen Rohstoffpreise ein Risiko für die kommen- den Monate. Für jeden zweiten Dienstleistungsbetrieb bereiten die steigenden Arbeitskosten und für 61 Prozent der Handelsbetriebe die schwächelnde Inlandsnachfrage Sorgen. FürweiteTeilederWirtschaftwirdesdarumgehen,dieWeichenstellungen auf einen nachhaltigen Wachstumspfad zu vollziehen, um langfristige Herausforderungen wie die Dekarbonisierung, die Digitalisierung und den demografischen Wandel zu meistern. Konjunkturell hoffnungsvolle Signale kommen dabei vom Internationalen Währungsfonds (IWF), der derzeit nicht von einer weiteren Eintrübung der Konjunkturaussichten ausgeht und die Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft für 2023 auf 2,9 Prozent erhöht hat. ag Ausführliche Dokumentation der Konjunkturumfrage unter www.ihk.de/konstanz 5707522 RISIKEN DER WIRTSCHAFTLICHEN ENTWICKLUNG Region insgesamt (in Prozent) 0 20 40 60 80 100 2010 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 Finanzierung Arbeitskosten Fachkräftemangel Wechselkurse Energie- und Rohstoffpreise Wirtschaftspolitik % Die Entwicklung der Energie- und Rohstoffpreise zählt mit 84 Prozent zu den größten Herausforderungen der regionalen Wirtschaft. Quelle: IHK-Konjunkturumfrage zum Jahresbeginn 2023
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