Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Januar'23 -Schwarzwald-Baar-Heuberg

27 1 | 2023 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten BURO GmbH Frohnacker 13 D-79297 Winden i.E. Fon 07682 9081-0 info@buro-winden.de www.buro-winden.de Entwicklung Konstruktion Prototyping Automatisierungs-/ Fertigungstechnik Messtechnik Analytik IHR PARTNER FÜR MECHATRONISCHE SYSTEME Besuchen Sie uns Online! Schmierstooe von Bürk-Kauumann A l l e s a u s e i n e r Ha n d Erhard Bürk-Kauumann GmbH Neuuenstraße 27-29 78056 VS-Schwenningen Telefon +49 7720 6924-400 www.buerk-kauumann.de ANZEIGEN Stabiler Fahrplan Ein Ausbau der S-Bahn-Strecke werde zusätzliche Fahrzeuge benö- tigen. Ebenso werde es zu Auswirkungen auf die bestehende Gleis- nutzung und die Fahrpläne kommen. Etwaige Fahrplananpassungen sollten im Schulterschluss mit den Regionalbahnen und Verkehrs- verbünden südlich von Böblingen gelöst werden. Keinesfalls dürfe es zu Verschlechterungen für die Querverbindungen kommen. Die IHK-Präsidentin betont, dass das Gegenteil der Fall sein müsse. „Die Querverbindungen in den ländlichen Raum müssen attrakti- ver werden.“ Beispielhaft gelte das für den Metropolexpress nach Freudenstadt oder eine zukünftige umstiegsfreie Verbindung von Stuttgart nach Nagold. Weiter Richtung Süden gelte es dann bei- spielsweise auch die Anbindung an die Schwarzwaldbahn und die Höllental-Bahn zu stärken. Gleichzeitig dürfe die Fahrplanstabilität im S-Bahn-Kernnetz nicht leiden: insbesondere im Bezug an der S-Bahn-Stammstrecke Stuttgart. Tunnel Vaihingen als Nadelöhr entschärfen In der IHK-Bewertung wird der S-Bahn-Halt in Stuttgart-Vaihingen für die weiteren Jahre neuralgisch. Einerseits für den Pendlerver- kehr, andererseits in seinen Auswirkungen für die Taktung aller weiteren Fahrpläne südlich von Stuttgart. Umso wichtiger sei die Schaffung des Nordhalts für Pendlerverkehre im Norden Stuttgarts. Er schaffe Redundanzen und gebe Zugfahrenden Planungssicher- heit – beispielsweise im Falle von Baumaßnahmen an der S-Bahn- Stammstrecke. Zusammengefasst pochen die IHKs im Schulterschluss auf den zwei- gleisigen Ausbau zwischen Stuttgart und Zürich für Personen- und Güterverkehre. Birgit Hakenjos abschließend: „Es schmerzt, dass die angedachte Interimslösung mit Nordhalt, Bahnhalt Vaihingen und S-Bahn-Anbindung zwischen sieben und 15 Jahren betragen soll. Umso wichtiger ist jetzt, dass geplant und gebaut wird: zeitnah und zügig, unter Zusagen von Finanzmitteln und der Einhaltung geschlos- sener Verträge.“ Die Zukunft der Gäubahn hätten viele Seiten zu lange vertagt. Der Süden Baden-Württembergs habe nun die klare Erwartungshaltung, dass die Gleisinfrastruktur leistungsfähig und zukunftsfest gebaut wird. Hi DAS BÜNDNIS Die Industrie- und Handelskammern agieren gemeinsam mit Schweizer Unternehmensvertretern zumAusbau der Gäubahn. Mit dabei in diesem grenzüberschreitende Bündnis derWirtschaft zumAusbau der Schienen- achse Stuttgart-Zürich sind die IHKs Schwarzwald-Baar-Heuberg, Region Stuttgart, Reutlingen, Nordschwarzwald und Hochrhein-Bodensee sowie der VSL Verband Spedition und Logistik Baden-Württemberg und der In- teressenverband Gäu-Neckar-Bodenseebahn. Aus der Schweiz wird die Initiative unterstützt vom Schweizerischen Dachverband der Wirtschaft economiesuisse, dem Speditionsverband Spedlogswiss, der Handels- kammer Deutschland-Schweiz, der Zürcher Handelskammer sowie der Industrie- und Wirtschaftsvereinigung Schaffhausen. Philipp Hilsenbek, Fachbereich Standortpolitik 07721 922-126 hilsenbek@vs.ihk.de

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