Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Januar'23 - Hochrhein-Bodensee
47 1 | 2023 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten KURZ NOTIERT DHL Freight eröffnet in Villingen-Schwennin- gen ein neues Frachtterminal. Der laut eigenen Angaben führendeAnbieter für Straßentranspor- te in Europa will damit sein Stückgutnetzwerk verdichten und reagiert auf die stark gestiegene Nachfrage nach nationalen und internationalen Logistiklösungen in Süddeutschland, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Das neue Fracht- terminal bietet auf etwa 6.000 Quadratmetern Fläche Logistikleistungen sowohl im Stückgut- netzwerk als auch in Direktverkehren. Über 26 Ladetore kann Fracht angeliefert und umge- schlagen werden. Versorgt werden vor allem Kunden aus den Bereichen Automobilzuliefe- rung, Medizintechnik und Maschinenbau im Ge- biet vom Bodensee bisAlbstadt, beziehungswei- se Balingen im Schwarzwald-Baar-Kreis. Die von Geschäftsführer Jörg Rietsch gegrün- dete Adensio GmbH mit Sitz in Freiburg und einer Niederlassung in München feiert ihr zehn- jähriges Bestehen. Das zwölf Mitarbeiter star- ke Beratungsunternehmen ist auf Portfolioma- nagemenoptimierung spezialisiert und hat eine firmeneigene Softwarelösung namens „stazy“ entwickelt und auf den Markt gebracht. Stazy verknüpft Strategie, Taktik und Transformation in einem Softwaretool. Kunden vonAdensio sind mittelständische sowie große Unternehmen und Konzerne aus unterschiedlichsten Branchen. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert zwölf wirtschaftsna- he Forschungsprojekte im Themenfeld Batterie, mit insgesamt circa 7,2 Millionen Euro. Drei der unterstützten Forschungseinrichtungen sind aus der Region: das Fraunhofer-Institut für Kurz- zeitdynamik , Ernst-Mach-Institu t (EMI) in Freiburg, das Freiburger Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) sowie die Hochschule Furtwangen . Neben Batterie- recycling bilden die Bereitstellung von Rohstof- fen am Beispiel von Lithium im Oberrheingraben, die Erhöhung der Batteriesicherheit, insbeson- dere bei Heimspeichern, der Einsatz innovativer Materialien wie Natrium-Ionen-Batterien sowie flexiblere Produktionsverfahren weitere Schwer- punkte der Förderung.Alle Projekte werden un- ter enger Einbindung der Wirtschaft durchge- führt, wie es in einer Pressemitteilung heißt. „Die Fördermaßnahme ist ein wichtiger Baustein, um den Standort Baden-Württemberg als Leitregi- on für Klimaschutz und Nachhaltigkeit weiter zu etablieren“, so Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut. David Hansen mit einer Auswahl an E-Lastenrädern für gewerbliche Zwecke. Lastenrad B2B GmbH in Gründung Aus Pop-up wird Shop FREIBURG. Die beiden Lastenradexperten David Hansen und Do- minik Langer eröffnen im Januar in der Wippertstr. 6 in Freiburg die Lastenrad B2B GmbH, ein Fachgeschäft für gewerbliche Lastenräder. Die Beratung erfolgt ausschließlich nach Terminvergabe. Die beiden Männer arbeiten bereits im Fachgeschäft „Fahrradspezialitäten“ zu- sammen. Dort werden vorwiegend Familien zu Lastenrädern beraten. „Gewerbliche Kunden haben andere Bedürfnisse“, sagt David Han- sen, der zuvor lange im Vertrieb von Carla Cargo, einem Hersteller von Lastenanhängern mit Sitz in Kenzingen tätig war. Das B2B-Konzept wurde im November und Dezember als Pop-Up- Store umgesetzt. Die zwei Probemonate hätten gezeigt, dass Bedarf bestehe: Die Kunden kämen aus der ganzen Rheinebene zum Testen. Im Showroom stehen 12 bis 15 Elektrolastenräder-Modelle - laut Hansen die größte Auswahl an solchen Transportern in ganz Baden- Württemberg. Von kompaktem Flitzer mit abschließbarer Ladefläche bis hin zu sehr großen, vierrädrigen Rädern mit einer Nutzlast von 250 Kilogramm und Dach zum Schutz des Fahrers vor Regen, gibt es für jedes Bedürfnis das geeignete Gefährt. „E-Lastenräder eignen sich für alle Betriebe, die mit kleinem Gepäck zu ihren Kunden fahren, wie zum Beispiel Handwerker, Gärtner, Elektriker oder Wasserinstal- lateure“. Hansen fungiert in der neuen GmbH als Geschäftsführer, Langer als Gesellschafter. Im Sommer ist eine Ausstellungstour durch die Region geplant, um Gewerbetreibenden direkt vor Ort Gelegenheit zu geben, E-Lastenräder zu testen. Die Tour wird durch den Badenova Innovationsfonds unterstützt. db Herausragendes Geschäftsjahr für Graf Equipment Vier „Gorillas“ für Vietnam KONSTANZ. Die Graf Equipment GmbH aus Konstanz blickt auf ein sehr gutes Geschäftsjahr 2022 zurück. Der Hersteller von Pelletpressen für die Futtermittel- sowie die Biomasseindustrie hat im vergangenen Jahr mehr Maschinen ausgeliefert als in den Jahren zuvor. Das 2015 gegründete Unternehmen verkaufte insgesamt sechs Pelletmaschinen, davon allein vier „Gorillas“ und eine „Monster“ nach Vietnam. Im Vergleich zur herkömmlichen Riemenantriebsmaschine „Monster“ ist die „Gorilla“ durch Direktantrieb energieeffizienter und platzsparender: Die von Geschäftsführer Jürgen Joachim selbst entwickelte Pelletpresse verbraucht nach Unternehmensangaben bis zu 20 Prozent weniger Energie als herkömmliche Pressen. ak
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