Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Januar'23 - Hochrhein-Bodensee

Anzeigenkompendium Prüfer Medienmarketing für die Region Südbaden Wirtschaftsstandort Südlicher Oberrhein 41 ner Milliarde Euro Jahresumsatz unter anderem der (High-Tech-) Maschinenbau, die Herstellung von Metallerzeugnissen, die Me- tallerzeugung und -bearbeitung, die Elektroindustrie, die Kunst- stoffindustrie und die Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen mit Wirtschaftsbranchen wie unter anderem der Medizintechnik und der Mikrotechnik (2021). Eckdaten des Baugewerbes sind in der Region Südlicher Oberrhein Mitte des Jahres 2021 insgesamt 883 Betriebe und knapp 12.000 Be- schäftigte im Bauhauptgewerbe (Hoch- und Tiefbau, Stuckateure, Zimmerer und Straßenbau). Das beschreibt im Fünfjahresvergleich gegenüber 2016 eine Zunahme um 92 Betriebe und von 17,7 Prozent mehr Beschäftigten. Der baugewerbliche Umsatz (netto) Vorjahr stieg von 2016 bis 2021 mit kontinuierlichen jährlichen Zunahmen um insgesamt 48 Prozent auf 2,03 Milliarden Euro. Wirtschaftszweige im Rahmen des Dienstleistungssektors Von der BWS im weiten Dienstleistungsbereich von 27,07 Milliar- den Euro im Krisenjahr 2020 gingen 37,2 Prozent auf die statistische Gruppe der Wirtschaftszweige Öffentliche und sonstige Dienstleis- ter, Erziehung und Gesundheit zurück (10,09 Milliarden Euro, minus ein Prozent gegenüber Vorjahr). Dicht danach folgten an zweiter Stelle mit 34,5 Prozent Anteil Finanz-, Versicherungs- und Unter- nehmensdienstleister sowie Grundstücks- und Wohnungswesen (9,36 Milliarden Euro, plus 2,4 Prozent). Handel, Verkehr und Lage- rei, Gastgewerbe sowie Information und Kommunikation nahmen mit dem Anteil von 28,1 Prozent die dritte Stelle ein (7,61 Milliarden Euro, plus 0,1 Prozent). Die Bedeutung des Gesundheits- und Sozialwesens als wichtigem regionalen Wirtschaftszweig (oben in der ersten Gruppe) ergibt sich auch durch die Zahl der hier sozialversicherungspflichtig Beschäf- tigten. Mitte 2021 waren dies über 79.600 und mit 25,3 Prozent An- teil die meisten der insgesamt 314.700 sozialversicherungspflich- tig Beschäftigten im regionalen Dienstleistungssektor Südlicher Oberrhein. Der vergleichbare Anteil auf Landesniveau betrug 20,4 Prozent. Unabhängig von der Frage nach Vollzeit- und Teilzeitbe- schäftigungen besitzt dieser Wirtschaftszweige somit eine arbeits- marktpolitisch höhere Bedeutung an der regionalen Gesamtwirt- schaft Südlicher Oberrhein als auf Landesniveau. Bleibende Herausforderungen Nach erhoffter Überwindung des allgemeinen wirtschaftlichen Einbruchs in Folge der Coronapandemie und damit positivem Konjunkturausblick, verstärkt durch Nachholbedarf, hat sich laut IHK-Umfrage das Stimmungsbild der Unternehmen in der Region Südlicher Oberrhein wie überall durch den Krieg in der Ukraine wieder verschlechtert. Neben dem anhaltenden Fachkräftemangel sind die Stichworte gestörte globale Lieferketten mit Engpässen bei Rohstoffen und Vorprodukten und dadurch stark steigende Ener- gie- und Rohstoffpreise. epm Quellen: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Ge- samtrechnungen der Länder, IHK Südlicher Oberrhein, eigene Berechnungen

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