Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Dezember'22 -Südlicher Oberrhein
Anzeigenkompendium Prüfer Medienmarketing für die Region Südbaden Meist besser durch die Corona-Krise Die Schutzmaßnahmen im Zuge der Coronapandemie haben sich auf die dienstleistungsstarke Wirtscha der Region Hochrhein- Bodensee unterschiedlich ausgewirkt. Die jüngst verö entlich- ten gesamtwirtscha lichen Regionaldaten beziehen sich auf das Krisenjahr 2020. Diese und weitere neuere Daten zugrunde gelegt, schreibt die folgende Kurzanalyse die bislang an dieser Stelle in der “Wirtscha im Südwesten“ erschienenen Regionen- Sonderartikel fort. Gebiet, Bevölkerung Mitte 2022 Die Region Hochrhein-Bodensee umfasst insgesamt knapp 2756 Quadratkilometer und damit 7,7 Prozent der Gesamt äche Ba- den-Württembergs. Sie erstreckt sich in direkter Nachbarscha zur Schweiz und Frankreich vom westlichen Bodensee über Tei- le des Südschwarzwaldes und entlang des Hochrheins bis zum Markgrä erland. Die Landkreise sind Konstanz, Waldshut und Lörrach. 44,3 Prozent der touristisch attraktiven Region besteht aus Waldgebieten, mehr als der Landesdurchschnitt von 37,8 Prozent, und 1,2 Prozent aus Wasser äche. Die Siedlungs- und Verkehrs äche nimmt mit 354 Quadratkilometern 12,9 Prozent der Regional äche ein, weniger als im Landesdurchschnitt von 14,8 Prozent. In den vergangenen zehn Jahren hat sie regional um plus 3,4 Prozent zugenommen, etwas weniger als das Lan- desniveau von plus 3,9 Prozent. Die Bevölkerungsstatistik weist aktuell für die Region über 696.500 Einwohner aus, damit knapp 6,2 Prozent der Landesbe- völkerung (Stand Mitte dieses Jahres 2022 auf Basis Zensus 2011). Die Bevölkerungsdichte liegt mit 252 Einwohnern pro Quadratki- lometer deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 314. Ähnlich wie im gesamten Land waren Mitte dieses Jahres 17,3 Prozent der regionallen Bevölkerung Ausländer (120.615 Personen). Die Zu- nahme um 9,3 Prozent binnen Jahresfrist deutet auch auf einen wieder ansteigenden Flüchtlingsstrom hin. Ende 2021 stammten nach Staatsangehörigkeit allein 17,5 Prozent der ausländischen Bevölkerung aus Italien, hier auch Berufspendler in die Schweiz, 30,6 Prozent aus allen anderen EU-Staaten und 8.4 Prozent aus der Türkei. Wirtscha sleistung und Corona-Krise 2020, Berufspendler in die Schweiz Gesamtwirtscha lich hat die Region Hochrhein-Bodensee wäh- rend des Corona-Krisenjahres 2020 einen geringeren Einbruch als das gesamte Land verzeichnet. Nach den zuletzt verö entlichten Daten des Arbeitskreises Volkswirtscha liche Gesamtrechnungen der Länder (VGRdL) ab Kreisebene sank das regionale Bruttoin- landsprodukt (BIP) als Ausdruck der Wirtscha sleistung, also der Wert aller in der betrachteten Periode produzierten Waren und Dienstleistungen, nominal um minus 1,6 Prozent auf 23,40 Milli- arden Euro. Das macht 4,6 Prozent des Landes-BIP aus. Letzteres ging gegenüber dem Vorjahr um knapp minus vier Prozent zu- rück. Aktuell aber dür e sich bei der Wachstumsrate im vergan- genen Jahr für ganz Baden-Württemberg um plus sechs Prozent auch für die Region Hochrhein-Bodensee wieder ein positiver Trend zeigen. Im Vergleich der Wirtscha skra von unterschiedlich großen Volkswirtscha en, gemessen am BIP je Einwohner, liegt die Region Hochrhein-Bodensee im Jahr 2020 mit 34.097 Euro un- ter dem Landeswert von 45.524 Euro und dem Bundeswert von 40.495 Euro. Dabei wird der regionale statistische Wert durch die hohe Zahl der Berufspendler in die Schweiz beein usst. Die- se sind Teil der regionalen Bevölkerungszahl, tragen aber nicht unmittelbar zur regionalen Wirtscha sleistung bei. Aktuell sind es mit Stand zweites Quartal dieses Jahres 2022 mit Wohnsitz in der Region Hochrhein-Bodensee im Schnitt 47.515 Berufspend- ler. Im vierten Quartal 2020 waren es 46.556, was seitdem eine leichte Zunahme um zwei Prozent und derzeit knapp drei Viertel (74,5 Prozent) aller mit Wohnsitz in Deutschland in der Schweiz tätigen Arbeitskrä e ausmacht. Umgekehrt übertri t in der Region Hochrhein-Bodensee im Jahr 2020 das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte, das beschreibt die Teile des Einkommens, die hauptsächlich für den privaten Konsum zur Verfügung stehen, mit 26.186 Euro pro Ein- wohner den Landesdurchschnitt von 25.513 Euro und mehr noch den Bundesdurchschnitt von 23.752 Euro. Hier ießen regional auch die Transfereinkommen der Berufspendler mit ein. WIRTSCHAFTSSTANDORT REALISATION: PRÜFER MEDIENMARKETING Endriß & Rosenberger GmbH · Ooser Bahnhofstr. 16 · 76532 Baden-Baden · Tel. 07221 / 21 19 0 · www.pruefer.com · Die Textbeiträge in diesem Special wurden von den werbenden Firmen verfasst. HOCHRHEIN Anzeigenspecial DEZEMBER BODENSEE ©dontree/Adobe Stock
Made with FlippingBook
RkJQdWJsaXNoZXIy MjQ2MDE5