Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe November'22 -Südlicher Oberrhein
46 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten 11 | 2022 Unternehmen KURZ NOTIERT Die cbs Corporate Business Solutions Unter- nehmensberatungs GmbH ist innerhalb Frei- burgs umgezogen, um weiter zu wachsen. Neuer Sitz der Filiale ist die Heinrich-von-Stephan-Straße 25, nahe dem Hauptbahnhof. Das inhabergeführte Beratungsunternehmen mit Hauptsitz in Heidel- berg feierte in diesem Jahr sein 27-jähriges Be- stehen und ist spezialisiert auf die Beratung zur digitalenTransformation, insbesondere bei Indust- riekunden. Das Unternehmen gehört zur Materna- Gruppe und erwirtschaftet mit mehr als 1.100 Beratern einen Jahresumsatz von 130 Millionen Euro. In Freiburg ist man seit 2020 vertreten und beschäftigt dort zurzeit zwölf Mitarbeiter. Die neu- en Büros bieten Platz für gut 35 Kollegen, bis Ende 2023 will man auf mindestens 20 anwachsen. Die beiden Reiseveranstalter Original Landrei- sen und Kroncycling machen seit dem 1. No- vember gemeinsame Sache. Damit wollen die beiden Gründer und Geschäftsführer, Jörg Maier vom Schwarzwald- undWanderspezialist Origi- nal Landreisen und Arnold Kron vom Rad- und Frankreichspezialisten Kroncycling, die Original LandreisenAG als Aktivreisespezialist für Rad- undWanderreisen ausbauen. Geplant sind Tou- renrad-, Rennrad- und Gravelangebote. Neben Reisen in die Kerndestination Baden-Württem- berg soll es auch Reisen in die benachbarten Regionen Frankreichs und der Schweiz geben. Firmensitz bleibt das Kompetenzzentrum für Tou- rismus in Freiburg. Für 2023 wird ein Umsatz von 1,5 Millionen Euro angestrebt. Die Volksbank Freiburg passt zum 31. Oktober ihre Filialstruktur an das veränderte Kundenver- halten an. So werden die Filialen in Hochdorf und Hugstetten mit der in Umkirch zusammen- gelegt, ebenso wie Sasbach mit Endingen und Wolfenweiler mit St. Georgen. Die Filiale im Rie- selfeld wird gemeinsam mit Haslach zur reinen SB-Stelle. St. Peter, Hinterzarten und Lenzkirch werden zum Beratungsbüro mit SB-Technik. Man habe das Kundenverhalten nach der Pandemie analysiert und festgestellt, dass sich die Kunden- frequenz von ihrem Rückgang während der Pan- demie nicht mehr erholt habe, erklärt Vorstand Stephan Heinisch, der das Privatkundengeschäft verantwortet. „Zur Wahrheit gehört auch, dass die meisten Kunden nicht seltener in eine Fili- ale kommen, weil es keine Filialen mehr gibt, sondern weil es eben bequemere und flexible Lösungen von uns gibt, die sie bevorzugt nutzen, wie das Onlinebanking oder unser ‚KundenSer- viceCenter‘“, fügt er an. Acito Logistics stellt Erweiterungsbau fertig Ausbau des Portfolios WEIL AM RHEIN/EFRINGEN-KIRCHEN. Das Logistikunter- nehmen Acito Logistics GmbH mit Sitz in Weil am Rhein hat nach zehnmonatiger Bauzeit seinen 2.000 Quadratmeter großen Erweite- rungsbau in Efringen-Kirchen fertiggestellt. Der Anbieter von welt- weiten Supply-Chain-Lösungen verfügt damit über insgesamt knapp 20.000 Quadratmeter Lager- und Logistikfläche. Das Unternehmen will in Zukunft die gesamte Logistikpalette aus einer Hand anbieten und das Produktportfolio weiter ausbauen. „Mit dem neu geschaffenen Geschäftsbereich ‚Hospitality & Retail‘ bieten wir unseren Kundinnen und Kunden neben der Steuerung komplexer Transport -und Wertschöpfungsketten neu auch weiter- führende Mehrwertleistungen wie Montage, Handling, Kommissio- nierung, Verpackung und Verzollung an. Eine komplexe End-to-End- Logistiklösung, welche natürlich räumliche Kapazitäten, aber auch spezielles Know-how benötigt, auf welches sich Acito Logistics in den vergangenen Jahren spezialisiert hat,“ erklärt Francesco Grieco, Geschäftsführer Logistik und Unternehmensentwicklung. Das 2014 gegründete Unternehmen, das neben Transportlösungen auch Lagerung und Mehrwertdienstleistungen auf mehr als 21.000 Quadratmetern anbietet, sei in den letzten Jahren vor allem durch das See- und Luftfrachtgeschäft als Wachstumstreiber kontinu- ierlich gewachsen, wie Ralf Albrecht, Geschäftsführer Finanzen und Übersee ausführt. Insgesamt beschäftigt Acito Logistic 85 Mitarbeiter, 40 davon am Standort Efringen-Kirchen. ak Franz Morat Gruppe mit weiteremWerk Neues Zentrum für Azubis EISENBACH. Zusätzlich zu ihren beiden bisherigen Werken hat die Franz Morat Gruppe in Eisenbach ein weiteres Werk bezogen, auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Stammsitzes auf dem Höchst. Das neue Werk 3, das zuvor der Firma Grieshaber Feinmechanik gehörte, verfügt auf drei Stock- werken über eine Nutzfläche von etwa 2.300 Quadratmetern. Im Obergeschoss wurde neben dem Technischen Service das Technisch-Gewerbliche Ausbildungszentrum angesiedelt. Der Maschinenpark deckt sämtliche Technologien ab, die im Zuge der Ausbildung zum Industriemechaniker relevant sind. Zusätzlich verfügt das Zentrum über einen eigenen Messraum mit 3D-Messtechnik sowie digital ausgestatte Schulungsräume. Im Zuge des Umzugs plant das Unternehmen zusätzliche Flächen- erweiterungen an seinem Stammsitz. So soll etwa ein dreistöckiger Verbindungsbau zwischen den Werken 1 und 2 entstehen, um die Lo- gistikprozesse zu optimieren und den innerbetrieblichen Warentrans- port zu beschleunigen, etwa durch fahrerlose Transportsysteme. Im Frühjahr 2023 soll zudem Baubeginn für einen eigenen Solarpark sein. Die Franz Morat Gruppe beschäftigt inklusive seines Joint Ventures Morat Swoboda Motion (MSM) über 700 Mitarbeiter und betreibt neben dem Stammsitz in Eisenbach Tochterfirmen in den USA, Polen, Mexiko und der Türkei. uh
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