Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe November'22 -Südlicher Oberrhein

44 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten 11 | 2022 Unternehmen KURZ NOTIERT Die COS GmbH mit Sitz in Oberkirch feiert ihr 40-jähriges Bestehen. Das Software- und Bera- tungshaus ist auf leistungsfähige IT-Lösungen in den Bereichen Instandhaltung undWerkstatt, Fuhrpark, Logistik und Controlling spezialisiert. Mehr als fünf Millionen Fahrzeuge und Objek- te verwaltet und steuert das im Oktober 1982 gegründete Unternehmen mit seinen Produk- ten unter dem Markennamen „COSware“. Geschäftsführender Gesellschafter ist Fridolin Ritter, Jochen Becherer leitet den Bereich Ver- trieb und Marketing, Roland Baier Entwicklung und Produktmanagement. Marco Wittigayer ist Geschäftsführer des Costomer Care Center (CCC). Insgesamt beschäftigt das Oberkircher Unternehmen 46 Berater, Softwareentwickler und Servicemitarbeiter. Der Emmendinger Foodtruckhersteller Buddystar hat expandiert: auf 2.400 Quadrat- metern Fläche ist das „Werk 3“entstanden. Die neue Halle soll als Produktionsort, als Lager und für die Präsentation des Komplettsortiments der Buddystar-Verkaufsanhänger genutzt werden. „Mit der Fertigstellung des neuen Werks sind 15 neue Arbeitsplätze in Emmendingen ent- standen“, wie Geschäftsführer WolfgangWalk betont. Direkt neben dem neuen Gebäude be- finden sich auf weiteren 2.500 Quadratmetern Werk 1 und 2 sowie der bereits bestehende Showroom. Neben der Produktion sind in Emmendingen auch die Forschung und Ent- wicklung sowie das Qualitätsmanagement ansässig. Die HR Works GmbH aus Freiburg hat die Drivers Check GmbH in Frechen bei Köln übernommen. Laut Pressemitteilung ist der Software-as-a-Service-Anbieter Drivers Check Technologieführer im Bereich der automati- schen Führerscheinkontrolle. HRWorks erwei- tert mit diesem Schritt ihre Softwarelösung im Bereich des Compliance Management Systems. „Wir haben eine klareWachstumsstrategie als digitaler Grundversorger im administrativen HR-Bereich (Human Resources). Dazu gehören passende Zukäufe mit ergänzenden Produktlö- sungen. Ich freue mich sehr, dass wir mit Dri- vers Check unseren Compliance-Management- Bereich gezielt erweitern und eine relevante Nische perfekt besetzen konnten“, erläutert Markus Schunk, CEO von HR Works. Aktuell beschäftigt das Unternehmen 100 Mitarbeiter an seinen Standorten Freiburg, Frankfurt und Berlin. Spedition Wildt baut Lagerkapazitäten weiter aus Auf Wachstumskurs im Jubiläumsjahr ETTENHEIM. Die Spedition Wildt feiert 2022 ihr 75-jähriges Firmen- jubiläum. Aus dem kleinen Fuhrbetrieb hat sich im Laufe der Jahrzehn- te ein Spezialist für Transport, Lager und Logistik entwickelt. Ein Grund mehr, noch weiter in die Lagerlogistik zu investieren. „Unsere Lager- kapazitäten am neuen Standort sind sehr gefragt. Wir haben schon viele Neukunden seit der Umsiedlung in die Wolfsmatten gewinnen können“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Rolf Wildt. 2017 ist die Spedition vom bisherigen Standort im Kreuzerweg 18 in das Industriegebiet Wolfsmatten vor den Toren Ettenheims umgezogen. „Die Umsiedlung war mit über vier Millionen Euro die bisher größte Investition in der Geschichte unseres 1947 gegründeten Familienun- ternehmens“, sagt der Firmenchef. „Es war ein entscheidender Schritt, um die Zukunftsfähigkeit der Firma weiter zu sichern.“ Das Ettenheimer Unternehmen mit einem Jahresumsatz von rund neun Millionen Euro beschäftigt derzeit 110 Mitarbeiter. Darunter auch Julia Wildt, die Tochter von Geschäftsführer Rolf Wildt. Sie ist als vierte Generation im Familienbetrieb aktiv. Die studierte Betriebswirtin managt die gesamte Lagerlogistik: „Auf rund 4.200 Quadratmeter Hallenlagerfläche und 10.000 Quadratmeter Freilagerfläche bieten wir Kapazitäten für Palettenlager, Blocklager, Freiflächenlager und vieles mehr.“ Aufgrund der steigenden Energiepreise, den Veränderungen in der Lieferkette, aber auch wegen des erhöhten Verkehrsaufkommens und des Kraftfahrermangels möchten immer mehr Unternehmen ihre Güter oder einzelne Rohstoffe regional einlagern. Wildt reagiert und baut derzeit seine Lagerkapazitäten noch weiter aus: Aktuell ist die dritte Lagerhalle im Bau und wird Anfang 2023 fertiggestellt. Und die Geschäftsleitung plant bereits zwei weitere Hallen. „Wir wollen im Lagerbereich weiterwachsen und stellen gerade neue Bauanträge.“ Für Kunden aus Industrie und Handel ist besonders interessant, dass die Spedition Wildt Lager und Transport aus einer Hand bietet. „Da wir zudem unsere Transporte fast ausschließlich selbst fahren, können wir die Ware bereits innerhalb eines Tages zum Kunden bringen.“ Mit insgesamt 55 Zugfahrzeugen – auf Wunsch mit Mitnahmestapler – sowie über 90 Aufliegern beliefert das Unternehmen vorwiegend innerhalb Deutschlands, nach Frankreich und in die Schweiz. JWB

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