Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe November'22 -Südlicher Oberrhein
www.resin.de , info@resin.de Binzen, Freiburg, Waldshut-Tiengen Z Digitales Workflow- und Archivierungssystem Z Revisionssicher nach GoBD Z Inklusive E-Mail Archivierung Z Inklusive Verfahrensdokumentation Z Individuell anpassbar Z Browserbasiert PLATINUM PARTNER 2022 Digitale Archivierung für alle Unternehmensgrößen ANZEIGE Z usammen mit der Fiedler Performance GmbH in Weil am Rhein hat die Indus- trie- und Handelskammer Südlicher Ober- rhein im Frühjahr einen Innenstadt-Check in sieben Kommunen aus dem Kammerbezirk durchgeführt. Mit dabei waren Emmendin- gen, Ettenheim, Haslach, Kehl, Neuenburg, Neustadt und Oberkirch. Untersucht wurden die dortigen mehr als 750 Innenstadtbetriebe aus Handel, Tourismus und Dienstleistung hinsichtlich ihrer digitalen Sichtbarkeit. Be- sonders auffällig: Fast ein Drittel (32 Prozent) der Unternehmen bleibt im digitalen Abseits, hat also keine eigene Seite im Internet. Vor allem im Bereich Gastronomie und Hotellerie fehlt die digitale Präsenz, hier besitzen 43 Prozent der Betriebe keinen Internetauftritt. Webpräsenz beschert Gäste und Laufkundschaft Handelsexperte Thomas Kaiser, Innenstadt- berater der IHK Südlicher Oberrhein, sieht in der digitalen Abwesenheit einen entschei- denden Wettbewerbsnachteil. „Nahezu jeder zweite Besucher einer Stadt und der dortigen wirtschaftlichen Akteure informiert sich heu- te vorab online über das Angebot vor Ort. Wer da nicht digital über einen Google-Business- Eintrag, eine eigene Webseite oder Social- Media-Kanäle sichtbar ist, der existiert für diese Zielgruppe schon nicht mehr.“ Weitere Ergebnisse der Untersuchung: Bei denjenigen Innenstadtunternehmen, die über einen digitalen Auftritt verfügen, haben im Durchschnitt 82 Prozent der Betriebe darauf geachtet, dass die Webseite auch für mobi- le Endgeräte tauglich ist. Das steigert vor allem die Attraktivität für Besucher, die sich bereits vor Ort in der Innenstadt aufhalten, und erhöht gerade auch die Sichtbarkeit für jüngere Zielgruppen. Bei der Aktivität in Social-Media-Kanälen herrscht dagegen noch großes Ausbaupo- tenzial. Nur 42 Prozent der Innenstadtbetrie- be sind der Untersuchung zufolge aktiv auf Instagram unterwegs, bei Facebook sind es immerhin 64 Prozent. tas Viele Kunden bereiten Einkaufs- entscheidungen online vor – und finden darüber zum Shop vor Ort. Bild: Adobe Stock/BGStock72 WER ONLINE SICHTBAR WERDEN WILL Für Unternehmen, die noch Nachholbedarf bei ihrer digitalen Sichtbarkeit haben, bie- tet die IHK kostenfrei Lösungen an. Jeder analysierte Betrieb in den durch die Unter- suchung begleiteten sieben Städten kann seinen individuellen Bericht anfordern und damit erkennen, wo Nachholbedarf besteht. Vorteil: Durch einen Fördertopf des Landes im Bereich Digitalisierung kann jeder Be- trieb seine „digitalen Schwächen“ angehen und dabei von einer vergleichsweise hohen staatlichen Förderung profitieren. Die Gesamtstudie die Möglichkeit eines individuellen Digitalisierungs-Checks für Betriebe aus den untersuchten Städten sowie weitere Beratung zum Thema finden Sie über den QR-Code und bei IHK-Innenstadtberater Thomas Kaiser 07821 2703-640 thomas. kaiser@freiburg.ihk.de Innenstädte sind Orte des Wirtschaftens, der Begegnung und des Lebens. Dieser Dreiklang gerät mit der Coronapandemie, der inflati- onsbedingten Kaufzurückhaltung und der Energiekrise ins Wanken. Viele Kauf- und Informationsentscheidungen werden auch dadurch noch weiter ins heimische Wohnzimmer – also online – verlagert. Umso schlimmer ist es dann, wenn Anbieter von Waren und Dienst- leistungen nicht einmal eine Internetseite haben. IHK-Studie zur digitalen Sichtbarkeit Jeder dritte Betrieb in Citylage ohne Webseite
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