Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe November'22 - Hochrhein-Bodensee

50 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten 11 | 2022 Themen & Trends ANZEIGE Für eine Firma wie artform, die hoch- präzise Einzelteile aus Edelstahl, Stahl und Aluminium für die Serienfertigung produziert, ist der Energieverbrauch eine zentrale Größe. Das Unternehmen aus Wendlingen am Neckar hat des- halb nach einer zukunftsweisenden, klimafreundlichen Alternative für die Energieversorgung gesucht – und wur- de bei EWE mit einer PV-Lösung fün- dig. Die Oldenburger haben „nicht die größtmögliche, sondern die perfekt für uns dimensionierte Anlage angebo- ten“, wie artform-Geschäftsführer Uwe Eisenmann betont. Saubere Energie, saubere Abläufe Bei der Umsetzung des PV-Projekts kam es für artform darauf an, dass der Betrieb gewohnt weiterlaufen konnte. EWE übernahm deshalb nicht nur alle Schritte von der Beratung bis zur Um- setzung des Projekts, sondern koordi- nierte auch die Arbeiten mit anderen Gewerken. So wurde der Aufbau der PV-Anlage nach einer fundierten Pla- nungsphase in einem äußerst kurzen Zeitfenster realisiert, inklusive Abspra- chen mit Zertifizierern, Tiefbau-Unter- nehmen und Lieferanten. Einmal richtig gemacht, lange Autarkie gesichert Die Herstellergarantien für die verbau- te hochwertige Technik geben dem Un- ternehmen in Zukunft Sicherheit. Dank optimaler Dimensionierung der Anlage und vor dem Hintergrund der aktuel- len Energiesituation amortisieren sich die Investitionen sicher und zügig. Ins- gesamt spart das Unternehmen heute weit über 22 Tonnen CO 2 pro Jahr ein, was gut für das Klima ist und überdies das Image des Unternehmens stärkt. EWE VERTRIEB GmbH Cloppenburger Str. 310 26133 Oldenburg Solide: Metallfertigungmit Sonnenkraft Anzei ge Das schwäbische Unternehmen artform hat ohne eigenen Aufwand mit einer passgenauen Photovoltaik-Anlage die eigenen Energiekosten und CO 2 -Emissionen deutlich gesenkt. Wenn Sie mehr erfahren möchten: Herbert Warnecke Leiter Key Account Green Solutions greensolutions@ewe.de EWE VERTRIEB GmbH te, sondern auch die Qualität des Weines. „Der Zucker ist durch die viele Sonne vorhanden, aber es fehlen Mineralien und Stickstoffe. Dadurch können Haltbarkeit und Lagerfähigkeit eingeschränkt sein.“ Mithilfe der Unterlagenzüchtung, also des Wurzelteils der Rebe, müssen neue Sorten gefunden werden, die eine gute Trockentoleranz besitzen, so Professor Stoll. Nicht alle Weinanbaugebiete können problemlos bekannte Sorten aus dem Mittelmeer- und nordafrika- nischen Raum mit einer sehr guten Trockentoleranz übernehmen. denn diese seien eher starkwüchsig und können die Reife verzö- gern. Erfahrungen im Anbau unter Klimabedingungen nördlicher Anbaugebiete fehlen bisher weitestgehend. Die Züchtungen neuer Unterlagen gehen nicht über Nacht, sondern bedürfen langjähriger Forschungsarbeit, so Stoll. Kunden wird Ökowein wichtiger Ohne ambitionierten Klimaschutz werden Extremjahre, die heute noch immer eher Ausnahmen sind, das neue Normal sein. Die „Son- nenwinzer“, wie sich die im Badischen Winzerkeller organisierten Unternehmen nennen, sind sich ihrer Verantwortung bewusst. „Seit Jahrzehnten praktizieren wir einen umweltschonenden Weinanbau und eine naturnahe Kellerwirtschaft. Umwelt und Nachhaltigkeit sind integrale Bestandteile unserer Winemaking-Philosophie“, sagt Henning Johanßen. Das vorhandene Klimaschutzkonzept solle weiter in Richtung Klimaneutralität entwickelt werden. 2021 wurde die erste klimaneutrale Produktlinie auf den Weg gebracht. Jochen Basler merkt, dass Umwelt- und Klimaschutz verstärkt in das Augenmerk der Kunden rücken. Er verzichtet auf das umstrittene Pflanzengift Glyphosat, weil das von vielen Kunden inzwischen ver- langt wird. Auf ausgewählten Standorten experimentiert der Winzer mit Naturweinen, für die er auf jedwede Spritzmittel verzichtet. „Das ist aber nur für die Nische möglich“. Mit Blick auf seine Klimaresili- enz plant der Offenburger sein Sortenspektrum moderat weiter zu verändern. db Die Ernte wird eingefahren: Beim Badischen Winzerkeller war man damit in diesem Jahr schon Ende September durch. Bild: Henning Johanßen/Badischer Winzerkeller

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