Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Oktober'22 -Südlicher Oberrhein

REGIO REPORT   IHK Südlicher Oberrhein ANZEIGE E ine Erwärmung von rund 2,3 Grad hierzulande – wie kann das sein, wo doch das Pariser Klima- abkommen eine globale Temperaturerhöhung von maximal zwei Grad anstrebt? Dieser globale Tem- peraturanstieg von zwei Grad bezieht sich auf einen Mittelwert von Land und Meer. Landmasse erhitzt sich doppelt so schnell wie die Ozeane und macht 30 Prozent der Erde aus. Drei Grad durchschnittliche Erwärmung können demnach an Land sechs Grad im Jahresmittel bedeuten. Dieses völlig neue Klima stellt eine Bedrohung für die Tier- und Pflanzenwelt dar und kann weltweit die Sta- bilität gefährden. Extremwetterereignisse wie Hitze- wellen und Überflutungen werden in den kommenden Jahren zunehmen, bestätigt der sechste Weltklimabe- richt des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) der Vereinten Nationen. Starthelfer für Unternehmen Um dem Klimawandel zu begegnen, wird das Thema Klimabilanzierung für Unternehmen immer relevanter. Die Kenntnis der eigenen CO 2 -Emissionen ist der erste Schritt, um als Unternehmen seiner umweltpolitischen Verantwortung nachzukommen. Unternehmen, die ihre CO 2 -Bilanzierung aktiv angehen möchten, können das mit dem kostenlosen Klimabilan- zierungstool „ecocockpit“ ( www.ecocockpit-bw.de ) tun. Am 20. Oktober und am 8. Dezember bietet die IHK Südlicher Oberrhein kostenlose Onlineseminare zum Thema an. Wer verstärkte Unterstützung bei der Klimabilanzierung wünscht, kann sich an dem Projekt „Zielgerade2030“ beteiligen. Das Bündnis für Klimaneutralität, das ein gemeinsames Projekt der IHK Südlicher Oberrhein und der Energieagentur Regio Freiburg GmbH ist, ist jetzt ein Jahr alt und hat bereits mehr als zehn teil- nehmende Unternehmen aus der Region für die Idee gewonnen (mehr zum Projekt auch auf den Seiten 34 und 35. Dort berichtet das Waldkircher Unternehmen Faller Packaging unter anderem von seiner Teilnahme an Zielgerade2030). Als Teil des Netzwerks profitiert man vom Expertenwissen und einer professionellen Be- gleitung bei der Erstellung einer Klimabilanz ( www. zielgerade2030.de) . JM Klimabilanzierung Ist Berlin bald wärmer als Madrid? Der Klimawandel ist in den zurücklie- genden Sommermonaten wieder all- gegenwärtig gewesen. In Deutschland sind wir mittlerweile bei rund 2,3 Grad Erwärmung angelangt. Zeit, etwas zu tun – auch hier am Oberrhein. Bild: Adobe Stock/ Günter Albers Infos zu allen IHK-Angeboten zur Klimabilanzierung bei Jil Munga 0761 3858-263 jil.munga@freiburg.ihk.de Ansprechpartner bei der Energieagentur Regio Freiburg: Damian Wimmer 0761 79177-24 damian.wimmer@earf.de

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