Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Oktober'22 - Hochrhein-Bodensee
Anzeigenkompendium Prüfer Medienmarketing für die Region Südbaden 36 Anzeigenspecial OKTOBER 2022 zeugerverbandes Plastics Europe, Ingemar Bühler, im Kunststoff Magazin ein ähnliches Statement wie die Experten der anderen Branchen ab. Auch er bezeichnete die Rohstoffverfügbarkeit und die hohen Beschaffungskosten als herausfordernd. Die Mehrkosten durch die gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise könnten nicht „eins-zu-eins entlang der Wertschöpfungskette“ weitergegeben werden. Eine Weitergabe an die Verbraucher sei „längst nicht mög- lich“. Wer es mit der Energiewende und dem Klimaschutz ernst meine, müsse sicherstellen, dass es für die Kunststofferzeuger ein planbares Umfeld gebe. Nur so könne weiterhin die Herstellung wichtiger Güter sichergestellt werden. Wichtige Güter sind laut Bühler beispielsweise Kunststofferzeug- nisse wie Leichtbau- und Dämmmaterialien, medizinische Produk- te und Güter des täglichen Bedarfs. Der Verbandsvertreter plädierte dafür, die Kohlekraftwerke aus der Reserve zu nehmen und alterna- tive Quellen der Gasversorgung „unter Hochdruck zu erschließen“. Die Ausweitung von Kapazitäten aus Ländern wie USA, Kanada und Norwegen solle weiter vorangetrieben werden. Bühler sprach auch das Thema Energiesparen an. Nicht nur „die 41 Millionen Haushalte hierzulande“ sah er in der Pflicht. Auch die Industrie müsse ihren Teil beitragen. Aktuelle Zahlen belegten, dass dies auch passiere. Prozesse werden möglichst effizient gestaltet. Facettenreiche Kunststoffindustrie Zur deutschen Kunststoffindustrie zählen sowohl die kunststoffer- zeugenden als auch die kunststoffverarbeitenden Unternehmen. Es gibt laut statista 1.679 Unternehmen in diesem Wirtschaftszweig. Die Bandbreite reicht von Kunststoffmaschinenbauer bis hin zu Re- cyclingunternehmen. Der Umsatz der Produktion von Gummi- und Kunststoffwaren in Deutschland lag zuletzt bei rund 85 Milliarden Euro. In der Kunstindustrie sind etwa 270.000 Menschen beschäf- tigt. Einem Konjunkturbericht von August zufolge ist die Stimmung getrübt. Die Kunststoffwirtschaft „blicke in den Abgrund“, for- muliert das Branchenmagazin „Kunststoff Information“. Eine der schwersten Wirtschaftskrisen seit einem Vierteljahrhundert bahne sich an. Bei einer Umfrage von KI erwarteten 55,5 Prozent der Be- fragten, dass sich die Lage verschlechtert. Ein Drittel ging davon aus, dass der Status quo erhalten bleibt. Jeder Zehnte rechnete mit einer positiven Entwicklung. ©Sergey Ryzhov/Adobe Stock D ie BPI Geräte GmbH kann auf eine über 35-jährige Erfahrung in der Entwicklung, Konstruktion, Produktion und Montage feinmechanischer Komponenten sowie Sondermaschinen für die Industrieautomation zurückgreifen. Der Schwerpunkt heute liegt in der Industrie- und Betriebsautomation. Konstruktion, Dokmen- tation, Prototypenbau sowie Konzepte und Machbarkeitsstudien werden ergänzt durch Messreihen und Funktionstests. Ein Team von erfahrenen Ingenieuren und gut ausgebildeten Fachkräften betreut Kunden aus den unterschiedlichsten Industriezweigen. BP I GERÄT E GMBH Industrieautomation
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