Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Juni'22 - Hochrhein-Bodensee

Anzeigenkompendium Prüfer Medienmarketing für die Region Südbaden Wirtschaftsstandort Hochrhein-Bodensee 23 Anzeigenspecial JUNI 2022 Zuletzt gestiegene Industrieumsätze Die jüngst ab Kreisebene veröffentlichten regional-gesamtwirt- schaftlichen Daten beziehen sich auf 2019 unmittelbar vor der Corona-Pandemie. Darüber sind sie ein allgemeiner Gradmesser für eine wieder wirtschaftliche Erholung. Die folgende Kurzanalyse greift dies für die Region Hochrhein-Bodensee auf und schreibt die bislang an dieser Stelle in der “Wirtschaft im Südwesten“ erschie- nenen Regionen-Sonderartikel fort. Größe, Bevölkerung Die touristisch attraktive Region Hochrhein-Bodensee erstreckt sich auf 2.755 Quadratkilometern in Nachbarschaft zur Schweiz und Frankreich vom westlichen Bodensee über Teile des Südschwarz- waldes und entlang des Hochrheins bis zum Markgräflerland. Sie beschreibt 7,7 Prozent der Gesamtfläche Baden-Württembergs. 44,3 Prozent sind Waldgebiete, mehr als das Landesniveau von 37,8 Prozent, und 12,8 Prozent Siedlungs- und Verkehrsfläche, etwas weniger als der Landschaftsverbrauch auf Landesebene von 14,7 Prozent (alle Zahlen Ende 2020). Die Einwohnerzahl beträgt 688.900 und damit 6,2 Prozent der Landesbevölkerung (3. Quartal 2021 auf Basis des Zensus 2011 und Fortschreibung), die Bevölkerungsdichte liegt mit 250 Einwohnern pro Quadratkilometer deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 311. Knapp 111.400 Ausländer entsprechen 16,1 Prozent der regiona- len Bevölkerung (Land 16,2 Prozent). Davon stammten nach Staats- angehörigkeit Ende 2020 allein 18,5 Prozent aus Italien, hier auch Berufspendler in die Schweiz, 31,2 Prozent aus allen anderen EU- Staaten und 8.7 Prozent aus der Türkei. Die Landkreise sind Konstanz mit 81.800 Quadratkilometern und 287.600 Einwohnern im Osten und Waldshut mit 113.110 Quadratki- lometern und 171.670 Einwohnern sowie Lörrach mit 80.670 Quad- ratkilometern und 229.620 Einwohnern im Westen der Region. Wirtschaftsleistung, Verfügbares Einkommen, Grenzgänger Die Wirtschaftsleistung in der Region Hochrhein-Bodensee, ge- messen am regionalen Bruttoinlandsprodukt (BIP) als dem Wert aller in der betrachteten Periode produzierten Waren und Dienst- leistungen, stieg 2019 unmittelbar vor der Corona-Pandemie um nominal 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 23,44 Milliarden Euro. 2020 dürfte sich ausgehend von der landesweiten Entwick- lung auch auf regionaler Ebene ein negatives und 2021 wieder positives Wachstum ergeben haben (Land 2020 nominal minus vier Prozent und 2021 plus sechs Prozent). Das BIP pro Kopf der Bevölkerung als statistische Messgröße der Wirtschaftskraft von (unterschiedlich großen) Volkswirtschaf- ten lag 2019 in der Region bei leichter Steigerung gegenüber dem Vorjahr bei 34.207 Euro, der Landesdurchschnitt bei 47.144 Euro. Jedoch tragen die so genannten Grenzgänger mit beruflicher Tä- tigkeit im Nachbarland Schweiz, obwohl Teil der regionalen Bevöl- kerungszahl, nicht unmittelbar zur regionalen Wirtschaftsleistung bei. Das Verfügbare Einkommen der privaten Haushalte, also die Teile des Einkommens, die hauptsächlich für den privaten Konsum zur Verfügung stehen, belief sich 2019 pro Einwohner auf 26.686 Euro und übertraf damit den Landesdurchschnitt von 25.730 Euro und mehr noch den Bundesdurchschnitt von 23.700 Euro. In die Verfügbaren Einkommen fließen auch die Transfereinkom- men der Grenzgänger mit ein. Ende des vergangenen Jahres 2021 waren es mit Wohnsitz in der Region Hochrhein-Bodensee im Schnitt 47.466 Grenzgänger. Hierbei zeigt sich über die letzten Jah- re eine deutliche Zunahme, so gegenüber Ende 2008 unmittelbar vor der damaligen Wirtschafts- und Finanzkrise um 36,9 Prozent und selbst gegenüber 2019 um 2,1 Prozent. Im nationalen Maßstab machen die regionalen Grenzgänger aktuell knapp 75 Prozent aller mit Wohnsitz in Deutschland in der Schweiz tätigen Arbeitskräfte aus. Wirtschaftsstruktur: Dienstleistungsstark, Verteilung der Arbeitskräfte Die gesamte Bruttowertschöpfung in der Region Hochrhein-Bo- densee, das ist der Wert aller erzeugten Waren und Dienstleis- tungen abzüglich dem Wert der Vorleistungen, betrug in dem hier zugrunde gelegten Jahr 2019 bei leichter Steigerung gegenüber dem Vorjahr über 21,11 Milliarden Euro. Dazu trug als Ausdruck der Wirtschaftsstruktur der breite Dienstleistungssektor mit 13,66 Mil- liarden Euro und damit zu fast zwei Drittel (64,7 Prozent) und das Produzierende Gewerbe mit 7,29 Milliarden Euro zu einem Drittel bei (34,5 Prozent). Auf die Land- und Forstwirtschaft, Fischerei ent- fielen 128 Millionen Euro (0,74 Prozent). Das beschreibt im regionalen Maßstab eine noch stärkere Bedeutung der Dienstleistungen als auf ACTEMIUM.DE/KARRIERE Ihr Partner von der Planung bis zur Inbetriebnahme im Bereich Automation und Elektrotechnik. Actemium Controlmatic West GmbH • Hegenheimer Straße 4 79576 Weil am Rhein • Tel. 07621 6603-0 • weil@actemium.de ACTEMIUM.DE/KARRIERE Ihr Partner von der Planung bis zur Inbetriebnahme im Bereich Automation und Elektrotechnik. Actemium Controlmatic West GmbH • Hegenheimer Straße 4 79576 Weil am Rhein • Tel. 07621 6603-0 • weil@actemium.de ACTEMIUM.DE/KARRIERE Ihr Partner von der Planung bis zur Inbetriebnahme im Bereich Automation und Elektrotechnik. Actemium Controlmatic West GmbH • Hegenheimer Straße 4 79576 Weil am Rhein • Tel. 07621 6603-0 • weil@actemium.de ACTEMIUM.DE/KARRIERE Ihr Partner von der Planung bis zur Inbetriebnahme im Bereich Automation und El ktrotechnik. 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