Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe April'22 -Schwarzwald-Baar-Heuberg

43 4 | 2022 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten Einsatzfertige Lei(s)tungen genau auf Sie zugeschnitten! Industrietechnik Temperiertechnik Arbeitssicherheit Kellereitechnik Industrie-Technik Kienzler GmbH & Co. KG Auf der Haid 2 · 79235 Vogtsburg-Achkarren Telefon +49 7662 · 9463-0 · info@itk-kienzler.de www. itk-kienzler.de Sie erhalten Corona Schutzartikel bei uns. s 50 Jahre Marion Ramm GmbH Brillendesign aus dem Schwarzwald FREIBURG. 1972 betrat die Marion Ramm GmbH die Brillenbühne. Ihr Ziel: mit ausge- fallenen Kollektionen und bunten Designs frischen Wind in den damals von Kassen- gestellen dominierten Markt zu bringen. „Wir wollten zum Imagewechsel beitragen – weg von der reinen Sehhilfe, hin zum mo- dischen Accessoire“, sagt Anneke Ramm- Mordelt, die das Großhandelsunternehmen zusammen mit ihrer Mutter Marion Ramm gründete. Aktuell beschäftigt die Firma 24 Mitarbeiter und verkauft seine Produkte primär an den europäischen Fachhandel. Allen voran in der DACH-Region, aber auch in Belgien und den Niederlanden. Im Dezember 2021 machte Anneke Ramm- Mordelt ihre 30-jährige Tochter Cathrin Mordelt zur zweiten Geschäftsführerin, nachdem diese bereits zehn Jahre im Un- ternehmen tätig war und inzwischen die Bereiche Design und Einkauf verantwortet. „So ist sichergestellt, dass Marion Ramm als Familienunternehmen weitergeführt wird“, sagt Anneke Ramm-Mordelt. „Um dieses zukunftsfest aufzustellen, haben wir inner- betriebliche Prozesse, etwa im Rahmen der Digitalisierung und den Arbeiten nach Qua- litätsmanagementstandards, tiefgreifend umstrukturiert.“ 2014 hatte Cathrin Mordelt die Marke „Black Forest“ ins Leben gerufen, unter der heute alle Brillen, segmentiert nach Stilrichtungen, vertrieben werden. Auch der Firmenname hat sich in der Folge gewandelt: Heute fir- miert das Unternehmen Marion Ramm mit dem Zusatz „Black Forest Eyewear“. ks Cathrin Mordelt (l.) und Anneke Ramm-Mordelt Weniger Stellen und Investitionen in Grenzach-Wyhlen Roche legt bundesweit deutlich zu GRENZACH-WYHLEN. Der Pharmakon- zern Roche war 2021 auf Wachstum einge- stellt und erzielte einen Gesamtumsatz in Höhe von 9,5 Milliarden Euro, ein Plus von 22 Prozent gegenüber 2020. Im Rahmen der Jahresbilanz nannte das Unternehmen diese Details: In der Diagnostiksparte stieg der Umsatz um 58,2 Prozent auf 1,66 Mil- liarden Euro, in der Pharmasparte um 13,5 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro. In der Sparte Diabetes-Care behielt Roche sei- ne Marktführerschaft in Deutschland (34 Prozent), allerdings ging der Umsatz in der Sparte auf 188 Millionen Euro, minus 1,4 Prozent, zurück. Trotz der Herausforderung durch die Pandemie sei die Grundversorgung stets gewährleistet, betonte Hagen Pfundner, Vorstand der Roche Pharma AG. Während insgesamt in Deutschland die Beschäftigtenzahl um 300 auf 17.500 Mit- arbeiter stieg, reduzierte Roche die Beleg- schaft in Grenzach-Wyhlen um 714 auf 1.341 Mitarbeiter. Auch die Investitionen sind am Standort in Südbaden auf 19,1 Millionen Euro geschrumpft, nach 32 Millionen im Vorjahr. Enthalten sind Infrastrukturmaßnahmen und die Fertigstellung des Multifunktions- neubaus „Fritz“ mit Gesamtkosten in Höhe von 60 Millionen Euro. Den Stellenrückgang begründet Roche laut Pressestelle mit ra- santen Änderungen „im externen Umfeld“. Man habe sicherstellen müssen, dass „wir dort investieren, wo es unseren Kunden am meisten hilft“. Der Konzern betonte den ökonomischen Wert seiner Innovationen: Mit 13 Tests zum Nachweis von Sars-Cov-2 habe Roche ei- nen entscheidenden Beitrag dafür geleistet, dass in Deutschland laut Prognosstudie ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 36,5 Milliarden Euro verhindert und Be- handlungskosten in Höhe von 2,8 Milliarden Euro eingespart wurden. Roche hat nach eigenen Angaben weltweit 1,2 Milliarden Coronatests seit Beginn der Pandemie zur Verfügung gestellt. bb

RkJQdWJsaXNoZXIy MjQ2MDE5