Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe April'22 - Hochrhein-Bodensee
23 4 | 2022 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten www.resin.de , info@resin.de Binzen, Freiburg, Waldshut-Tiengen Z Digitales Workflow- und Archivierungssystem Z Revisionssicher nach GoBD Z Inklusive E-Mail Archivierung Z Inklusive Verfahrensdokumentation Z Individuell anpassbar Z Browserbasiert PLATINUM PARTNER 2022 Digitale Archivierung für alle Unternehmensgrößen ANZEIGEN Der Landkreis Konstanz bewegte sich mit einer Zunahme von 16,2 Prozent (2021: 3,2 Milliarden Euro) bei den Auslandsumsätzen auf dem Niveau der Region. Die Unternehmen im Landkreis Lörrach legten bei den Auslandsumsätzen (2,5 Milliarden Euro in 2021) mit sechs Prozent Wachstum nur unter- durchschnittlich zu. Relevanz des Auslandsgeschäfts Das Auslandsgeschäft bleibt für die Industrieun- ternehmen im Kammerbezirk von hoher und zum Teil weiter zunehmender Bedeutung. Dies zeigt ge- rade auch die Entwicklung der letzten zehn Jahre. Der Anteil am Auslandsgeschäft an den gesamten Umsätzen ist in der Region Hochrhein-Bodensee in den vergangenen zehn Jahren (2011: 48,9 Pro- zent, 2021: 52,6 Prozent) um 3,7 Prozentpunkte gestiegen, allerdings blieb die Exportquote im Kammerbezirk damit hinter der Entwicklung auf Landesebene zurück (Baden-Württemberg: plus 6,6 Prozentpunkte von 2011 bis 2021). Auch in Baden-Württemberg insgesamt ist eine Erholung der Wirtschaft nach der Pandemie spür- bar. Mit einer Zunahme von rund 16 Prozent ge- genüber dem Vorjahr wurde landesweit 2021 ein Auslandsumsatz in Höhe von 216,8 Milliarden Euro (2020: 186,4 Milliarden Euro) erzielt. Die Export- quote beträgt im Landesdurchschnitt 58,6 Pro- zent (2020: 56,7 Prozent). Die Unternehmen der Region Hochrhein-Bodensee konnten damit bei der Entwicklung der Auslandsumsätze nahezu dem Landestrend folgen. Ausblick auf 2022 Für dieses Jahr erwartet die IHK Hochrhein-Boden- see jedoch einen Rückgang der Auslandsumsät- ze. „Der schreckliche Krieg in der Ukraine durch Russland wird Auswirkungen haben“, befürchtet Uwe Böhm. „Zwar ist Russland nur der zehntwich- tigste Handelspartner im direkten Geschäft, aber die Folgen durch höhere Energie- und Rohstoff- kosten, insbesondere auch für Aluminium, können das Wachstum bremsen. Die mittelfristigen Aus- wirkungen des Konflikts und der internationalen Sanktionen werden sich vermutlich erst in einiger Zeit zuverlässig abschätzen und quantifizieren las- sen.“ bö Weitere Informationen aus dem Geschäftsbereich International unter www.konstanz.ihk.de 410 Uwe Böhm 07622 3907-218 uwe.boehm@konstanz.ihk.de Uwe Böhm Geschäftsführer International
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