Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe März'22 -Schwarzwald-Baar-Heuberg
32 REGIO REPORT IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg ANZEIGE REGIONALSPLITTER Neuer Kanzler der Musikhochschule Trossingen 14 Jahre war Margit Mosbacher als Kanzlerin der Staatlichen Hoch- schule für Musik Trossingen zuständig für die zentrale Verwaltung und Personalplanung sowie den Haushalt und die Finanzen der Mu- sikhochschule. Jetzt ist sie in den Ruhestand getreten. Ihr Nachfolger ist Christian Strasser-Gackenheimer. Der promovierte Jurist wirkte zuletzt als Referent im Fachbereich Rechtswissenschaft der Universi- tät Konstanz in geschäftsführender Funktion und leitete die Fachbe- reichsverwaltung. Zeitweise war er abgeordnet ins Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und dort als Referent zuständig für Angelegenheiten der Hochschulen für ange- wandte Wissenschaften. Somit hat er Hochschulen beruflich bereits aus verschiedenen Blickwinkeln kennengelernt, aus Sicht der zentralen Verwaltung, einer Fakultätsverwaltung, von Lehre und Forschung aber auch aus Sicht eines direkt für die Hochschulen zuständigen Referats imWissenschaftsministerium, wo er unter anderem für die Hochschu- len für Kirchenmusik im Land zuständig war. Margit Mosbacher bleibt der Hochschule weiter verbunden: als Kassiererin des Fördervereins. Schwarzwalduhr des Jahres von Rombach & Haas So dekorativ hat noch keiner eine Kuckucksuhr fürs Wohnzimmer gestaltet: Die „Bilder-Uhr“ von Selina und Andreas Kreyer von der Uhrenmanufaktur Rombach & Haas in Schonach ist „Schwarzwald- uhr des Jahres 2021“. Die auf traditionelle Art gebaute Kuckucksuhr verbirgt sich hinter einer gebürsteten Aluminiumplatte, auf die das klassische Motiv in intensiven bunten Neonfarben gedruckt ist – nur der weißlackierte Kuckuck öffnet zum traditionellen Ruf sein Türchen im modischen Wandbild. Das vereint auf 90 x 60 Zentimeter die An- klänge an alte Schilderuhren mit einer stylischen Interpretation des Schwarzwaldklassikers. Die Schwarzwalduhr steht seit 300 Jahren für Tradition und Schwarzwälder Handwerkskunst. Schwarzwälder Uhren werden in nahezu alleWelt verkauft: Ursprünglich als bemalte Schilderuhr, ab Mitte des 18. Jahrhunderts mit Kuckuck. Im 19. Jahr- hundert zog der Kuckuck in ein „Bahnwärterhäuschen“ ein, später unters Walmdach eines Schwarzwaldhofes. Seit gut fünfzehn Jahren ruft er auch aus modern designten Kastenuhren in bunten Farben. Die Wahl wurde von der Schwarzwald Tourismus GmbH in Koopera- tion mit dem „Verein die Schwarzwalduhr“ (VdS) ausgelobt. Auf der Seite www.schwarzwalduhr-des-jahres.info warben die Hersteller mit je drei Modellen um Gunst und Stimme von Uhrenliebhabern und Schwarzwaldfans. „Rombach & Haas“ war mit drei modernen Varianten vertreten. Jobs for Future erneut im September! Die Messe für Arbeitsplätze, Aus- und Weiterbildung, Studium findet vom 22. bis 24. September in den Messehallen Villingen-Schwen- ningen statt. Pandemiebedingt musste die Jobs for Future erneut vom angestammten Platz imMärz in den Herbst verschoben werden. „Die letzten zwei Jahre haben gezeigt, dass die Durchführung der Messe im September erfolgreich realisiert werden konnte und sehr gut an- genommen wurde“, sagt Stefany Goschmann, Geschäftsführerin der SMA Südwest Messe- und Ausstellungsgesellschaft. 200 Aussteller hatten im vergangenen September Arbeitsuchende, Schülerinnen und Schüler sowie Studierende beraten, aktuelle Stellen und Weiterbil- dungsplätze angeboten und bei der Berufsorientierung unterstützt. Die Kooperationspartner Agentur für Arbeit, Handwerkskammer und IHK konnten bei der „Last-Minute-Börse“ noch eine Reihe vonAusbil- dungsplätzen vermitteln, das Regionalbüro für berufliche Fortbildung und die Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg die sehr speziellen Anliegen erfüllen. Neue Spitze beim Arbeitsgericht Villingen-Schwenningen Carsten Teschner ist neuer Direktor des Arbeitsgerichts Villingen- Schwenningen. Er folgt damit auf Sabine Adam, die ab Gerichts- gründung am 1. Januar 2018 bis zu ihrem Eintritt in ihr Sabbat- jahr am 31. Dezember 2021 und ihre direkt daran anschließende Pensionierung an der Spitze des Arbeitsgerichtes Villingen stand. Teschner studierte an den Universitäten Freiburg und Heidelberg Rechtswissenschaft. Von 2000 bis 2002 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Arbeitsrecht der Universität Heidelberg und promovierte dort 2002. Nach einjähriger Tätigkeit als Rechtsan- walt im Arbeitsrecht trat er 2004 in die Arbeitsgerichtsbarkeit des Landes Baden-Württemberg ein. Er arbeitete zunächst jeweils zur Hälfte als Richter bei denArbeitsgerichten Freiburg und Lörrach. Seit 2006 war er vollumfänglich beim Arbeitsgericht Lörrach und seit 2018 beim neu gegründetenArbeitsgericht Villingen-Schwenningen tätig. Dazwischen war er 2016 bis 2017 an das Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg, Kammern Stuttgart, abgeordnet. Seit 2019 war er ständiger Vertreter der Direktorin des Arbeitsgerichts. Er ist verheiratet und hat eine Tochter. bk
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