Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe März'22 - Hochrhein-Bodensee

Anzeigenkompendium Prüfer Medienmarketing für die Region Südbaden 60 Anzeigenspecial März 2022 den Gewerbes auf Bundesebene deutlich geringere 29,6 Prozent und der der Dienstleistungen deutlich höhere 69,6 Prozent aus. Die Bruttowertschöpfung ist der Gesamtwert der erzeugten Wa- ren und Dienstleistungen, abzüglich dem Wert der Vorleistungen. Mit Blick auf die Einzelregionen reicht der jeweilige BWS-Anteil des Produzierenden Gewerbes von 32 Prozent in Südlicher Ober- rhein über 34,5 Prozent in Hochrhein-Bodensee bis 51,3 Prozent in Schwarzwald-Baar-Heuberg. Bezogen auf die einzelnen Wirtschaftszweige setzt sich das Produ- zierende Gewerbe im Regierungsbezirk Freiburg gemessen an sei- ner Bruttowertschöpfung 2019 in Höhe von 30,05 Milliarden Euro zu 78,7 Prozent durch das Verarbeitende Gewerbe / die Industrie, zu 15,6 Prozent durch das eigenständige Baugewerbe und zu 5,6 Prozent durch Bergbau, Energie und Wasserversorgung zusam- men. Die Bruttowertschöpfung des weiten Dienstleistungssektors von 49,76 Milliarden Euro geht zu 28,7 Prozent auf die statistische Gruppe der Wirtschaftszweige Handel, Verkehr und Spedition, Gastgewerbe, Information und Kommunikation zurück, zu 34,9 Prozent auf weitere Unternehmensdienstleister einschließlich Banken und Immobilien und zu 36,2 Prozent auf Öffentliche und sonstige Dienstleister einschließlich Öffentliche Dienstleister und Gesundheit (2019). Arbeitsmarkt Die Verteilung der Beschäftigten im Regierungsbezirk Freiburg entspricht der aufgezeigten Wirtschaftsstruktur. Mitte 2020 wa- ren von allen 899.700 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort 333.255 beziehungsweise 37,0 Prozent im Produzie- renden Gewerbe einschließlich Bauwirtschaft und 561.340 bezie- hungsweise 62,4 Prozent im Dienstleistungssektor tätig. Die An- teile auf Landesebene betrugen 35,6 Prozent und 63,9 Prozent. Gegenüber Mitte 2019, vor der Coronapandemie, hat die Zahl der regionalen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auch dank beschäftigungssichernder Maßnahmen wie Kurzarbeit-Rege- lungen nur leicht um 0,75 Prozent abgenommen (Landesniveau -0,4 Prozent). Nach der Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder (ETR) zählte der Regierungsbezirk Freiburg im Jah- resdurchschnitt 2019 insgesamt rund 1,26 Millionen Erwerbstäti- ge und darauf bezogen 9,3 Prozent Selbstständige, mehr als das Landesniveau von 8,7 Prozent. Die Arbeitslosenquote bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen lag im Regierungsbezirk Freiburg im Jahresdurchschnitt 2019 mit 3,0 Prozent leicht unter dem Landes- niveau von 3,2 Prozent. Im Jahresdurchschnitt 2020 betrug sie 4,0 Prozent und nach neuesten Zahlen 2021 etwas über 3,8 Prozent (Land 4,1 Prozent in 2020 beziehungsweise 3,9 Prozent in 2021). Wir haben THE MÄGNET für THE LÄND www.flaig-te.de Anzeige_WiSW_2022.indd 1 19.01.2022 10:33:33 Fortsetzung von Seite 58 weiter Seite 64

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