Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Februar'22 -Südlicher Oberrhein
56 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten 2 | 2022 PraxISWISSen UMWeLT/InnOVaTIOn ERFINDERBERATUNG Die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg bietet te- lefonische Erfinderberatungen am zweiten Dienstag im Monat von 14 bis 17.30 Uhr an. Nächste Termine: 8. Februar und 8. März . Anmeldung: Rebecca Auber, Geschäftsbereich Innovation, Technologie der IHK, Telefon 07721 922-181, auber@vs.ihk.de Die IHK Südlicher Oberrhein bietet telefonische Erfinderberatungen in Freiburg und Lahr an. In Freiburg finden diese am ersten Donnerstag im Monat statt. Nächster Termin: 3. März . In Lahr finden die Erfinder- beratungen immer am dritten Donnerstag im Monat statt. Nächster Termin: 17. März . Anmeldung: Petra Laumen, Telefon 0761 3858-262, petra.laumen@ freiburg.ihk.de Nachhaltige Technologien Umfrage erhebt Hemmschuhe W as bremst die entwicklung umwelt- freundlicher Technologien? Diese Frage stellt die eU-Kommission in einer ak- tuellen Umfrage, an der kleine und mittlere Unternehmen (KMU) eingeladen sind teilzu- nehmen. Der Hintergrund: Die Wirtschaft ent- wickelt nachhaltige Technologien, deren Weg zur Marktfähigkeit mitunter holprig ausfällt. Um zu verstehen, welche Stolpersteine bei der entwicklung, dem Kauf oder der nutzung von umweltfreundlichen Technologien aus dem Weg geräumt werden müssen, sind KMU aufgerufen, sich an einer entsprechenden Umfrage der eU-Kommission zu beteiligen. Im ausschreibungstext dazu heißt es, dass die Kommission an gemeinsamen Fahrplänen für industrielle Technologien arbeite, „die darauf abzielen, dass Forschungsergebnisse schnel- ler wirtschaftlich genutzt und die einführung von Technologien durch Unternehmen in ganz europa gefördert wird.“ Die Umfrage ist in deutscher Sprache verfügbar. uh Zur Teilnahme an der Um- frage der EU-Kommission: https://ec.europa.eu/ eusurvey/runner/Industrial TechRoadmapSMEs oder über den QR-Code: Angebot der Uni Konstanz Neue Plattform für freie Forschungsdaten am Start E ine neuerung der Universität Konstanz für ihre Wissenschaft- ler, von der möglicherweise auch die Wirtschaft der region profitiert: Die Hochschule hat seit november das sogenannte For- schungsdatenrepositorium „KonDaTa“ im einsatz. Kondata ist Teil des Konzepts „Open Science“, sprich der freien Verfügbarmachung von Forschungsdaten und -ergebnissen, wie sie mittlerweile gang und gäbe, aber nicht immer sehr übersichtlich ist. In der neuen Datenbank können Wissenschaftler der Universität Konstanz nun ihre Forschungsdaten einfach sichtbar machen und zitierfähig der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Diese kann im Gegenzug kos- tenlos auf diese erkenntnisse zugreifen. Die Daten sind unter eine offene Lizenz gestellt, die Urheber behal- ten die vollen rechte über ihre Daten. nichtsdestotrotz kann es für Unternehmen sinnvoll sein, sich regelmäßig zu orientieren, ob es für eigene relevante Bereiche aktuelle Forschungen und ergebnisse gibt, und gegebenenfalls Kontakt zu den entsprechenden Wissen- schaftlern aufzunehmen. Die Hochschule empfiehlt ihren Forschern zwar weiterhin, auch und vorrangig die bisherigen repositorien für die Veröffentlichung ihrer Forschungsdaten zu verwenden, stellt Kondata aber als verbraucher- freundliche alternative zur Verfügung. Weil die Datenbank erst einige Monate im einsatz ist, gibt es bislang nur wenige Publikationen zum abrufen. Mehr folgt hoffentlich noch mit der Zeit. uh https://kondata.uni-konstanz.de
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