Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Februar'22 -Schwarzwald-Baar-Heuberg
REGIO REPORT IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg ANZEIGE www.resin.de , info@resin.de Binzen, Freiburg, Waldshut-Tiengen Z Digitales Workflow- und Archivierungssystem Z Revisionssicher nach GoBD Z Inklusive E-Mail Archivierung Z Inklusive Verfahrensdokumentation Z Individuell anpassbar Z Browserbasiert PLATINUM PARTNER 2022 Digitale Archivierung für alle Unternehmensgrößen REGIONALSPLITTER Donaueschingens OB Erik Pauly mit großer Mehrheit wiedergewählt Bei derWahl zum Oberbürgermeister in Donaueschingen wurdeAmts- inhaber Erik Pauly in seinem Amt bestätigt. Er trat ohne Gegenkan- didaten zur Wahl an und erhielt 98 Prozent der Stimmen. Von den insgesamt 17.358 Wahlberechtigten gaben 4.343 Wählerinnen und Wähler ihre Stimme ab, was einer Wahlbeteiligung von 25 Prozent entspricht. „Es ist ein erfreulicher Tag“, erklärte das Stadtoberhaupt. Mit dem Blick in die Zukunft freue er sich auf seine weiteren Aufgaben. „Ge- meinsam haben wir in den vergangenen Jahren viel erreicht. Ich bin dankbar für das gute Miteinander und die gegenseitige Unterstützung hier in unserer Stadt. Auch in den kommenden acht Jahren werde ich mit voller Kraft für alle Bürgerinnen und Bürger unserer schönen Stadt Donaueschingen und der Ortsteile arbeiten. Darauf freue ich mich sehr“, erklärte Erik Pauly. Uhrenfabrik Junghans und Karl Geiger intensivieren Partnerschaft Der jüngst zum „Skisportler des Jahres 2021“ gekürte Skispringer Karl Geiger und der Schwarzwälder Uhrenhersteller Junghans inten- sivieren ihre Partnerschaft. Demnach wird Karl Geiger die Schram- berger Uhrenfabrik in denWintersportsaisons 2021/22 und 2022/23 als Markenbotschafter repräsentieren. Karl Geiger, in Oberstdorf geboren und bis heuteAthlet des dortigen SC, konnte sich bei den FIS Nordischen Skiweltmeisterschaften in seiner Heimatstadt insgesamt vier Medaillen sichern, darunter zwei- mal Gold mit der Mannschaft und demMixed-Team. Die vergangene Vierschanzentournee markierte jetzt den Beginn einer langfristig angelegten Kooperation zwischen Karl Geiger und Junghans. „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Karl Geiger, er ist der perfekte Markenbotschafter für Junghans“, sagt Matthias Stotz, CEO der Schramberger Uhrenfabrik. „Zusätzlich zu seinen herausragenden sportlichen Erfolgen ist er in seiner Heimat verwur- zelt und über die Grenzen hinaus ein geschätzter Sympathieträger. Für uns als Unternehmen aus dem Schwarzwald hat Wintersport traditionell einen hohen Stellenwert. Insbesondere beim Skispringen sind ein präzises Timing am Schanzentisch und eine einwandfreie technische Ausführung entscheidend – dasselbe gilt im übertrage- nen Sinn für unsere Uhren.“ Mit dem Engagement knüpft Junghans an eine langjährige Ver- bindung zum Spitzensport an: In den 1960er bis 1980er Jahren begleitete das Unternehmen zahlreiche hochklassige internatio- nale Wettbewerbe und setzte neue technische Maßstäbe in der Sportzeitmessung. Marc Gerster ist neuer Direktor des Amtsgerichts Villingen-Schwenningen Der 1971 geborene Marc Gerster ist zum Direktor des Amtsgerichts beimAmtsgericht Villingen-Schwenningen ernannt worden. Er folgt Kurt Gött, dessenAmtszeit als Direktor Ende September 2021 endete. Gerster trat im Jahr 2000 in den baden-württembergischen Justiz- dienst ein. Nach verschiedenen Stationen wurde ihm zum Jahres- wechsel 2014/2015 das Amt des Direktors des Amtsgerichts beim Amtsgericht Donaueschingen übertragen.Von dort wechselte er 2017 wieder an das LandgerichtWaldshut-Tiengen. Dort übernahm er den Vorsitz einer kleinen Strafkammer und war als Ausbildungsleiter für Rechtsreferendare in der Juristenausbildung tätig.Von 2019 bis 2021 war Marc Gerster als Vorsitzender Richter am Landgericht Konstanz schließlich mit Berufungsverfahren und erstinstanzlichen Verfahren in Strafsachen befasst. Im richterlichen Geschäftsbereich ist Gerster nunmehr beimAmtsgericht Villingen-Schwenningen mit Zivilsachen betraut. Als Direktor ist ihm die Gerichtsleitung übertragen. Wirtschaftsministerium fördert Hahn-Schickard-Gesellschaft mit 1,8 Millionen Euro Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert die Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e.V. für die Durchführung von Sanierungsmaßnahmen und für die Beschaffung von Forschungsinfrastruktur mit 1,8 Millionen Euro. „Mit der Förde- rung der technischenAusstattung bei den Hahn-Schickard-Instituten stärken wir die wirtschaftsnahe Forschung und damit auch den Tech- nologietransfer mit Blick auf die Bedarfe unserer mittelständischen Unternehmen in Baden-Württemberg“, erklärteWirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut. Mit der Zuwendung sollen in den Forschungsinstituten der Hahn- Schickard-Gesellschaft Optimierungen in der infrastrukturellen Aus- stattung erreicht werden. So soll beim Institut der Hahn-Schickard-Ge- sellschaft inVillingen-Schwenningen ein weiterer Sanierungsabschnitt des in die Jahre gekommenen Reinraumes umgesetzt werden. Vor- gesehen ist zudem die Beschaffung einer Aufdampfanlage. Mit dem Aufdampfen als Beschichtungsverfahren wird der Einsatz neuer Materialien für die Miniaturisierung und die Integration von soge- nannten MEMS-Bauteilen, Bauelementen, die Logikelemente und mikromechanische Strukturen in einem Chip vereinen und mecha- nische und elektrische Informationen verarbeiten, ermöglicht. Dieses Verfahren erschließt für Hahn-Schickard neue Möglichkeiten hin- sichtlich Flexibilität, Verfügbarkeit und Kosten. Außerdem soll der Nachbearbeitungsprozess für die 200mm-Photolithographie, eine zentrale Methode der Halbleiter- und Mikrosystemtechnik, durch die Beschaffung entsprechender Geräte verbessert werden. bk
Made with FlippingBook
RkJQdWJsaXNoZXIy MjQ2MDE5