Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Januar'22 -Südlicher Oberrhein
IHK Südlicher Oberrhein REGIO REPORT Projekt Promitec in Schopfheim Neubau eines Bürogebäudes mit Produktionshalle ca. 1.000,00 m² Projekt Kratzer in Offenburg Neubau eines 4- geschossigem Bürogebäudes ca. 2.700,00 m² und einer Produktionshalle mit 3- geschossigen Einbauten, sowie Hochregallager ca. 6.100,00 m² www.industrie-gewerbebau.de ANZEIGE feld zwischen den Interessen der Belegschaft, ihrem Geschäftsmodell, der Organisation und der Führung 4.0 – wenn hier die richtige Ba- lance gelingt, ist das eine gute Basis für die digitale Transformation. 80 Prozent aller Changemaßnahmen schei- tern, da sie viel mehr Zeit und Geld kosten als ursprünglich geplant. Daher sind viele Menschen im beruflichen Kontext verän- derungsmüde. Wie sollten Führungskräfte damit umgehen? Menschen lernen unterschiedlich schnell und sind unterschiedlich geeignet für verschiede- ne Arbeitsprozesse. Als Führungskraft muss ich die Empathie besitzen, damit umgehen zu können. Und natürlich werden durch den digitalen Wandel auch Arbeitsplätze entfallen, vor allem repetitive Arbeiten werden ersetzt. Wenn mein Arbeitsplatz in Gefahr sein könnte, entstehen psychologische Unsicherheiten. Hier gilt es als Führungskraft, für Transparenz und Klarheit zu sorgen. Es sollten von Anfang an Alternativen für wegfallende Arbeitsinhalte aufgezeigt werden – ansonsten sabotieren Mitarbeitende im schlimmsten Fall sogar den Change Prozess. Welche Möglichkeiten gibt es, Mitarbeiten- de für Veränderungen zu motivieren? In der Praxis kann es beispielsweise helfen, Bildungsgutscheine anzubieten, damit sich Mitarbeitende rechtzeitig weiter qualifizieren und künftig auch andere Tätigkeitsfelder aus- üben können. Im besten Fall sind Führungs- kräfte dabei jedoch für alles offen, auch wenn die Qualifikation nicht im direkten Zusammen- hang mit dem bisherigen Tätigkeitsfeld steht. ZUR PERSON Emmanuel Beule ist Referent für Digitale Geschäftsprozesse bei der IHK Südlicher Oberrhein und damit auch Ansprech- partner für Unternehmen bei der Digital Transformation Map. Wenn jemand aus einem Bürojob plötzlich ei- nen Kochkurs machen möchte, weil das eine persönliche Leidenschaft ist, sollte das völlig okay sein, denn so steigern Unternehmen die Mitarbeiterbindung. Eine geförderte Mitarbei- terzufriedenheit wirkt sich letztlich positiv auf die Eigenkapitalrentabilität aus. Wie kann das Angebot der IHK Digital Transformation Map Unternehmen bei diesem Wandel helfen? Mit der Digital Transformation Map stellen IHK-Experten verschiedene Ansätze und Methoden vor, die Unternehmen resilienter und dynamischer machen und in allen Witte- rungsbedingungen des Marktes unterstützen können. Gemeinsam finden wir so einfach und schnell heraus, welche Änderungen und welche Impulse für Unternehmen sinnvoll, aber auch notwendig sind. Zudem unter- stützen wir bei der Umsetzung mit unseren Beratungsangeboten. Interview: heo Bild: A IHKSo/Michael Bode Zur Einführung der „IHK Digital Transformation Map“ finden zwölf Fachimpulse statt. Der nächste: „Prozesse und Strukturen (Vertiefung der Methode: KPI und OKR)“ am 13. Januar . Informationen zu allen Impulsen und Anmeldung unter www.suedlicher- oberrhein.ihk.de 5246504 Details zur „IHK Digital Transformation Map“ unter www.suedlicher-oberrhein.ihk.de 5246390 Kontakt: Emmanuel Beule 0761 3858-268 emmanuel.beule@freiburg.ihk.de
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