Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Dezember'21 -Südlicher Oberrhein

Anzeigenkompendium Prüfer Medienmarketing für die Region Südbaden WIr im südwesten | moderne technologien - hightech unternehmen 37 Badstraße 8 | D-78532 Tuttlingen T. 0 74 61 / 94 71 - 0 | info@airborne360.de steht im Verdacht, Arbeitsplätze zu reduzieren oder durch Maschinen zu ersetzen. Experten gehen jedoch da- von aus, dass die KI den Menschen nicht komplett ersetzen kann. Sie werde ihn sogar „noch wertvoller ma- chen“, sagt ein Vertreter der Hightech- Industrie im Fachmagazin „big data- insider.de “. Hinter der Künstlichen Intelligenz steht per Definition ein Teilgebiet der Informatik, das sich mit der Automatisierung intelligenten Ver- haltens und dem maschinellen Lernen befasst. So gesehen sind Befürchtun- gen und Ängste so mancher Menschen naheliegend. Die Angst vor einem Job- verlust habe sich durch die Pandemie nochmals verstärkt, beschreibt es ein Kommentar auf der Internetseite. Verstärkte Automatisierung Covid-19 habe „unzählige Unterneh- men dazu gezwungen, ihre Prozesse zu automatisieren und die Digitali- sierung voranzutreiben“, ist dem On- line-Magazin zu entnehmen. Und das, obwohl sie eigentlich kulturell noch nicht dazu bereit gewesen seien. Das habe zu Reibungsverlusten geführt. Dennoch betrachten Branchenkenner die Angst vor Künstlicher Intelligenz als übertrieben. Es werde noch Jahr- zehnte oder länger dauern, bis die KI ihr volles Potenzial ausschöpfen kön- ne. Die KI werde demzufolge nicht von heute auf morgen integraler Bestand- teil der Geschäftsabläufe in Unterneh- men sein. Bis es soweit sei, müssten „noch viele Probleme gelöst werden“. Die Ergebnisse einer aktuellen Umfra- ge der Beraterfirma McKinsey unter KI-High-Performern belegen diese Aussage. Die meisten Befragten gaben an, dass es bei der Anwendung der KI noch Pro- bleme gäbe. Noch funktioniere die KI in Geschäftsbereichen wie beispiels- weise Marketing und Vertrieb oder Serviceentwicklung und Servicebe- reich nicht richtig. Selbst wenn es so- weit käme, finden Vertreter der High- tech-Branche, dann seien immer noch Menschen nötig, die die künstliche Intelligenz warten und ihre Funkti- onsfähigkeit sicherstellen. Zu beden- ken ist bei der Vermittlung der KI auch, dass die Menschen – seien es private Anwender oder Angestellte – bei neu- en Technologien immer mitgenommen werden müssen. Kommt wirklich jeder Mensch jeden Alters damit klar, dass er sich online durch Serviceseiten klickt oder eine Bestellung an einem Touch- screen digital eingibt? Stolperfallen für den einen oder anderen sind vorpro- grammiert. Große Datenmengen Tatsächlich bringt die Digitalisierung und mit ihr einhergehend auch die Künstliche Intelligenz große Heraus- forderungen mit sich. So manchen Bürgern schwirrt bereits jetzt der Kopf, wenn sie nicht mehr mit echten Men- schen, sondern mit viel Text im Inter- net, durch den man sich durchscrollen muss und Computerstimmen am Te- lefon zu tun haben. Überall wird Per- sonal gespart. Der Mensch ist oftmals auf sich allein gestellt. Doch kann das jeder leisten? Besonders ältere Men- schen kommen schnell an ihre Gren- zen. Sollen sie die Lupe hervorkramen oder jedes Mal ihren Enkel fragen? Mit einer KI im Netz zu sprechen, die ihnen weiterhilft, ist für sie mehr als unge- wohnt. Bei allen Hightech-Errungen- schaften darf der Mensch nicht auf der Strecke bleiben. Vergessen werden dabei darf nicht, dass die KI über eines zumeist nicht ausreichend verfügt: emotionale In- telligenz. Das betrifft den privaten Bereich – seien es Essenbestellungen am Touchscreen von Fast Food-Res- taurants – aber auch den Business- bereich. Sie reagiert nicht auf Gefüh- le und Reaktionen ihres Gegenübers. Eine Maschine könne keine gute be- triebswirtschaftliche Entscheidung fällen, merkt ein Experte im Online- Magazin „Big Date-Insider“ an. Diese sei jedoch für den erfolgreichen Be- trieb jedweder Organisation „dringend notwendig“. Entscheidungen müssen für Bürger nachvollziehbar sein. Auch wenn es etwa um einen Fall auf einem Amt geht. Die Urteilsfähigkeit von KI ist eingeschränkt, da die menschliche Sensibilität fehlt. Hervorragend ge- eignet seien Maschinen indes, wenn es um die Verarbeitung großer Daten- menge gehe. Neue Arbeitswelt Unbestritten ist, dass sich die Arbeits- Fortsetzung von Seite 33

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