Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Dezember'21 -Südlicher Oberrhein
ANZEIGE Bild: Natalie Butz für die IHK Südlicher Oberrhein Fördermittel für IHK-Akademie in Offenburg Millioneninvestition für den Nachwuchs D ie IHK-Akademie Südlicher Oberrhein wird in den kommenden zwei Jahren die Aus- stattung der überbetrieblichen Ausbildungs- stätte am Standort Offenburg modernisieren. Investitionssumme: 1.835.600 Euro. Ein Vier- tel der Summe kommt vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Würt- temberg. Den Scheck in Höhe von 458.900 Euro überreichte Wirtschaftsstaatssekretär Patrick Rapp Anfang November persönlich. „In Zeiten der Transformation und der Co- ronapandemie ist die berufliche Fortbildung außerordentlich wichtig“, sagte Rapp im Rah- men der Scheckübergabe. „Moderne Aus- und Weiterbildungszentren liefern einen wichtigen Beitrag zur Leistungskraft unserer Wirtschaft. Sie verhelfen zu beruflichen Perspektiven und sichern die kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“ Die IHK-Akademie Südlicher Oberrhein bie- tet als überbetriebliche Ausbildungsstätte Unternehmen ergänzende Grund- und Fachausbil- dungsangebote für ihre Auszubildenden an. „Nur durch dieses zusätzliche und praxisorientierte Angebot ist es vielen Unternehmen erst möglich, eine duale Aus- bildung im eigenen Betrieb anzubieten“, er- klärte Bernd Wiegele, Leiter der Offenburger Ausbildungswerkstätten, dem Besucher. Beim Rundgang nutzte Rapp die Gelegenheit, mit Auszubildenden ins Gespräch zu kommen und sich Projektarbeiten zeigen zu lassen. „Die Modernisierung unserer Einrichtung ist auch eine Investition in die Fachkräfte von morgen“, betonte Simon Kaiser, Geschäfts- führer Aus - und Weiterbildung bei der IHK Süd- licher Oberrhein. „Nur so können wir garantie- ren, dass die jungen Leute auf dem neuesten Stand der Technologie ausgebildet werden.“ Unter anderem nutzt die IHK-Akademie die 1.835.600 Euro für die Anschaffung verschie- dener Maschinen sowie im Bereich Industrie 4.0 und von modernsten Computer- und Me- dienausstattungen. „Die Auszubildenden nehmen das zukunfts- orientierte Wissen und die erlernten Fertig- keiten in ihre Unternehmen mit und tragen so wiederum zu Innovationen in der Region bei,“ sagt Simon Kaiser. 550.680 Euro der Investi- tionssumme, also 30 Prozent, sind Eigenmittel der IHK-Akademie; weitere 826.020 Euro und damit 45 Prozent kommen vom Bundesminis- terium für Bildung und Forschung. naz Wirtschaftsstaatssekretär Patrick Rapp (Mitte) lässt sich von Simon Kaiser (l.) und Bernd Wiegele von der IHK Südlicher Oberrhein Azubi- Projekte rund um den 3D-Druck erklären.
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