Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Dezember'21 - Hochrhein-Bodensee

linkedin.com dhbwloerrach Wirtschaft Technik Gesundheit Gestatten: Ihre Fachkraft von morgen. Ausgebildet bei Ihnen. Und in einer der ambitioniertesten Akademien von heute. Rund 750 Unternehmen arbeiten bereits als Duale Partner mit der DHBW Lörrach zusammen. Und das aus gutem Grund. Denn wir bieten nicht nur unseren Studierenden exzellente Perspektiven, sondern entwickeln gemeinsam mit unseren Partnern passgenaue Berufsbilder für die Herausforderun- gen und Märkte der Zukunft. Einzigartige Verbindung von akademischer Theorie & Praxisbezug Nachwuchskräfte, die sich im Unternehmen entwickeln und nach Abschluss sofort durchstarten können Wissenstransfer in beide Richtungen: eigene unternehmer- ische Fragestellungen in Lehre und Forschung einbringen Jetzt informieren und Dualer Partner werden! dhbw-loerrach.de/dualepartner ANZEIGE grau, langweilig und spaßbefreit, fürchten Verzicht und Einschränkung. Dabei geht es nicht primär darum, auf etwas zu verzich- ten, wir müssen Dinge einfach anders machen. Die Fahrt mit einem Elektroauto macht ja nicht weniger Freude als die mit Verbrennungsmotor. Gleiches gilt für Kleidung. Sie kann schick und nachhaltig sein. Mein Produkt gibt es in vielen Farben. Die Zeiten, in denen Ökopullover nur beige und braun waren, sind längst vorbei. Was würden Sie Unternehmen raten, die noch nicht so recht wissen, wie sie das Thema Nachhaltigkeit umsetzen können? Ein Produkt darf nicht nur nachhaltig, sondern muss auch profitabel sein. Ein nachhaltiges Produkt funktioniert nur, wenn die Leute bereit sind, dafür Geld auszugeben. Da nachhaltige Produkte zwar länger halten, aber auch teurer sind, ist es wichtig, früh zu testen, ob es eine Kaufbereitschaft gibt. Ich denke, Gründerin- nen und Gründer sind gut beraten, wenn sie die drei P im Blick behalten: People, Planet und Profit. Was wäre Ihre Botschaft an Unternehmen, die weiterhin nur auf den Profit setzen? Ich bin mir sicher: Wenn ein Unternehmen das Thema Nachhaltigkeit nicht ernst nimmt, wird es irgendwann nicht mehr da sein. Die Konsumenten ändern sich, die Generationen. Vieles wird infrage gestellt, nicht zuletzt im Zuge des Klimawandels. Die Coronakrise hat das Thema zusätzlich befeuert. Ein nachhal- tiges Leben: Das wird unser Weg sein, und Länder wie Deutschland können der Vorreiter sein. Sie sind Australierin. Wie kam es dazu, dass Sie Ihr Unternehmen in Konstanz gegründet haben? Das hatte unterschiedliche Gründe. Wir ha- ben zuvor in Berlin gelebt. Wir lieben diese Stadt, haben dort ein großes Netzwerk, aber es war schwer, sich zu organisieren, etwa Be- ratungstermine zu bekommen. Deswegen ha- ben wir uns entschieden, nach Süddeutsch- land in die Nähe zur Schweiz zu ziehen. Konstanz ist es dann geworden. Hier habe ich sehr viel Unterstützung und Ermutigung erfahren, gerade von der IHK. Ohne diese Unterstützung hätte ich meine Idee nicht so schnell und erfolgreich umsetzen können. Ich fühle mich hier angekommen. Dafür bin ich sehr dankbar. Interview: mx Bilder: FabRap Beispiele für nachhaltige Geschenkverpackun- gen von FabRap.

RkJQdWJsaXNoZXIy MjQ2MDE5